Ein Maulwurf im Garten kann Fluch und Segen zugleich sein. Die kleinen Tunnelbauer sind zwar lästig, da sie unschöne Erdhügel auf dem Rasen hinterlassen, aber sie leisten auch wertvolle Dienste, indem sie den Boden lockern und Schädlinge vertilgen. Anstatt sie zu bekämpfen, sollten Gärtner lernen, die Anwesenheit der Tiere zu akzeptieren und die Vorteile zu nutzen.

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Warum sind Maulwürfe im Garten so hartnäckig?
Maulwürfe sind Einzelgänger und sehr territorial. Einmal in einem Garten angesiedelt, verteidigen sie ihr Revier vehement. Sie sind perfekt an das Leben unter der Erde angepasst und finden dort ausreichend Nahrung, was sie unabhängig von der Oberfläche macht. Ihre Grabaktivitäten sind instinktiv und dienen der Nahrungssuche und dem Bau von Wohn- und Vorratskammern. (Lesen Sie auch: Musiala Verletzung: Bayern-Star muss Unters Messer!)
Das ist passiert
- Maulwürfe sind durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt.
- Sie lockern den Boden auf und fressen Schädlinge.
- Erdhügel können als störend empfunden werden.
- Es gibt tierfreundliche Methoden, um die Tiere umzusiedeln.
Welchen Nutzen hat ein Maulwurf im Garten?
Maulwürfe sind natürliche Schädlingsbekämpfer. Auf ihrem Speiseplan stehen Insektenlarven, Schnecken, Engerlinge und andere Schädlinge, die Pflanzenwurzeln schädigen können. Durch ihre Grabaktivitäten lockern sie den Boden auf, verbessern die Durchlüftung und fördern die Humusbildung. Dies trägt zu einem gesunden Pflanzenwachstum bei. Wie Stern berichtet, sind sie somit unterschätzte Helfer.
Wie kann man mit den Erdhügeln umgehen?
Die Erdhügel, die ein Maulwurf im Garten hinterlässt, sind für viele Gärtner ein Ärgernis. Anstatt die Tiere zu vertreiben, kann man die Hügel einfach einebnen oder die Erde für die Gartenarbeit verwenden. Regelmäßiges Vertikutieren des Rasens hilft, die Maulwurfshügel zu verteilen und das Erscheinungsbild des Rasens zu verbessern. Es gibt auch spezielle Rechen, die für das Einebnen von Maulwurfshügeln entwickelt wurden. (Lesen Sie auch: Nick Woltemade: Premier-League-Zukunft bei Newcastle)
Welche Alternativen gibt es zur Bekämpfung?
Da Maulwürfe unter Schutz stehen, sind drastische Bekämpfungsmaßnahmen wie Gift oder Fallen verboten. Es gibt jedoch tierfreundliche Methoden, um die Tiere umzusiedeln. Dazu gehören das Aufstellen von Lebendfallen oder das Ausbringen von Gerüchen, die die Tiere vertreiben, wie beispielsweise Knoblauch oder Thuja-Zweige. Wichtig ist, dass die Tiere nicht verletzt werden und in einem geeigneten Lebensraum wieder freigelassen werden.
Was sagt das Gesetz zum Maulwurf im Garten?
Der Maulwurf ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Das bedeutet, dass es verboten ist, die Tiere zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Zuwiderhandlungen können mit hohen Geldstrafen geahndet werden. Ziel des Gesetzes ist es, die Artenvielfalt zu erhalten und das ökologische Gleichgewicht zu schützen. Weitere Informationen zum Thema Naturschutz bietet das Bundesamt für Naturschutz. (Lesen Sie auch: Prinz William Diana: Rührende Worte zum Muttertag)
Das Töten oder Verletzen von Maulwürfen kann hohe Geldstrafen nach sich ziehen. Informieren Sie sich vorab über die geltenden Bestimmungen.

Anstatt den Maulwurf als Schädling zu betrachten, sollten Gärtner seine positiven Eigenschaften erkennen und ihn als natürlichen Helfer im Garten akzeptieren. Durch einen toleranten Umgang und tierfreundliche Methoden lassen sich die Vorteile der Anwesenheit der Tiere nutzen, ohne den Garten zu zerstören. Informationen zum Thema Gartengestaltung bietet beispielsweise der Zentralverband Gartenbau e.V. (Lesen Sie auch: Vermögensaufbau Strategie: Experten Raten zu Geduld!)











