Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) hat Konsequenzen aus der Ausstrahlung eines nicht gekennzeichneten, KI-generierten Videos im „heute journal“ gezogen. Die zuständige ZDF Korrespondentin KI, Nicola Albrecht, wurde mit sofortiger Wirkung aus New York abberufen. Dies gab der Sender am 20. Februar 2026 bekannt.

Hintergrund: KI-Video im „heute journal“
Der Stein des Anstoßes war ein Beitrag im „heute journal“, der sich mit Abschieberazzien der US-Einwanderungsbehörde ICE auseinandersetzte. In diesem Beitrag wurden KI-generierte Bilder gezeigt, die laut ZDF-Angaben Kinder zeigten, die sich an ihre Mutter klammern. Zudem wurde eine Szene verwendet, die zwar real war, aber aus einem anderen Kontext und aus dem Jahr 2022 stammte. Nach internen Regeln des ZDF hätte das KI-generierte Material ohne Kennzeichnung und Einordnung nicht verwendet werden dürfen. Das ZDF räumte den Fehler ein und bat die Zuschauer um Entschuldigung.
Die Abberufung der ZDF Korrespondentin KI
Die Abberufung von Nicola Albrecht erfolgte aufgrund der schwerwiegenden Verstöße gegen ZDF-Richtlinien und journalistische Standards. ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten betonte, dass der Schaden durch die Missachtung journalistischer Regeln groß sei. Claus Kleber, ehemaliger Moderator des „heute journals“, stellte sich gegenüber dem Tagesspiegel hinter seine Kollegin und bezeichnete den Vorfall als einen „schlimmen Fehler, der den besten passieren kann“. Er forderte, dass der Sender nun nicht in eine Atmosphäre der Verunsicherung abrutschen dürfe. (Lesen Sie auch: Benfica – Avs Sad: gegen: Mourinho mit…)
Reaktionen und Stimmen
Der Vorfall löste eine breite Debatte über den Umgang mit KI in den Medien aus. Benedikt Kuhn (CDU), Chef der hessischen Staatskanzlei, forderte vom ZDF eine Stellungnahme und eine Überarbeitung der internen KI-Regeln. Er äußerte die Sorge, dass die Verwendung von KI-Inhalten das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk konterkarieren könne. Die hessische Landesregierung übt seit Anfang 2026 die Rechtsaufsicht über das ZDF aus. Das ZDF hatte bereits angekündigt, zusätzliche Sicherungsmechanismen einzubauen, um solche Fehler in Zukunft zu vermeiden.
Was bedeutet der Vorfall um die ZDF Korrespondentin KI?
Der Fall der ZDF Korrespondentin KI wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, die mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Journalismus verbunden sind. Einerseits bietet KI neue Möglichkeiten der Recherche, Analyse und Visualisierung von Informationen. Andererseits birgt sie die Gefahr von Manipulation, Desinformation und dem Verlust journalistischer Standards. Es ist daher entscheidend, dass Medienunternehmen klare Richtlinien für den Umgang mit KI entwickeln und ihre Mitarbeiter entsprechend schulen. Die ZDF-Mediathek hat den betreffenden Beitrag inzwischen aus dem Netz genommen.
Die Abberufung von Nicola Albrecht zeigt, dass das ZDF die Einhaltung journalistischer Standards ernst nimmt. Gleichzeitig wird deutlich, dass der Sender vor der schwierigen Aufgabe steht, die Chancen der KI zu nutzen, ohne dabei die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen der Zuschauer zu gefährden. (Lesen Sie auch: Benfica – Avs: gegen: Lissabons Adler unter…)
ZDF-Maßnahmen nach dem Vorfall
Nach dem Bekanntwerden des Vorfalls hat das ZDF einen Maßnahmenkatalog angekündigt, um den Umgang mit KI-generierten Inhalten zu verbessern. Dieser umfasst unter anderem:
- Eine Überarbeitung der internen Richtlinien für den Einsatz von KI
- Schulungen für Mitarbeiter zum Thema KI-Ethik und -Kennzeichnung
- Die Einführung von zusätzlichen Kontrollmechanismen zur Erkennung von KI-generierten Inhalten
- Eine stärkere Sensibilisierung der Redaktionen für die Risiken von Desinformation und Manipulation
Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass KI im ZDF verantwortungsvoll und transparent eingesetzt wird und die journalistische Qualität der Sendungen gewährleistet bleibt.

Die Rolle von KI im Journalismus: Eine Tabelle
Die folgende Tabelle verdeutlicht die Chancen und Herausforderungen von KI im Journalismus: (Lesen Sie auch: أوساسونا ضد الريال: Real Madrid gegen Osasuna:…)
| Aspekt | Chancen | Herausforderungen |
|---|---|---|
| Recherche | Schnellere und umfassendere Informationsbeschaffung | Überforderung durch die Informationsflut |
| Analyse | Erkennung von Mustern und Trends in großen Datenmengen | Verzerrung der Ergebnisse durch algorithmische Voreinstellungen |
| Visualisierung | Erstellung von ansprechenden Grafiken und Animationen | Gefahr der Manipulation durch falsche oder irreführende Darstellungen |
| Automatisierung | Entlastung von Routineaufgaben und Fokussierung auf kreative Tätigkeiten | Verlust von Arbeitsplätzen und Entfremdung von der journalistischen Arbeit |
Es ist wichtig, dass Journalisten sich der Chancen und Herausforderungen bewusst sind und KI verantwortungsvoll einsetzen. Eine transparente Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten ist dabei unerlässlich, um das Vertrauen der Öffentlichkeit zu erhalten. Die offizielle Seite von Deutschland.de bietet weitere Informationen zum Thema Künstliche Intelligenz.
Häufig gestellte Fragen zu zdf korrespondentin ki
Warum wurde die ZDF-Korrespondentin abberufen?
Nicola Albrecht wurde abberufen, weil in einem von ihr verantworteten Beitrag im „heute journal“ nicht gekennzeichnetes, KI-generiertes Bildmaterial verwendet wurde. Dies verstieß gegen die internen Richtlinien und journalistischen Standards des ZDF.
Welchen Fehler hat die ZDF-Korrespondentin konkret gemacht?
In dem Beitrag über die US-Einwanderungsbehörde ICE wurden KI-generierte Bilder von Kindern verwendet, die sich an ihre Mutter klammern. Zudem wurde eine Szene aus dem Jahr 2022 in einem falschen Kontext gezeigt, was den journalistischen Standards widerspricht. (Lesen Sie auch: Jochen Behle: Johannes Hoesflot Klaebo: Norwegischer)
Wie hat das ZDF auf den Vorfall reagiert?
Das ZDF hat sich für den Fehler entschuldigt, den betreffenden Beitrag aus der Mediathek entfernt und die zuständige Korrespondentin abberufen. Zudem wurde ein Maßnahmenkatalog angekündigt, um den Umgang mit KI-generierten Inhalten zu verbessern.
Welche Konsequenzen hat der Vorfall für den Umgang mit KI im Journalismus?
Der Vorfall zeigt, dass der Einsatz von KI im Journalismus mit großen Herausforderungen verbunden ist. Medienunternehmen müssen klare Richtlinien für den Umgang mit KI entwickeln und ihre Mitarbeiter entsprechend schulen, um Manipulation und Desinformation zu vermeiden.
Welche Maßnahmen plant das ZDF, um solche Fehler in Zukunft zu vermeiden?
Das ZDF plant eine Überarbeitung der internen Richtlinien, Schulungen für Mitarbeiter, die Einführung von zusätzlichen Kontrollmechanismen und eine stärkere Sensibilisierung der Redaktionen für die Risiken von Desinformation und Manipulation.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Anleger sollten eigene Recherche betreiben.






