Am Zürich demonstration zum Frauentag haben tausende Frauen unter dem Motto „feministisch und militant“ demonstriert. Die Kundgebung führte zu Verkehrsbehinderungen und Sachbeschädigungen in der Innenstadt.

Hintergrund der feministischen Demonstration in Zürich
Der Internationale Frauentag am 8. März ist ein Tag, an dem weltweit auf die Rechte der Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht wird. In vielen Ländern finden an diesem Tag Demonstrationen und Aktionen statt, um auf bestehende Missstände hinzuweisen und Veränderungen zu fordern. Auch in der Schweiz hat der Frauentag eine lange Tradition.
Die feministische Bewegung in der Schweiz hat in den letzten Jahren wieder Aufwind erlebt. 2019 gab es einen grossen Frauenstreik, an dem sich Hunderttausende beteiligten. Auch in diesem Jahr sind zahlreiche Aktionen und Demonstrationen geplant. Die Organisatorinnen der Zürich demonstration betonten, dass es weiterhin viel zu tun gibt, um die Gleichstellung der Geschlechter zu erreichen. (Lesen Sie auch: Atlético Madrid – Real Sociedad: gegen: Generalprobe)
Ablauf der Demonstration in Zürich
Die Demonstration in Zürich begann am frühen Abend auf dem Paradeplatz. Laut SRF News versammelten sich dort geschätzt 1000 Frauen. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort, liess die Demonstrierenden aber gewähren. Einige vermummte Frauen besetzten ein Tramhäuschen und spannten Seile über die Gleise, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.
Der Demonstrationszug setzte sich anschliessend in Bewegung und zog vom Paradeplatz zum Helvetiaplatz. Entlang der Route kam es zu Sachbeschädigungen. Wie SWI swissinfo.ch berichtet, wurden Schaufenster mit Farbe beschmiert und Tramstationen mit roter Farbe bemalt. Die Polizei begleitete den Zug, griff aber nicht ein.
Männer waren bei der Zürich demonstration kaum zu sehen. Im Vorfeld war von den Organisatorinnen dazu aufgerufen worden, der Kundgebung solidarisch fernzubleiben. (Lesen Sie auch: Köln – Dortmund: gegen: Bundesliga-Topspiel im Fokus)
Reaktionen und Einordnung
Die Zürich demonstration hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Während die Organisatorinnen und Teilnehmerinnen die Aktion als Erfolg werteten und betonten, dass sie ein wichtiges Zeichen für die Rechte der Frauen gesetzt haben, gab es auch Kritik an den Sachbeschädigungen und Verkehrsbehinderungen.
Die Stadtpolizei Zürich äusserte sich bislang nicht detailliert zu den Vorfällen. Es wird erwartet, dass sie in den kommenden Tagen eine Bilanz der Demonstration vorlegen wird.
Ausblick: Wie geht es weiter mit den feministischen Anliegen?
Die Zürich demonstration ist Teil einer Reihe von Aktionen und Demonstrationen, die im Vorfeld des Internationalen Frauentags stattfinden. Auch in anderen Städten der Schweiz und weltweit sind ähnliche Kundgebungen geplant. Die feministische Bewegung will mit diesen Aktionen auf die weiterhin bestehende Ungleichheit zwischen den Geschlechtern aufmerksam machen und Veränderungen fordern. (Lesen Sie auch: Zoll Kontrolliert Tank Touristen: Tanktouristen: Was steckt)

Ein wichtiges Thema ist dabei die Lohngleichheit. Obwohl in der Schweiz seit 1981 ein Verfassungsartikel die Gleichstellung von Mann und Frau vorschreibt, verdienen Frauen immer noch weniger als Männer. Auch in anderen Bereichen, wie beispielsweise der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, gibt es noch Handlungsbedarf.
Die feministische Bewegung wird sich auch in Zukunft für die Rechte der Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter einsetzen. Dabei wird sie sowohl auf politische Mittel als auch auf Aktionen und Demonstrationen setzen.
FAQ zu Zürich Demonstration
Häufig gestellte Fragen zu zürich demonstration
Warum fand in Zürich eine Demonstration statt?
In Zürich fand am Frauentag eine Demonstration statt, um auf die Rechte der Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam zu machen. Die Demonstration sollte ein Zeichen setzen und auf bestehende Missstände hinweisen. (Lesen Sie auch: Beşiktaş – Galatasaray: gegen: Das Istanbul-Derby im…)
Wer hat an der Demonstration in Zürich teilgenommen?
An der Demonstration in Zürich haben hauptsächlich Frauen teilgenommen. Männer waren im Demonstrationszug kaum zu sehen, da im Vorfeld dazu aufgerufen wurde, der Kundgebung solidarisch fernzubleiben. Es wird geschätzt, dass rund 1000 Frauen anwesend waren.
Welches Motto hatte die Demonstration in Zürich?
Die Demonstration in Zürich stand unter dem Motto „feministisch und militant“. Damit wollten die Organisatorinnen zum Ausdruck bringen, dass sie für eine umfassende Gleichstellung der Geschlechter kämpfen und dabei auch zu unkonventionellen Mitteln bereit sind.
Wo fand die Demonstration in Zürich statt und welche Auswirkungen gab es?
Die Demonstration in Zürich begann auf dem Paradeplatz und zog zum Helvetiaplatz. Es kam zu Verkehrsbehinderungen, da einige Demonstrierende ein Tramhäuschen besetzten und Seile über die Gleise spannten. Entlang der Route kam es zu Sachbeschädigungen durch Farbschmierereien.
Wie reagierte die Polizei auf die Demonstration in Zürich?
Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort und begleitete die Demonstration. Sie griff jedoch nicht ein, obwohl es zu Verkehrsbehinderungen und Sachbeschädigungen kam. Eine detaillierte Stellungnahme der Polizei wird in den kommenden Tagen erwartet.
Weitere Informationen zur Gleichstellung in der Schweiz bietet das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann.






