„Sie faucht und mauzt!“, so beschreibt der Tierpark Berlin die Reaktion des kleinen Sumatra-Tigerbabys bei seiner ersten tierärztlichen Untersuchung. Aber wie geht es dem kleinen Racker wirklich? Das Tierpark Berlin Tigerbaby, ein Sumatra-Tiger-Mädchen, entwickelt sich prächtig und hat die erste Impfung erfolgreich gemeistert.

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Ein kleiner Tiger erobert die Herzen der Berliner
Die kleine Sumatra-Tigerdame, geboren am 2. Januar, hat sich seit ihrer Geburt zu einem kleinen Star im Tierpark Berlin entwickelt. Nach den ersten Wochen, in denen sie behütet in der Wurfhöhle verbrachte, wagte sie nun ihren ersten Ausflug zur tierärztlichen Untersuchung.
Tierärztin Anja Hantschmann verabreichte die erste Impfung gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und Tollwut. „Gerade in den ersten Lebensmonaten ist ein verlässlicher Impfschutz entscheidend“, so Hantschmann. Wie Stern berichtet, war der kurze Ausflug aus der vertrauten Umgebung für den kleinen Tiger jedoch eine kleine Überraschung, die sie mit lautstarkem Protest quittierte.
Auf einen Blick
- Altersgruppe: Geeignet für Familien mit Kindern jeden Alters
- Zeitaufwand: Ein Besuch im Tierpark Berlin dauert ca. 3-4 Stunden
- Kosten: Tageskarte für Erwachsene ca. 22€, Kinder (4-15 Jahre) ca. 12€, Familientickets verfügbar
- Schwierigkeitsgrad: Einfach – der Tierpark ist gut zugänglich und kinderwagenfreundlich
Was macht die Aufzucht eines Tigerbabys so besonders?
Die Aufzucht eines Tigerbabys ist eine besondere Herausforderung und erfordert viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Mutter Mayang, selbst erfahrene Tigerin, kümmert sich liebevoll um ihren Nachwuchs. Nach der Untersuchung waren Mutter und Tochter schnell wieder vereint und erkundeten gemeinsam das Innengehege. (Lesen Sie auch: Giraffenbaby Handaufzucht: Seltene Aufzucht im Opel-Zoo)
Die enge Bindung zwischen Mutter und Jungtier ist in dieser frühen Phase von entscheidender Bedeutung. Mayang lehrt ihrem Nachwuchs wichtige Verhaltensweisen und Fähigkeiten, die für das Überleben in freier Wildbahn notwendig sind. Besucher können die beiden mit etwas Glück im Regenwaldhaus beobachten, wo sie sich meist aufhalten.
Sumatra-Tiger sind vom Aussterben bedroht. Jede Geburt eines Jungtiers in einem Zoo oder Tierpark ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt dieser faszinierenden Tierart.
Wie wird das Tier heißen?
Noch hat das kleine Tiger-Mädchen keinen Namen. Der Tierpark Berlin hat jedoch einen Aufruf gestartet und zahlreiche kreative Vorschläge von Besucherinnen und Besuchern erhalten. Eine Jury wird in Kürze aus diesen Vorschlägen einen passenden Namen auswählen.
Die Namensgebung ist oft ein besonderes Ereignis, das die Verbundenheit der Menschen mit den Tieren im Tierpark widerspiegelt. Es bleibt spannend, welcher Name am Ende ausgewählt wird und wie die kleine Tigerdame dann offiziell heißen wird. (Lesen Sie auch: Iran-Krieg: Deutsche Urlauber gestrandet – Wadephul will…)
Warum sind Sumatra-Tiger so bedroht?
Sumatra-Tiger sind eine vom Aussterben bedrohte Tierart. Ihr natürlicher Lebensraum ist die indonesische Insel Sumatra. Weltweit existieren im natürlichen Lebensraum nur noch schätzungsweise 400 bis 600 Tiere dieser Art. Die Hauptursachen für die Bedrohung sind die Zerstörung ihres Lebensraums durch Abholzung und die illegale Jagd.
Der Tierpark Berlin beteiligt sich aktiv am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Sumatra-Tiger. Ziel dieses Programms ist es, eine stabile Population in Zoos und Tierparks aufzubauen, um die Art vor dem Aussterben zu bewahren. Die Geburt des kleinen Tigerbabys ist ein wichtiger Erfolg für dieses Programm und gibt Hoffnung für die Zukunft der Sumatra-Tiger.
Es ist wichtig, dass wir uns alle für den Schutz dieser bedrohten Tiere einsetzen. Durch den Kauf von Produkten aus nachhaltiger Forstwirtschaft und den Verzicht auf Produkte, die zur Zerstörung des Regenwaldes beitragen, können wir einen Beitrag zum Schutz der Sumatra-Tiger leisten. Organisationen wie der WWF setzen sich aktiv für den Schutz der Tiger und ihres Lebensraums ein.
Die kleine Tigerkatze ist übrigens nicht der erste Nachwuchs von Mayang und Jae Jae. Bereits 2022 kamen Luise und Lotte zur Welt, im Februar 2024 folgten die Zwillinge Ede und Kuno. (Lesen Sie auch: Prozess Gefängniswärter: Tritt Er Nackte Frau in…)
Ein Besuch im Tierpark Berlin ist ein tolles Erlebnis für die ganze Familie. Informieren Sie sich vorab über die Fütterungszeiten der Tiere und planen Sie Ihren Besuch entsprechend, um möglichst viele Tiere in Aktion zu erleben.

Wie viele Sumatra-Tiger leben noch in freier Wildbahn?
Schätzungen zufolge leben weltweit nur noch zwischen 400 und 600 Sumatra-Tiger in ihrem natürlichen Lebensraum auf der indonesischen Insel Sumatra. Ihr Bestand ist stark gefährdet. (Lesen Sie auch: Nackte Statue Niedersachsen: Aufregung an Bundesstraße!)
Welche Rolle spielt der Tierpark Berlin beim Schutz der Sumatra-Tiger?
Wie kann ich zum Schutz der Sumatra-Tiger beitragen?
Sie können durch den Kauf von Produkten aus nachhaltiger Forstwirtschaft und den Verzicht auf Produkte, die zur Zerstörung des Regenwaldes beitragen, einen Beitrag leisten. Unterstützen Sie Organisationen, die sich für den Schutz der Tiger einsetzen.
Wann kann man das Tigerbaby im Tierpark Berlin sehen?
Mit etwas Glück können Besucher Mutter und Jungtier im Regenwaldhaus des Tierparks Berlin beobachten. Da die beiden noch viel Ruhe benötigen, gibt es keine Garantie, sie auch tatsächlich zu sehen.
Welchen Namen wird das Sumatra-Tigerbaby bekommen?
Das Tigerbaby ist noch namenlos. Eine Jury wird aus den zahlreichen Vorschlägen der Besucherinnen und Besucher einen passenden Namen auswählen. Die Bekanntgabe erfolgt in Kürze.
Die Entwicklung des kleinen Sumatra-Tigerbabys im Tierpark Berlin ist eine wunderbare Nachricht und ein Zeichen der Hoffnung für den Erhalt dieser bedrohten Tierart. Ein Besuch im Tierpark ist eine tolle Möglichkeit, die faszinierenden Tiere kennenzulernen und sich für ihren Schutz zu engagieren. Und wer weiß, vielleicht können Sie ja bald den kleinen Racker mit seinem neuen Namen begrüßen!









