Der Wal in Wismar ist weiterhin in der Bucht. Der gestrandete Buckelwal konnte sich nicht selbst befreien und liegt unverändert vor der Küste Wismars. Die Wasserschutzpolizei beobachtet die Situation, sieht aber aktuell keine Möglichkeit zur unmittelbaren Hilfe. Wal Wismar steht dabei im Mittelpunkt.

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Wie geht es dem Wal vor Wismar weiter?
Die weitere Vorgehensweise muss von Experten entschieden werden, nachdem diese sich ein genaues Bild von der Lage gemacht haben. Der Gesundheitszustand des Meeressäugers ist weiterhin kritisch. Erschwerend kommt hinzu, dass der Wasserstand im Vergleich zum Vortag gesunken ist. (Lesen Sie auch: Buckelwal Wismar in Not: Experte warnt vor…)
Die wichtigsten Fakten
- Buckelwal liegt weiterhin vor Wismar fest.
- Gesundheitszustand des Wals ist kritisch.
- Niedriger Wasserstand erschwert die Situation.
- Experten entscheiden über das weitere Vorgehen.
Wo strandete der Buckelwal zuerst?
Der Buckelwal strandete zuerst vor Timmendorfer Strand auf einer Sandbank. Dort konnte er befreit werden. Kurz darauf strandete er erneut vor Wismar, konnte sich kurzzeitig selbst befreien, setzte dann aber wieder fest. Wie Stern berichtet, ist die Situation unverändert.
Welche Rolle spielt der Wasserstand?
Der sinkende Wasserstand erschwert die Situation für den gestrandeten Wal zusätzlich. Da das Tier bereits geschwächt ist, benötigt es ausreichend Wasser, um seinen Körper zu stützen und sich bewegen zu können. Derzeit ist unklar, ob der Wal aus eigener Kraft wieder ins tiefere Wasser gelangen kann. Die Experten beraten über mögliche Hilfsmaßnahmen. (Lesen Sie auch: Buckelwal Ostsee in Not: Dramatische Lage vor…)
Es wird darum gebeten, Abstand zu dem Tier zu halten, um es nicht zusätzlich zu stressen. Beobachtungen können der Wasserschutzpolizei gemeldet werden.
Wie groß ist der gestrandete Wal?
Die Größe des Wals wird auf 12 bis 15 Meter geschätzt. Es handelt sich um einen Buckelwal, eine Walart, die in der Ostsee eigentlich nicht heimisch ist. Normalerweise leben diese Tiere in den Weltmeeren und wandern zur Fortpflanzung in wärmere Gewässer. Warum sich das Tier in die Ostsee verirrt hat, ist unklar. Die Deutsche Wildtier Stiftung bietet Informationen über Buckelwale. (Lesen Sie auch: Wal Ostsee Gestrandet: Bangen um Leben vor…)
Wie geht es nun weiter?
Die zuständigen Behörden und Experten arbeiten an einer Lösung, um dem Wal zu helfen. Es ist jedoch ein Wettlauf gegen die Zeit, da sich der Gesundheitszustand des Tieres stetig verschlechtern kann. Verschiedene Optionen werden geprüft, darunter die Möglichkeit, den Wal mit technischer Unterstützung in tieferes Wasser zu ziehen. Die Entscheidung hängt von der Einschätzung der Lage durch die Experten ab. Die Bergung gestaltet sich schwierig, da das Tier sehr groß und schwer ist und das Gebiet schwer zugänglich ist. Die Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein ist in die Maßnahmen eingebunden.

Die Situation des Wals vor Wismar bleibt kritisch. Die nächsten Stunden werden entscheidend sein, ob dem Tier geholfen werden kann. (Lesen Sie auch: Wismar Wal: Rettungsaktion für Gestrandeten Buckelwal Geplant)










