Die Bundespolizei in Offenburg hatte am Samstagnachmittag gleich mehrfach mit dem Thema Unerlaubte Einreise zu tun. Bei Kontrollen in Kehl wurden mehrere Personen festgestellt, die sich nicht ordnungsgemäß ausweisen konnten.

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Festnahme und Aufgriffe in Kehl
Beamte der Bundespolizei kontrollierten einen Nahverkehrszug am Bahnhof Kehl. Eine nigerianische Staatsangehörige konnte sich lediglich mit einem spanischen Asyldokument ausweisen. Da dieses Dokument nicht für die Einreise nach Deutschland ausreicht, wurde die Frau festgenommen. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise ermittelt. (Lesen Sie auch: Unerlaubte Einreise: Russe ohne Papiere in Zittau…)
Das ist passiert
- Nigerianerin mit spanischem Asyldokument in Kehl kontrolliert.
- Dokument reicht nicht für Einreise nach Deutschland.
- Festnahme wegen Verdachts der unerlaubten Einreise.
- Zwei weitere Personen ohne gültige Dokumente aufgegriffen.
Zwei weitere versuchte unerlaubte Einreisen
Im Rahmen der gleichen Kontrollmaßnahmen wurden zwei weitere Personen aufgegriffen, die keine gültigen Ausweisdokumente vorlegen konnten. Die beiden Männer, deren Nationalitäten noch nicht abschließend geklärt sind, wurden ebenfalls zur Dienststelle gebracht und werden nun befragt. Die Bundespolizei hat Ermittlungen aufgenommen, um ihre Identität und ihren aufenthaltsrechtlichen Status zu klären.
Welche Konsequenzen hat eine unerlaubte Einreise?
Eine unerlaubte Einreise kann verschiedene Konsequenzen nach sich ziehen, abhängig von den individuellen Umständen. In der Regel wird ein Strafverfahren eingeleitet. Zudem droht die Ausweisung oder Abschiebung aus Deutschland. Die Betroffenen können unter Umständen auch für eine bestimmte Zeit mit einem Einreiseverbot belegt werden. (Lesen Sie auch: Unerlaubte Einreise: Mann mit Gefälschten Papieren in…)
Die Bundespolizeiinspektion Offenburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Wie Presseportal berichtet, dauern die Maßnahmen an.

Informationen zum Thema Asyl und Flüchtlingsschutz bietet das Bundesministerium des Innern und für Heimat. Die rechtlichen Grundlagen sind im Aufenthaltsgesetz geregelt.









