Der ORF (Österreichischer Rundfunk) hat seinen jährlichen Transparenzbericht veröffentlicht, der die Gehälter der top verdiener orf detailliert aufschlüsselt. Diese Offenlegung, vorgeschrieben durch das ORF-Gesetz, sorgt regelmäßig für öffentliches Interesse und Diskussionen über die Vergütung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Hintergrund: Warum veröffentlicht der ORF die Gehälter seiner Top-Verdiener?
Als öffentlich-rechtliches Unternehmen ist der ORF zur Transparenz verpflichtet. Das ORF-Gesetz schreibt vor, dass die Gehälter aller Mitarbeiter, die inklusive Zulagen über 170.000 Euro brutto im Jahr verdienen, offengelegt werden müssen. Diese Regelung soll sicherstellen, dass die Verwendung von Gebührengeldern nachvollziehbar ist und die Öffentlichkeit Einblick in die Gehaltsstrukturen des Senders hat. Das österreichische Parlament hat dieses Gesetz erlassen, um die Kontrolle über öffentlich finanzierte Institutionen zu stärken.
Aktuelle Entwicklung: Die Top-Verdiener im ORF im Jahr 2025
Der am 31. März 2026 veröffentlichte Transparenzbericht des ORF zeigt, dass im Jahr 2025 insgesamt 65 Personen (inklusive Tochterunternehmen) mehr als 170.000 Euro brutto jährlich verdienten. Das sind zehn Personen weniger als im Jahr 2024. Laut ORF sind altersbedingte Abgänge und Altersteilzeit dafür ausschlaggebend. Der ORF betonte im Vorwort des Berichts, dass man sich des Privilegs der öffentlichen Finanzierung bewusst sei und sorgsam mit den Beiträgen der Bevölkerung umgehe. (Lesen Sie auch: Lotto 6aus49 für 1 Euro: Lotto24-Aktion lockt…)
Die Liste der top verdiener orf wird von Manager Pius Strobl angeführt, der ein Jahresgehalt von 468.856 Euro bezieht. Er wird diese Position voraussichtlich bis Ende 2026 innehaben. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Ex-Generaldirektor Roland Weißmann (427.500 Euro) und der ehemalige Hauptabteilungsleiter Johannes Aigelsreiter (339.824 Euro), wobei beide nicht mehr im Amt sind. Wie die Kleine Zeitung berichtet, sind die Geschäftsführer des Spartensenders ORF III, Peter Schöber und Kathrin Zeirhut-Kunz, ebenfalls unter den Top-Verdienern.
Armin Wolf, einer der bekanntesten Moderatoren des ORF, ist mit rund 276.000 Euro brutto pro Jahr der bestbezahlte Moderator des Senders.
Geschlechterverteilung und Sparkurs
Der Bericht zeigt auch Unterschiede in der Geschlechterverteilung bei den höchsten Gehältern. Während vier Männer über 300.000 Euro verdienten, befand sich keine Frau in dieser Gehaltsklasse. Auch in den niedrigeren Gehaltskategorien sind deutlich mehr Männer als Frauen vertreten. (Lesen Sie auch: Koji Sato warnt: Toyota sieht Überleben in…)
Der ORF betont, seit vielen Jahren einen Sparkurs zu verfolgen, der mit „harten Einschnitten“ für die Belegschaft einhergehe. Seit 2007 seien knapp 1.000 Vollzeitäquivalente abgebaut worden. Im vergangenen Jahr seien auch Nebenbeschäftigungen und externe Beratungsleistungen gesunken. Die Anzahl jener Personen, die im ORF-Konzern ein zusätzliches Einkommen aus Nebenbeschäftigungen hatten, sei von 987 im Jahr 2024 auf 739 im Vorjahr gesunken. Der ORF führt das auf strengere Compliance-Vorschriften zurück.
Reaktionen und öffentliche Wahrnehmung
Die Veröffentlichung der Gehälter der top verdiener orf führt regelmäßig zu Diskussionen in der Öffentlichkeit und in den Medien. Kritiker bemängeln oft die Höhe der Gehälter im Vergleich zu anderen öffentlich finanzierten Institutionen oder zu den Durchschnittseinkommen in Österreich. Befürworter argumentieren, dass der ORF qualifizierte Fachkräfte benötigt, um im Wettbewerb mit anderen Medien bestehen zu können, und dass entsprechende Gehälter notwendig sind, um diese anzuziehen und zu halten.
Was bedeutet das? Auswirkungen und Ausblick
Die Transparenzberichte des ORF tragen zur öffentlichen Kontrolle und Rechenschaftspflicht bei. Sie ermöglichen es der Bevölkerung, die Verwendung von Gebührengeldern nachzuvollziehen und sich eine Meinung über die Angemessenheit der Gehälter zu bilden. Die Diskussionen, die durch die Veröffentlichung der Gehälter ausgelöst werden, können zu einer Anpassung der Gehaltsstrukturen und zu einer stärkeren Fokussierung auf Effizienz und Wirtschaftlichkeit führen. (Lesen Sie auch: Susen Tiedtke trauert um ihren Sohn: Ex-Sportlerin…)

Gehaltsliste der Top-Verdiener im ORF (Auswahl)
Die folgende Tabelle zeigt eine Auswahl der Top-Verdiener im ORF und ihre Jahresgehälter laut dem Transparenzbericht 2025:
| Name | Position | Jahresgehalt (Brutto) |
|---|---|---|
| Pius Strobl | Manager | 468.856 Euro |
| Roland Weißmann | Ex-Generaldirektor | 427.500 Euro |
| Johannes Aigelsreiter | Ehemaliger Hauptabteilungsleiter | 339.824 Euro |
| Peter Schöber | Geschäftsführer ORF III | k.A. |
| Kathrin Zeirhut-Kunz | Geschäftsführerin ORF III | k.A. |
| Armin Wolf | Moderator | 276.000 Euro (ca.) |
Häufig gestellte Fragen zu top verdiener orf
Warum veröffentlicht der ORF die Gehälter seiner Top-Verdiener?
Der ORF ist als öffentlich-rechtliches Unternehmen gesetzlich dazu verpflichtet, die Gehälter von Mitarbeitern, die über 170.000 Euro brutto jährlich verdienen, offenzulegen. Dies dient der Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Verwendung von Gebührengeldern.
Wer ist der bestbezahlte Mitarbeiter im ORF laut aktuellem Transparenzbericht?
Laut dem Transparenzbericht 2025 ist Pius Strobl der bestbezahlte Mitarbeiter des ORF mit einem Jahresgehalt von 468.856 Euro. Er bekleidet eine Managerposition innerhalb des Unternehmens. (Lesen Sie auch: Ungarn Wahlen Umfragen: zur Wahl 2026: Zittern…)
Wie viele Personen verdienen im ORF mehr als 170.000 Euro im Jahr?
Im Jahr 2025 verdienten insgesamt 65 Personen im ORF (inklusive Tochterunternehmen) mehr als 170.000 Euro brutto jährlich. Das sind zehn Personen weniger als im Vorjahr 2024.
Gibt es Unterschiede in der Bezahlung von Männern und Frauen bei den Top-Verdienern im ORF?
Ja, der Transparenzbericht zeigt, dass keine Frau über 300.000 Euro verdiente, während vier Männer in dieser Gehaltsklasse waren. Auch in den niedrigeren Gehaltskategorien sind mehr Männer als Frauen vertreten.
Welche Auswirkungen hat der Sparkurs des ORF auf die Gehälter der Top-Verdiener?
Der ORF betont, dass der Sparkurs mit „harten Einschnitten“ für die Belegschaft einhergeht. Seit 2007 wurden knapp 1.000 Vollzeitäquivalente abgebaut, und auch Nebenbeschäftigungen sowie externe Beratungsleistungen sind gesunken.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.




