Die anhaltenden Schneefälle und stürmischen Winde haben im Kanton Wallis Lawinengefahr ausgelöst. Für Teile des Kantons wurde die höchste Gefahrenstufe 5 ausgerufen, was zu erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Leben führt. Besonders betroffen ist der Bahnverkehr, wo es zu Unterbrechungen auf wichtigen Strecken kam.

Hintergrund zur aktuellen Lawinensituation im Wallis
Die aktuelle Situation ist das Ergebnis einer Kombination aus mehreren Faktoren. Zum einen haben die Alpen in den letzten Tagen erhebliche Mengen an Neuschnee erhalten. Laut SRF Meteo fielen von Sonntagabend bis Dienstagmorgen vielerorts 50 bis 90 Zentimeter Neuschnee, im Unterwallis sogar noch mehr. Zum anderen sorgt starker bis stürmischer Westwind für erhebliche Schneeverwehungen, was die Bildung von Triebschneeansammlungen begünstigt. Diese Triebschneeansammlungen sind besonders anfällig für Lawinenauslösungen.
Aktuelle Entwicklung der Lawinengefahr im Detail
Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF hat für mehrere Gebiete im Wallis die höchste Warnstufe 5 ausgerufen. Wie der Tages-Anzeiger berichtet, gilt diese Stufe in den Gebieten Val d’Entremont-Val Ferret, Emosson, Conthey-Fully, Montana, Leukerbad – Lötschental, Riederalp und Konkordia. Die höchste Gefahrenstufe wird nur an etwa 0,1 Prozent aller Wintertage ausgerufen und kennzeichnet eine ausserordentliche Lawinensituation. (Lesen Sie auch: Slalom Frauen Olympia 2026: 2026: Kann Shiffrin…)
Die Matterhorn-Gotthard-Bahn musste ihren Betrieb auf der Strecke zwischen Täsch und St. Niklaus aufgrund einer Lawine einstellen, wie Watson berichtet. Ein Video zeigt die massive Lawine, die bei Täsch niederging. Auch andere Regionen sind betroffen, so ist beispielsweise die Strasse zwischen Hospental und Realp im Kanton Uri wegen Lawinengefahr gesperrt.
SRF Meteo prognostiziert, dass bis Dienstagabend am Alpennordhang und im Wallis oberhalb von rund 1000 Metern vielerorts zwischen 70 und 120 Zentimetern Neuschnee zusammenkommen werden. Auch in den kommenden Tagen werden weitere Schneefälle erwartet, was die Lawinensituation weiter verschärfen dürfte.
Reaktionen und Einordnung der Lage
Die Behörden haben die Bevölkerung aufgerufen, äusserste Vorsicht walten zu lassen und auf unnötige Aufenthalte im Freien zu verzichten. Skigebiete haben teilweise ihren Betrieb eingestellt oder eingeschränkt. Lawinenexperten warnen davor, die Gefahr zu unterschätzen und betonen die Notwendigkeit, sich vor Touren im Gelände umfassend zu informieren und die aktuellen Lawinenberichte zu beachten. (Lesen Sie auch: Olympia-Debakel droht: Peterka und Co. abgeschlagen)
Die aktuelle Situation zeigt, wie anfällig die Alpenregionen für extreme Wetterereignisse sind. Der Klimawandel könnte solche Ereignisse in Zukunft noch verstärken, was die Notwendigkeit von Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung und der Infrastruktur unterstreicht. Informationen zum Thema Naturgefahren und richtigem Verhalten stellt das Bundesamt für Umwelt BAFU bereit.
Wallis Lawinengefahr: Was bedeutet das für die Region?
Die aktuelle Wallis Lawinengefahr hat weitreichende Auswirkungen auf die Region. Der Tourismus, ein wichtiger Wirtschaftszweig, ist stark betroffen. Viele Touristen haben ihre Reisen storniert oder verschoben. Die Einschränkungen im Bahnverkehr erschweren die Anreise und Abreise. Auch die lokale Bevölkerung ist beeinträchtigt, da die Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Gütern erschwert sein kann.

Die Situation erfordert ein koordiniertes Vorgehen von Behörden, Rettungsdiensten und der Bevölkerung. Es gilt, die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten und die Schäden so gering wie möglich zu halten. Langfristig müssen Massnahmen ergriffen werden, um die Region besser vor den Folgen von Lawinen zu schützen. Dazu gehören beispielsweise der Bau von Lawinenverbauungen und die Entwicklung von Frühwarnsystemen. (Lesen Sie auch: EU nimmt Shein wegen illegaler Inhalte und…)
FAQ zu Wallis Lawinengefahr
Häufig gestellte Fragen zu wallis lawinengefahr
Welche Gebiete im Wallis sind aktuell von der höchsten Lawinengefahr betroffen?
Die höchste Lawinengefahr (Stufe 5) gilt laut SLF in den Gebieten Val d’Entremont-Val Ferret, Emosson, Conthey-Fully, Montana, Leukerbad – Lötschental, Riederalp und Konkordia. Diese Gebiete sind besonders gefährdet und sollten gemieden werden.
Wie wirkt sich die Lawinengefahr auf den Bahnverkehr im Wallis aus?
Die Lawinengefahr hat erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr. So musste beispielsweise die Matterhorn-Gotthard-Bahn ihren Betrieb auf der Strecke zwischen Täsch und St. Niklaus aufgrund einer Lawine einstellen. Es kommt zu Verspätungen und Ausfällen.
Welche Vorsichtsmassnahmen sollten aufgrund der Lawinengefahr getroffen werden?
Es wird geraten, unnötige Aufenthalte im Freien zu vermeiden und sich vor Touren im Gelände umfassend zu informieren. Die aktuellen Lawinenberichte sollten beachtet und die Anweisungen der Behörden befolgt werden. Skigebiete können ihren Betrieb einschränken. (Lesen Sie auch: Slalom Damen Olympia 2026: der bei 2026:…)
Wie oft wird die höchste Lawinenwarnstufe ausgerufen?
Die höchste Gefahrenstufe 5 wird äusserst selten ausgerufen. Laut SLF gilt sie nur an etwa 0,1 Prozent aller Wintertage. Dies unterstreicht die Aussergewöhnlichkeit der aktuellen Lawinensituation im Wallis.
Welche Rolle spielt der Klimawandel bei der Lawinengefahr im Wallis?
Der Klimawandel könnte extreme Wetterereignisse wie starke Schneefälle und Stürme in Zukunft verstärken. Dies könnte die Lawinengefahr in den Alpenregionen erhöhen und die Notwendigkeit von Schutzmassnahmen unterstreichen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.





