USA Iran Drohne – am 3. Februar 2026 hat ein F-35C Kampfjet der US-Marine eine iranische Drohne vom Typ Shahed-139 im Arabischen Meer abgeschossen. Der unbemannte Flugkörper näherte sich dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln auf aggressive Weise. Das Pentagon bestätigt: Die Atomgespräche zwischen Washington und Teheran sollen trotz des Vorfalls am Freitag in der Türkei stattfinden.
🎯 Kurz erklärt: USA Iran Drohne
Am 3. Februar 2026 schoss ein US-Kampfjet vom Typ F-35C eine iranische Shahed-139 Drohne im Arabischen Meer ab. Die Drohne näherte sich dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln trotz Deeskalationsmaßnahmen. Das Pentagon bezeichnet den Abschuss als Selbstverteidigung. Die für Freitag geplanten Atomgespräche zwischen USA und Iran sollen dennoch stattfinden.
Das Wichtigste in Kürze
- F-35C Kampfjet schoss iranische Shahed-139 Drohne im Arabischen Meer ab (3. Februar 2026).
- Die Drohne näherte sich dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln etwa 800 km südlich der iranischen Küste.
- Pentagon bestätigt: Atomgespräche USA-Iran finden am Freitag in Istanbul wie geplant statt.
- Zweiter Vorfall in der Straße von Hormus: IRGC-Boote bedrängten US-Tanker „Stena Imperative“.
- US-Sondergesandter Steve Witkoff trifft Irans Außenminister Abbas Araghchi zur Verhandlung.
- USA Iran Drohne: Was ist passiert?
- Warum hat die USA die iranische Drohne abgeschossen?
- Zweiter Vorfall: Iranische Revolutionsgarden bedrängen US-Tanker
- Atomgespräche USA Iran: Was steht auf dem Spiel?
- Chronologie der Spannungen zwischen USA und Iran
- Was fordert Trump vom Iran?
- Häufig gestellte Fragen zu USA Iran Drohne
- Fazit: Eskalation oder Deeskalation?
USA Iran Drohne: Was ist passiert?
Am Dienstag, dem 3. Februar 2026, kam es zu einem folgenschweren Zwischenfall im Arabischen Meer. Ein F-35C Kampfjet der US-Marine hat eine iranische Drohne vom Typ Shahed-139 abgeschossen. Das unbemannte Fluggerät hatte sich dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln genähert, der etwa 800 Kilometer südlich der iranischen Küste operierte.

Das US-Zentralkommando (CENTCOM) bestätigte den Vorfall in einer offiziellen Stellungnahme. Captain Tim Hawkins, Sprecher des CENTCOM, erklärte, die Drohne habe sich „aggressiv und mit unklarer Absicht“ dem Flugzeugträger genähert. Trotz deeskalierender Maßnahmen der US-Streitkräfte habe der Flugkörper seinen Kurs auf das Schiff beibehalten.
| Detail | Information |
|---|---|
| Datum | 3. Februar 2026 |
| Ort | Arabisches Meer, ca. 800 km südlich des Iran |
| US-Flugzeug | F-35C Lightning II |
| Iranische Drohne | Shahed-139 |
| Flugzeugträger | USS Abraham Lincoln |
| Verluste | Keine auf US-Seite |
| Begründung | Selbstverteidigung |
Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim meldete lediglich, der Kontakt zur Drohne sei über internationalen Gewässern abgerissen. Der Grund sei unklar. Eine offizielle Stellungnahme der iranischen Regierung zum Abschuss liegt bisher nicht vor.
Warum hat die USA die iranische Drohne abgeschossen?
Der Abschuss der Shahed-139 durch den F-35C Kampfjet erfolgte laut Pentagon zur „Selbstverteidigung“. Die iranische Drohne habe trotz mehrfacher Warnungen und Deeskalationsversuche ihren Kurs auf den Flugzeugträger beibehalten. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, bestätigte den Vorfall gegenüber dem Sender Fox News.

Die USS Abraham Lincoln und ihr Begleitverband bilden den sichtbarsten Teil der verstärkten US-Militärpräsenz im Nahen Osten. US-Präsident Donald Trump hatte diese Verstärkung mit den wachsenden Spannungen und der Situation im Iran begründet. Neben dem Flugzeugträger operieren mehrere Zerstörer und F-15 Kampfjets im nordwestlichen Arabischen Meer.
Der Vorfall verdeutlicht die angespannte Lage in der Region. Die USA haben ihre Militärpräsenz seit Anfang 2026 massiv ausgebaut – eine direkte Reaktion auf die Massenproteste im Iran und den ungelösten Atomstreit.
Zweiter Vorfall: Iranische Revolutionsgarden bedrängen US-Tanker
Nur Stunden nach dem Drohnen-Abschuss kam es zu einem weiteren Zwischenfall in der Straße von Hormus. Boote der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) und eine weitere Drohne bedrängten den unter US-Flagge fahrenden Öltanker „Stena Imperative“.
Nach Angaben des US-Marinesprechens versuchten die iranischen Kräfte, das Handelsschiff zum Anhalten zu zwingen. Das US-Kriegsschiff USS McFaul eilte dem Tanker jedoch zu Hilfe und eskortierte ihn, bis er die Sicherheitszone erreichte. Die britische Royal Air Force (RAF) unterstützte den Einsatz ebenfalls.

Diese beiden Vorfälle am selben Tag unterstreichen die zunehmende Konfrontation zwischen den USA und dem Iran in einer der strategisch wichtigsten Wasserstraßen der Welt. Durch die Straße von Hormus fließt ein erheblicher Teil des weltweiten Öltransports.
Atomgespräche USA Iran: Was steht auf dem Spiel?
Trotz der militärischen Zwischenfälle sollen die geplanten Atomgespräche zwischen den USA und dem Iran am Freitag stattfinden. Das Weiße Haus bestätigte, dass US-Sondergesandter Steve Witkoff und Irans Außenminister Abbas Araghchi sich in Istanbul treffen werden.
Der iranische Präsident Massud Peseschkian hatte zuvor seinen Außenminister mit der Aufnahme von Gesprächen beauftragt. In einem Posting auf X forderte er jedoch „faire und gerechte Verhandlungen, frei von Drohungen und unangemessenen Erwartungen“.
Im Zentrum der Verhandlungen stehen drei Kernforderungen der USA:
- Urananreicherung: Vollständige Einstellung des Anreicherungsprogramms
- Raketenprogramm: Begrenzung der ballistischen Raketen
- Milizen-Unterstützung: Stopp der Finanzierung von Gruppen wie der Hisbollah
Teheran weist diese Maximalforderungen offiziell als Eingriff in die nationale Souveränität zurück, signalisiert aber Verhandlungsbereitschaft zumindest im Atomstreit.
Chronologie der Spannungen zwischen USA und Iran
Israel und die USA führen einen 12-tägigen Krieg gegen den Iran und greifen Atomanlagen an. Die wichtigste Anlage Fordo wird nach iranischen Angaben „ernsthaft und schwer beschädigt“.
Ausgelöst durch die schwere Wirtschaftskrise beginnen landesweite Demonstrationen. Diese weiten sich schnell zu einem politischen Aufstand gegen das Regime aus.
Das iranische Regime schlägt die Proteste brutal nieder. Berichte sprechen von Tausenden Toten. Trump unterstützt die Demonstranten öffentlich.
Die USA verstärken ihre Militärpräsenz massiv. Am 3. Februar schießt ein F-35C die iranische Drohne ab. Trotzdem werden neue Atomgespräche angekündigt.
Was fordert Trump vom Iran?
US-Präsident Donald Trump hat sich öffentlich ambivalent geäußert. Einerseits betont er, er würde „gerne ein Abkommen aushandeln“. Andererseits warnte er Teheran, dass „schlimme Dinge“ passieren würden, sollte es keine Einigung geben.
Die drei Hauptforderungen der Trump-Administration an den Iran:
| Forderung | Details | Irans Position |
|---|---|---|
| Urananreicherung | Vollständiger Stopp der Anreicherung | Rote Linie – nur Begrenzung möglich |
| Raketenprogramm | Beschränkung ballistischer Raketen | Eingriff in Souveränität |
| Milizen | Stopp der Unterstützung für Hisbollah & Co. | Keine Zusage |
Irans Außenminister Araghchi schrieb auf X: „Null Atomwaffen = wir haben einen Deal. Null Anreicherung = wir haben keinen Deal.“ Die Verhandlungen stehen damit vor erheblichen Hürden.
Mehrere Regionalmächte – darunter Saudi-Arabien, Katar, Pakistan, Ägypten, Oman und die Türkei – vermitteln zwischen den Parteien. Alle drängen auf eine friedliche Lösung, da ein Krieg die gesamte Region destabilisieren würde.
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Häufig gestellte Fragen zu USA Iran Drohne
Fazit: Eskalation oder Deeskalation?
Der Abschuss der iranischen USA Iran Drohne vom Typ Shahed-139 durch einen F-35C Kampfjet markiert einen weiteren Tiefpunkt in den angespannten Beziehungen zwischen Washington und Teheran. Gleichzeitig zeigt die Bestätigung der geplanten Atomgespräche, dass beide Seiten trotz der militärischen Konfrontation an einer diplomatischen Lösung interessiert sind.
Die kommenden Tage werden entscheidend sein. Ob die Verhandlungen in Istanbul zu einem Durchbruch führen oder ob sich die Spannungen weiter verschärfen, bleibt abzuwarten. Regionalmächte wie Saudi-Arabien, Katar und die Türkei drängen auf eine friedliche Lösung – denn ein Krieg zwischen den USA und dem Iran hätte katastrophale Folgen für die gesamte Region.
Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit eines diplomatischen Dialogs, auch wenn die Positionen beider Seiten weit auseinanderliegen. Die Weltgemeinschaft beobachtet die Entwicklungen im Arabischen Meer und am Verhandlungstisch mit großer Aufmerksamkeit.




