Der Wismar Wal, ein Buckelwal, der vor Timmendorfer Strand freikam, ist erneut gestrandet, diesmal in der Nähe von Wismar. Helfer versuchen, das Tier am Sonntag in tieferes Wasser zu bringen, damit es in die Nordsee und den Atlantik gelangen kann.

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Warum ist der Wal in der Ostsee in Gefahr?
Die Ostsee bei Wismar ist teilweise nur zwei bis fünf Meter tief und weist viele Sandbänke auf. Für einen Buckelwal, der zum Überleben tieferes Wasser benötigt, stellen diese Bedingungen eine erhebliche Gefahr dar. Das Tier muss in die Nordsee und den offenen Atlantik gelangen, um langfristig überleben zu können. (Lesen Sie auch: Wal Sichtung Ostsee: Buckelwal bei Wismar Gesichtet)
Das ist passiert
- Buckelwal strandete zunächst vor Timmendorfer Strand.
- Das Tier konnte sich aus eigener Kraft befreien.
- Erneutes Stranden bei Wismar.
- Tiefe der Ostsee und Sandbänke gefährden das Tier.
Erneutes Stranden des Wals bei Wismar
Nachdem der Buckelwal sich in der Nacht zum Freitag vor Timmendorfer Strand selbst befreien konnte, ist er nun erneut in der Nähe von Wismar gestrandet. Dies stellt eine erhebliche Gefahr für das Tier dar, da die Ostsee in diesem Bereich sehr flach ist und viele Sandbänke aufweist. Wie Stern berichtet, arbeiten Helfer daran, den Wal am Sonntag in tieferes Wasser zu bringen.
Der lange Weg in den Atlantik
Um zu überleben, muss der Buckelwal den Weg in die Nordsee und schließlich in den offenen Atlantik finden. Die Ostsee bietet nicht die notwendigen Bedingungen für ein langfristiges Überleben dieser Meeressäuger. Die geringe Tiefe und die zahlreichen Sandbänke stellen eine ständige Gefahr dar. (Lesen Sie auch: Wal in Wismar: Finnwal Verirrt sich in…)
Buckelwale sind bekannt für ihre langen Wanderungen zwischen den Nahrungsgebieten in den Polarregionen und den Fortpflanzungsgebieten in wärmeren Gewässern.
Wie geht es weiter mit dem Wismar Wal?
Die Bemühungen, den Wal in tieferes Wasser zu bringen, laufen. Ob diese Aktion erfolgreich sein wird und der Wal den Weg in die Nordsee findet, bleibt abzuwarten. Die Situation ist kritisch, und das Überleben des Tieres hängt von dem Erfolg der Rettungsmaßnahmen ab. (Lesen Sie auch: Wismar Hafen Wal: Sensationelle Sichtung im Hafenbecken!)

Deutschlandfunk berichtet regelmäßig über den Schutz von Meeressäugern. Die Bundesregierung setzt sich ebenfalls für den Schutz der Meere ein.









