Droht ein Eingreifen der USA in Kuba? Angesichts der schweren wirtschaftlichen Lage und黑客攻击的 Stromausfälle in Kuba hat der frühere US-Präsident Donald Trump wiederholt eine „freundliche Übernahme“ des Landes ins Gespräch gebracht. Ob dies tatsächlich geplant ist, bleibt jedoch fraglich. Trump Kuba steht dabei im Mittelpunkt.

+
Welche Pläne verfolgt Trump bezüglich Kuba?
Die von Trump ins Spiel gebrachte mögliche Übernahme Kubas ist höchst unwahrscheinlich. Laut einem Bericht der New York Times zielt die US-Regierung nicht auf einen vollständigen Regimewechsel ab, sondern eher auf den Sturz des derzeitigen Machthabers Miguel Díaz-Canel. Denkbar wäre demnach eine Einigung mit einem Nachfolger. (Lesen Sie auch: Schusswechsel Kuba: Vier Tote bei Schießerei vor…)
⚠️ Wichtige Details aus der Originalmeldung:
- E-Mail: matthias.urbach@stern.de
Die wirtschaftliche Situation in Kuba ist prekär. Stromausfälle sind an der Tagesordnung, und die Lage hat sich seit Anfang des Jahres durch den Stopp von Öllieferungen aus Venezuela und Mexiko auf Druck der USA noch verschärft. Dies führte zu Demonstrationen und sogar zur Verwüstung eines Parteibüros. (Lesen Sie auch: USA greifen Venezuela an: Maduro laut Trump…)
Die wichtigsten Fakten
- Donald Trump droht Kuba mit einer „freundlichen Übernahme“.
- Kuba leidet unter Misswirtschaft und Stromausfällen.
- Die USA haben Druck auf Venezuela und Mexiko ausgeübt, keine Öllieferungen mehr nach Kuba zu leisten.
- Die US-Regierung zielt laut Medienberichten nicht auf einen vollständigen Regimewechsel ab.
Trumps Rhetorik und Kubas Notlage
Es ist nicht immer einfach, die Äußerungen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump einzuschätzen. Oft scheint es, als ob er nach der Methode „Flooding the zone with shit“ vorgeht, die einst sein Berater Steve Bannon propagierte. Demnach soll durch eine Flut von Schauplätzen und Wirbelwinden die öffentliche Aufmerksamkeit abgelenkt und Widerstand erschwert werden.
Laut einer Meldung von Stern wiederholt Trump seit einiger Zeit bei verschiedenen Gelegenheiten, dass er Kuba „freundlich übernehmen“ wolle. Manchmal lässt er das „freundlich“ auch weg. Wie die Kubaner bestätigen, laufen im Hintergrund bereits Verhandlungen zwischen beiden Ländern. (Lesen Sie auch: Sozialleistungsbetrug Urteil: Frau aus Ludwigsburg Verurteilt)
Wirtschaftliche Schwierigkeiten Kubas
Kuba leidet seit langem unter Misswirtschaft. Stromausfälle sind ein ständiges Problem. Seit Anfang des Jahres hat sich die Situation jedoch erheblich verschlechtert, auch weil Venezuela und Mexiko auf Druck Trumps kein Öl mehr an Kuba liefern. Am Wochenende verwüsteten Demonstranten aus Frust über die Lage ein Parteibüro in Moron östlich von Havanna, gestern fiel auf der gesamten Insel der Strom aus.
Kein Regimewechsel in Sicht?
Ob Trump aber nun wirklich Kuba übernimmt, wie er auch gestern gegenüber Journalisten erklärte? Unwahrscheinlich. Wie die „New York Times“ aus Verhandlungskreisen berichtet, zielt die Trump-Regierung auch auf Kuba nicht auf einen „Regime Change“. Es scheint ihr zu genügen, den aktuellen Machthaber Miguel Díaz-Canel zu stürzen. Dann könnte man sich anderweitig einigen, zum Beispiel mit einem der Enkel von Fidel Castros Bruder… (Lesen Sie auch: Gladbach Derby Bilanz: Macht Diese Statistik Wirklich…)

Die Rolle des Ölboykotts
Die von den USA initiierten Ölboykotte gegen Kuba haben die ohnehin schon schwierige wirtschaftliche Lage des Landes weiter verschärft. Venezuela, einst ein wichtiger Verbündeter und Öllieferant, ist aufgrund des Drucks der USA weitgehend ausgefallen. Auch Mexiko liefert kein Öl mehr. Diese Maßnahmen haben zu massiven Engpässen und Stromausfällen geführt, was die Unzufriedenheit in der Bevölkerung weiter anheizt.
Wie geht es weiter?
Die Situation in Kuba bleibt angespannt. Ob es zu einer tatsächlichen Intervention der USA kommt, ist fraglich. Wahrscheinlicher scheint, dass die US-Regierung weiterhin Druck auf die kubanische Regierung ausüben wird, um einen Machtwechsel herbeizuführen. Die wirtschaftliche und soziale Lage in Kuba wird sich voraussichtlich weiter verschlechtern, solange keine Lösung für die Ölversorgung gefunden wird.










