Die Vaterrolle nach Trennung ist oft ein Neuanfang, eine Chance, sich neu zu definieren und zu beweisen. Der Autor Sebastian Tigges hat genau das erlebt und festgestellt, dass die Verantwortung nach einer Trennung plötzlich anders aussieht. Eine Frage, die ihn dabei besonders beschäftigt: Bin ich ein besserer Vater, seitdem ich getrennt bin?

| Steckbrief: Sebastian Tigges | |
|---|---|
| Vollständiger Name | Sebastian Tigges |
| Geburtsdatum | Nicht öffentlich bekannt |
| Geburtsort | Nicht öffentlich bekannt |
| Alter | Nicht öffentlich bekannt |
| Beruf | Autor, Vater |
| Bekannt durch | Kolumnen über das Vatersein |
| Aktuelle Projekte | Nicht öffentlich bekannt |
| Wohnort | Nicht öffentlich bekannt |
| Partner/Beziehung | Getrennt lebend |
| Kinder | Nicht öffentlich bekannt |
| Social Media | Nicht öffentlich bekannt |
Verantwortung sieht nach einer Trennung plötzlich anders aus
Diese Frage provoziert mich. Und sie irritiert mich. Denn sie klingt so, als hätte ich vorher etwas versäumt. Als sei ich erst durch die Trennung zu einem engagierten Vater geworden. Das entspricht nicht meiner Realität. Ich war ein aktiver Vater. Von Anfang an. Wir haben auch vor unserer Trennung die Verantwortung für alles bewusst geteilt, ungefähr fünfzig zu fünfzig. Care-Arbeit, Termine, Alltagsorganisation, Mental Load. All das lag nicht allein bei der Mutter meiner Kinder. Wir haben darüber gesprochen, gestritten, nachjustiert. Immer wieder, mehr oder weniger regelmäßig. Gleichberechtigung war kein Lippenbekenntnis, sondern ein Anspruch, ein Ziel – das wir ernst genommen haben.
Und dennoch ist heute etwas anders. Seit der Trennung leben wir in zwei Haushalten. Die Kinder wechseln. Zeiten sind geregelt. Wenn sie bei mir sind, bin ich allein zuständig. Für Struktur, Entscheidungen, Stimmung, Übergänge. Das Maß an Verantwortung stieg unmittelbar mit der Trennung, auch wenn vorher alles hälftig aufgeteilt war. Oder gerade deswegen. Denn viele Väter, die während der Beziehung zurückhaltend waren was das Engagement zuhause betrifft, behalten das – gewollt oder nicht – nach einer Trennung bei.
Laut Statistischem Bundesamt verbringen getrennt lebende Väter im Durchschnitt weniger Zeit mit ihren Kindern als Mütter. Dies unterstreicht die Bedeutung einer aktiven Auseinandersetzung mit der Vaterrolle nach der Trennung.
Keine Abstimmung mehr, nur die Situation und ich
Mein Alltag hat sich nicht so viel geändert seit der Trennung, wie man vermuten könnte. Das liegt daran, dass wir uns auch vorher die Wochentage und auch die Wochenenden mitunter so aufgeteilt haben als wären wir getrennt erziehend. Damit wir beide jeweils Zeit für Erwerbsarbeit, Sport, Freunde hatten. Das führt in der Gesamtschau zu wenig faktischen Änderungen. Aber dennoch, die Unterschiede sind objektiv nicht groß, subjektiv gleichen sie einer Revolution. Ein Übergabetag fühlt sich oft an wie ein kleiner Systemwechsel. Taschen stehen im Flur. Es werden letzte Informationen ausgetauscht. Wer ist müde.
Die Verantwortung für die Kinder vollständig zu übernehmen, wenn sie bei mir sind, ist eine neue Erfahrung. Es gibt keine schnelle Absprache mit der Partnerin mehr, kein gemeinsames Überlegen, was jetzt das Beste ist. Ich bin allein verantwortlich für die Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Das kann befreiend sein, aber auch herausfordernd. Wie Stern berichtet, kann diese neue Konstellation für Väter eine Chance sein, sich intensiver mit den Bedürfnissen ihrer Kinder auseinanderzusetzen. (Lesen Sie auch: Riccardo Angelini Vater: „Alles Was Zählt“-Star im…)
Ich merke, dass ich mich noch intensiver mit den Bedürfnissen meiner Kinder auseinandersetze. Ich höre genauer zu, versuche, ihre Perspektive zu verstehen. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich mir bewusst bin, dass die Zeit, die wir zusammen haben, begrenzt ist. Ich möchte diese Zeit so gut wie möglich nutzen.
Steckbrief
- Sebastian Tigges ist Vater und Autor.
- Er setzt sich intensiv mit der Vaterrolle auseinander.
- Er lebt getrennt von der Mutter seiner Kinder.
- Er teilt sich die Betreuung der Kinder mit seiner Ex-Partnerin.
Die Vaterrolle nach Trennung: Eine Chance zur Neudefinition
Die Trennung hat mich gezwungen, mich neu mit meiner Vaterrolle auseinanderzusetzen. Ich musste mir überlegen, was mir wichtig ist, was ich meinen Kindern mitgeben möchte. Ich musste lernen, Verantwortung zu übernehmen, ohne mich dabei zu überfordern. Und ich musste akzeptieren, dass die Dinge nicht immer so laufen, wie ich sie mir vorstelle.
Es ist ein Prozess, der noch lange nicht abgeschlossen ist. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich möchte ein guter Vater sein, auch wenn ich nicht mehr mit der Mutter meiner Kinder zusammen bin. Ich möchte ihnen ein Vorbild sein, ein Ansprechpartner, ein Freund. Und ich möchte ihnen zeigen, dass Liebe und Familie auch in einer Patchwork-Konstellation möglich sind. Stern beleuchtet in seinem Artikel, wie Väter nach einer Trennung oft eine neue Perspektive auf ihre Rolle entwickeln.
Die Vaterrolle nach Trennung ist eine Herausforderung, aber auch eine Chance. Eine Chance, sich neu zu erfinden, sich zu entwickeln und zu wachsen. Und eine Chance, seinen Kindern ein guter Vater zu sein, auch wenn die Umstände nicht ideal sind.
Was bedeutet es, ein guter Vater nach einer Trennung zu sein?
Ein guter Vater nach einer Trennung zu sein, bedeutet vor allem, präsent zu sein. Präsent im Leben der Kinder, präsent bei ihren Bedürfnissen, präsent mit seiner Liebe und Unterstützung. Es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Kompromisse einzugehen und die eigenen Bedürfnisse auch mal hinten anzustellen. Es bedeutet, ein Vorbild zu sein, ein Ansprechpartner und ein Freund.
Es bedeutet auch, die Beziehung zur Ex-Partnerin so gut wie möglich zu gestalten. Denn die Kinder leiden am meisten unter einemRosenkrieg. Es ist wichtig, dass die Eltern trotz Trennung an einem Strang ziehen und das Wohl der Kinder in den Vordergrund stellen. Laut Vaeter-NRW ist eine gute Kommunikation zwischen den Eltern essentiell für das Wohlbefinden der Kinder. (Lesen Sie auch: Kalk Entfernen Leicht Gemacht: So Strahlt Ihr…)
Und es bedeutet, sich selbst nicht zu vergessen. Denn nur wer auf sich selbst achtet, kann auch für andere da sein. Es ist wichtig, sich Zeit für sich selbst zu nehmen, seine Hobbys zu pflegen und Kontakte zu Freunden und Familie aufrechtzuerhalten.
Suchen Sie sich Unterstützung! Es gibt zahlreiche Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen für getrennt lebende Eltern. Der Austausch mit anderen Betroffenen kann sehr hilfreich sein.
Sebastian Tigges privat: Was ist aktuell über ihn bekannt?
Über das Privatleben von Sebastian Tigges ist wenig öffentlich bekannt. Er konzentriert sich in seinen Kolumnen und Texten vor allem auf seine Erfahrungen als Vater und die damit verbundenen Herausforderungen. Er teilt offen seine Gedanken und Gefühle, bleibt aber diskret, wenn es um Details seiner persönlichen Beziehungen geht. Es ist bekannt, dass er getrennt von der Mutter seiner Kinder lebt und sich die Betreuung teilt. Wie er seinen Alltag als alleinerziehender Vater gestaltet und wie er seine Freizeit verbringt, bleibt jedoch weitgehend im Privaten.
Es ist anzunehmen, dass die Trennung und die damit verbundene Neudefinition seiner Vaterrolle einen großen Einfluss auf sein Leben haben. Er scheint jedoch positiv mit der Situation umzugehen und versucht, das Beste daraus zu machen. Seine Texte zeugen von einem großen Verantwortungsbewusstsein und einer tiefen Liebe zu seinen Kindern.

Ob Sebastian Tigges aktuell in einer neuen Beziehung ist, ist nicht bekannt. Er hat sich dazu bisher nicht öffentlich geäußert. Es ist jedoch davon auszugehen, dass er, wie viele andere getrennt lebende Eltern, irgendwann wieder den Wunsch nach einer Partnerschaft verspürt. Wie er diese in sein Leben integrieren würde, bleibt abzuwarten.
In seinen Social-Media-Kanälen, sofern vorhanden, teilt Sebastian Tigges vermutlich Einblicke in seinen Alltag als Vater und Autor. Genauere Informationen dazu sind jedoch nicht öffentlich zugänglich. (Lesen Sie auch: Margaret Qualley spricht über Ehemann Jack Antonoff)
Sebastian Tigges scheint ein Mann zu sein, der sich intensiv mit sich selbst und seiner Rolle als Vater auseinandersetzt. Er ist ein Vorbild für viele getrennt lebende Väter, die sich ebenfalls bemühen, ihren Kindern ein guter Vater zu sein.
Wie wirkt sich die Vaterrolle nach Trennung auf die Kinder aus?
Die Auswirkungen hängen stark von der Art der Trennung und der Beziehung der Eltern ab. Wichtig ist, dass beide Elternteile weiterhin präsent und liebevoll sind und die Kinder nicht in Konflikte hineingezogen werden.
Wie alt ist Sebastian Tigges?
Das Alter von Sebastian Tigges ist nicht öffentlich bekannt.
Hat Sebastian Tigges einen Partner/ist er verheiratet?
Sebastian Tigges ist getrennt lebend. (Lesen Sie auch: Wohnzimmer Streichen: So Gelingt der Perfekte Anstrich…)
Hat Sebastian Tigges Kinder?
Ja, Sebastian Tigges hat Kinder. Die Anzahl ist nicht öffentlich bekannt.
Welche Rechte haben Väter nach einer Trennung?
Väter haben grundsätzlich die gleichen Rechte wie Mütter, einschließlich des Umgangsrechts und des Sorgerechts. Die genauen Regelungen hängen vom Einzelfall ab und können gerichtlich festgelegt werden. Informationen zum Thema bietet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Die Auseinandersetzung mit der Vaterrolle nach Trennung ist ein komplexer Prozess, der von vielen Faktoren beeinflusst wird. Sebastian Tigges zeigt, dass es möglich ist, auch unter schwierigen Umständen ein guter Vater zu sein. Seine Erfahrungen und Gedanken können anderen Vätern in ähnlichen Situationen Mut machen und Anregungen geben.











