📖 Lesezeit: 6 Minuten | Zuletzt aktualisiert: 6. Januar 2026
Wintereinbruch Europa: Wie kalt wird es im Januar 2026?
Der Wintereinbruch Europa hat den Kontinent am 6. Januar 2026 fest im Griff. Temperaturen von bis zu minus 30,6 Grad in Tschechien, über 700 gestrichene Flüge am Amsterdamer Flughafen Schiphol und Verkehrschaos von Skandinavien bis Spanien – der Winter zeigt sich so streng wie seit Jahren nicht mehr. Meteorologen rechnen mit anhaltender Kälte bis mindestens Mitte Januar.
❄️ Wintereinbruch Europa – Auf einen Blick:
• Tiefsttemperatur: -30,6°C in Kvilda (Tschechien)
• Flugausfälle: Über 700 in Amsterdam, weitere in Stockholm
• Bahnverkehr: Niederlande fast komplett lahmgelegt
• Schneefall: Bis zu 40 cm in Sarajevo, 25 cm in Norddeutschland
• Betroffene Länder: NL, PL, CZ, UK, SE, AT, DE, BA, RO, ES
• Prognose: Kälte hält bis mindestens Mitte Januar an
Rekordkälte: Minus 30 Grad in Tschechien gemessen
Die Kältewelle Europa bringt Temperaturen, die seit Jahren nicht mehr erreicht wurden. Im tschechischen Kvilda im Böhmerwald wurden am Montagmorgen minus 30,6 Grad gemessen – der kälteste Wert des Winters. Auch in anderen Ländern sanken die Temperaturen auf extreme Werte.
| Land / Ort | Temperatur | Besonderheit |
|---|---|---|
| Tschechien (Kvilda) | -30,6°C | Kältester Wert des Winters |
| Österreich (Liebenau) | -25,7°C | Kältewarnung ausgerufen |
| Slowakei | bis -20°C | Kältester Morgen der Saison |
| Dänemark (Isenvad) | -12,1°C | Kältester Tag seit Februar 2025 |
| Großbritannien (Shap) | -10,9°C | Kälteste Nacht des Winters |
| Deutschland (Berge) | bis -20°C | Prognose für kommende Nächte |
💬 Deutscher Wetterdienst (DWD):
„Der Winter ist in Deutschland eingekehrt und in vielen Regionen liegt aktuell Schnee, der bei den meist frostigen Temperaturen in den nächsten Tagen auch noch liegen bleiben wird.“
Flugchaos: Über 700 Flüge in Amsterdam gestrichen
Der Wintereinbruch Europa hat den Flugverkehr massiv beeinträchtigt. Besonders hart trifft es den Amsterdamer Großflughafen Schiphol – eines der wichtigsten Drehkreuze Europas.
Flughafen Amsterdam Schiphol: Am Montag wurden rund 450 Flüge gestrichen. Die niederländische Airline KLM musste am Dienstag weitere 300 Flüge canceln. Insgesamt fielen seit Freitag über 700 Starts und Landungen aus. Die verschneiten Landebahnen zwangen Piloten, auf andere Flughäfen wie Hamburg, Köln oder Brüssel auszuweichen.
Weitere betroffene Flughäfen:
- Stockholm Arlanda: Zahlreiche Flugausfälle und Verspätungen
- Sarajevo: Hälfte der Flüge am Sonntag ausgefallen
- Liverpool John Lennon: Zeitweise komplett eingestellt
- Swiss: 17 Flüge von/nach Amsterdam zwischen 2. und 4. Januar annulliert
Bahnverkehr in den Niederlanden fast komplett lahmgelegt
Nicht nur der Flugverkehr kämpft mit dem Wintereinbruch Europa. In den Niederlanden kam am Dienstagmorgen der gesamte Bahnverkehr zum Erliegen. Zu den wetterbedingten Weichenstörungen kam eine Computerpanne hinzu.
Was ist passiert? Die niederländische Bahn meldete, dass bis 10 Uhr morgens landesweit kein Zug fahren werde. Im Großraum Amsterdam und Utrecht stand der Schienenverkehr bereits seit Montag still. Internationale Züge waren zunächst nicht betroffen.
Die schwedische Polizei appellierte an die Bevölkerung, das Auto stehen zu lassen. Ihr Rat: „Sushi zu holen, ist keine Notwendigkeit!“
Wintereinbruch Europa: Schnee und Chaos in 10 Ländern
Die Kältewelle trifft ganz Europa. Hier die Übersicht der betroffenen Länder:
| Land | Auswirkungen |
|---|---|
| Niederlande | 700+ Flugausfälle, Bahnverkehr lahmgelegt |
| Polen | Höchste Wetterwarnstufe, massive Bahnverspätungen |
| Tschechien | -30,6°C, zahlreiche Unfälle |
| Großbritannien | Hunderte Schulen geschlossen, Unwetterwarnungen |
| Schweden | Polizei rät vom Autofahren ab |
| Österreich | Kältewarnung, bis -17°C erwartet |
| Rumänien | Dörfer isoliert, 42.000 Haushalte ohne Strom |
| Bosnien | 40 cm Schnee in Sarajevo |
| Dänemark | 18 cm Schnee in Nordjütland |
| Spanien | Sturmtief „Francis“ mit Schnee in höheren Lagen |
Wintereinbruch Deutschland: Schnee im Norden, Frost überall
Auch Deutschland erlebt einen harten Wintereinbruch. Die Lage im Überblick:
Schleswig-Holstein: Bis zu 25 Zentimeter Neuschnee. Der Deutsche Wetterdienst hat in acht Landkreisen Alarmstufe Orange (Stufe 2 von 4) ausgerufen. Bei Schafflund rutschte ein Linienbus mit 21 Passagieren in den Graben.
A1-Winterchaos: Die Polizeiinspektion Rotenburg meldet seit dem 2. Januar 38 witterungsbedingte Unfälle auf der Autobahn. Der Sachschaden liegt im sechsstelligen Bereich.
Temperaturen: In den Bergen werden Tiefstwerte von minus 15 bis minus 20 Grad erwartet. Auf dem Nebelhorn in Oberstdorf prognostizieren Meteorologen bis zu minus 25 Grad.
Wer sich auf die höheren Heizkosten 2026 vorbereiten möchte, sollte den CO2-Preis-Anstieg im Blick behalten.
Prognose: Wie lange hält die Kältewelle an?
Die Wettermodelle zeigen übereinstimmend: Der Wintereinbruch Europa ist kein kurzes Intermezzo. Das europäische Wettermodell ECMWF prognostiziert für Januar 2026 kältere Temperaturen als in den vergangenen Jahren.
Was Meteorologen erwarten:
- Blockierte Wetterlage hält milde Atlantikluft fern
- Kälte hält mindestens bis Mitte Januar an
- Wiederholte Schneefälle in Mittelgebirgen und Norden
- Januar 2026 könnte der erste zu kalte Januar seit 2017 werden
- Vergleiche mit dem strengen Winter 1978/79 werden diskutiert
Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht laufend aktuelle Warnungen und Prognosen.
Tipps: So kommen Sie sicher durch den Wintereinbruch
Der Wintereinbruch Europa erfordert besondere Vorsicht. Hier die wichtigsten Empfehlungen:
Im Straßenverkehr:
- Winterreifen und ausreichend Frostschutzmittel prüfen
- Unnötige Fahrten vermeiden
- Mehr Zeit für den Arbeitsweg einplanen
- Schneeketten für Bergregionen bereithalten
Zu Hause:
- Heizung und Wasserleitungen vor Frost schützen
- Gehwege von Schnee und Eis befreien (Räumpflicht!)
- Streusalz oder Splitt bereithalten
Bei Reisen:
- Aktuelle Flugstatus prüfen vor Abfahrt zum Flughafen
- Bahnverbindungen auf Verspätungen checken
- Alternative Routen einplanen
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie kalt wird es beim Wintereinbruch Europa?
Im Zuge des Wintereinbruchs Europa wurden bereits minus 30,6 Grad in Tschechien gemessen. In Deutschland werden in den Bergen Tiefstwerte von minus 20 bis minus 25 Grad erwartet, im Flachland um die minus 10 Grad. Die Kältewelle soll bis mindestens Mitte Januar anhalten.
Welche Flughäfen sind vom Wintereinbruch betroffen?
Am stärksten betroffen ist der Amsterdamer Flughafen Schiphol mit über 700 gestrichenen Flügen. Auch Stockholm Arlanda, Sarajevo und Liverpool meldeten Flugausfälle. Die Airline KLM strich allein am Dienstag 300 Flüge. Swiss annullierte 17 Verbindungen von und nach Amsterdam.
Wie viel Schnee fällt beim Wintereinbruch?
Die Schneemengen variieren stark: In Sarajevo fielen bis zu 40 Zentimeter, in Schleswig-Holstein bis zu 25 Zentimeter, in Nordjütland (Dänemark) 18 Zentimeter. In den Alpen und Mittelgebirgen liegt bereits eine geschlossene Schneedecke, die in den nächsten Tagen bestehen bleiben wird.
Wie lange dauert die Kältewelle in Europa?
Laut Wettermodellen hält die Kältewelle mindestens bis Mitte Januar an. Eine blockierte Wetterlage verhindert, dass milde Atlantikluft nach Europa vordringt. Der Januar 2026 könnte der erste zu kalte Januar seit 2017 werden. Einige Meteorologen ziehen Vergleiche zum strengen Winter 1978/79.
Welche Länder sind vom Wintereinbruch besonders betroffen?
Besonders stark betroffen sind die Niederlande (Flug- und Bahnverkehr lahmgelegt), Polen (höchste Wetterwarnstufe), Tschechien (Rekordkälte), Großbritannien (Schulschließungen), Rumänien (Dörfer isoliert, 42.000 Haushalte ohne Strom) und Österreich (Kältewarnung). Auch Deutschland, Schweden, Dänemark und Spanien kämpfen mit den Folgen.
Ist der Winter 2026 so streng wie 1978/79?
Ein direkter Vergleich mit dem Jahrhundertwinter 1978/79 ist verfrüht. Allerdings zeigen die Wettermodelle erstmals seit Jahrzehnten wieder ähnliche Muster: blockierte Hochdrucklagen und einströmende arktische Kaltluft. Ob der Januar 2026 als Wendepunkt in die Wettergeschichte eingeht, wird sich zeigen.
Fazit: Wintereinbruch Europa bringt härtesten Januar seit Jahren
Der Wintereinbruch Europa im Januar 2026 zeigt sich von seiner strengsten Seite. Mit Temperaturen bis minus 30 Grad, über 700 Flugausfällen und lahmgelegtem Bahnverkehr trifft die Kältewelle den Kontinent hart. Die Prognosen deuten darauf hin, dass der Winter noch Wochen anhalten könnte.
Für Reisende bedeutet das: Aktuellen Flugstatus prüfen, mehr Zeit einplanen und auf Wetterwarnungen achten. Wer zu Hause bleibt, sollte Heizung und Wasserleitungen im Blick behalten. Die gute Nachricht für Wintersportler: Die Skigebiete in den Alpen und Mittelgebirgen bieten beste Bedingungen.
Dieser Artikel wird bei neuen Entwicklungen aktualisiert.
Über den Autor
Redaktion Rathausnachrichten | Wetter & Panorama
Die Redaktion berichtet über aktuelle Wetterereignisse. Quellen: Deutscher Wetterdienst, t-online, Euronews, 20 Minuten, wetter.de. Alle Angaben ohne Gewähr.]]>








