Nach der geglückten Wal Rettung Ostsee, bei der sich ein Buckelwal von einer Sandbank befreien konnte, gibt es bislang keine neuen Sichtungen des Tieres. Die Wasserschutzpolizei und Meeresschutzorganisationen setzen ihre Suche fort, um den weiteren Weg des Wals zu verfolgen und seine Sicherheit zu gewährleisten.

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Die Suche nach dem Wal in der Ostsee läuft weiter
Die Wasserschutzpolizei Wismar hat die Suche nach dem Buckelwal wieder aufgenommen, der sich vor Timmendorfer Strand von einer Sandbank befreit hatte. Das Boot „Uecker“ sucht gezielt zwischen der schleswig-holsteinischen Landesgrenze und der Insel Poel in der Wismarer Bucht. Ein weiteres Boot hält im Rahmen der Streifentätigkeit zwischen Warnemünde und Kühlungsborn Ausschau nach dem Meeressäuger. (Lesen Sie auch: Wal Rettung Ostsee: Amphibienbagger im Einsatz!)
Bisher keine neuen Sichtungen des Wals
Seit dem Abbruch der Beobachtung am Freitagnachmittag gab es keine bestätigten Sichtungen des Wals. Weder die Wasserschutzpolizei in Travemünde noch die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd haben neue Informationen erhalten. Die Organisation Sea Shepherd appelliert an die Bevölkerung, Sichtungen zu melden.
Das ist passiert
- Ein Buckelwal hatte sich in der Ostsee auf eine Sandbank verirrt.
- Helfer baggerten eine Rinne, um dem Tier die Flucht zu ermöglichen.
- Der Wal konnte sich in der Nacht auf Freitag selbst befreien.
- Seitdem gibt es keine neuen Sichtungen des Tieres.
- Die Wasserschutzpolizei und Sea Shepherd suchen nach dem Wal.
Wie konnte sich der Wal befreien?
Nachdem der Wal tagelang auf einer Sandbank vor Timmendorfer Strand festsaß, schaffte er es in der Nacht zum Freitag, sich selbst zu befreien. Zuvor hatten Helfer eine Rinne mit einem Bagger ausgegraben, die dem Tier den Weg ins tiefere Wasser erleichtern sollte. Ob der Wal diese Hilfe nutzte oder sich aus eigener Kraft befreite, ist nicht bekannt. (Lesen Sie auch: Wal Timmendorfer Strand: Spektakuläre Rettung an der…)
Sorge um den Wal bleibt bestehen
Trotz der erfolgreichen Befreiung machen sich Experten weiterhin Sorgen um den Gesundheitszustand des Wals. Er war zuletzt in Küstennähe gesichtet worden, was kein natürliches Verhalten für einen Buckelwal darstellt. Es bleibt zu hoffen, dass er seinen Weg in die offene Nordsee findet.
Wie Stern berichtet, wurde der Wal am Freitag noch vor Warnkenhagen (Nordwestmecklenburg) gesichtet. Mitglieder von Sea Shepherd und Greenpeace begleiteten ihn mit Schlauchbooten, beendeten die Beobachtung aber nach einigen Stunden. (Lesen Sie auch: Timmendorfer Strand Wal: Dramatische Rettung in der…)
Sollten Sie den Wal sichten, melden Sie dies bitte umgehend der Wasserschutzpolizei oder einer Meeresschutzorganisation. Halten Sie Abstand und vermeiden Sie es, das Tier zu stören.

Ausblick
Die Suche nach dem Buckelwal in der Ostsee wird fortgesetzt. Es bleibt zu hoffen, dass er seinen Weg in die Nordsee findet und sich von den Strapazen der vergangenen Tage erholt. Die zuständigen Behörden und Organisationen appellieren an die Bevölkerung, wachsam zu sein und Sichtungen zu melden, um dem Tier bestmöglich helfen zu können. (Lesen Sie auch: Timmendorfer Strand Wal: Dramatische Rettung in der…)









