Lesezeit: ca. 10 Minuten
Doris Schretzmayer ist eine der vielseitigsten Schauspielerinnen Österreichs, die sowohl im Film als auch auf der Theaterbühne überzeugt. Bekannt für ihre nuancierten Darstellungen, startet sie am 26.03.2026 mit der neuen ZDF-Serie „Die Maiwald“ in ein neues Kapitel ihrer Karriere. Ihre Laufbahn reicht von Kult-Werbespots über Radiomoderation bis hin zu preisgekrönten Kinofilmen und beliebten Fernsehserien.
Inhaltsverzeichnis
- Biografie und Anfänge: Von der Werbe-Ikone zur Charakterdarstellerin
- Die Karriere von Doris Schretzmayer: Film, Fernsehen und Theater
- Neue Serie 2026: Doris Schretzmayer als Tierärztin in „Die Maiwald“
- Doris Schretzmayer privat: Zwischen Familie und Beruf
- Auszeichnungen und Anerkennungen
- Häufig gestellte Fragen
- Fazit
Die österreichische Schauspielerin Doris Schretzmayer, geboren am 31. Mai 1972 in Tulln an der Donau, hat sich über die Jahre als feste Größe in der deutschsprachigen Film- und Fernsehlandschaft etabliert. Ihr Weg begann jedoch abseits der großen Leinwand. Bereits mit 17 Jahren wurde sie als „Jennifer“ in einem FELIX-Ketchup-Werbespot landesweit bekannt. Dieser frühe Erfolg ebnete den Weg für eine bemerkenswerte Karriere, die sie zunächst zum Radio und Fernsehen führte, bevor sie die Schauspielerei zu ihrer wahren Berufung machte. Am 26.03.2026 steht sie mit der neuen ZDF-Heimat-Reihe „Die Maiwald“ erneut im Rampenlicht, was ihr eine hohe mediale Aufmerksamkeit sichert.
Biografie und Anfänge: Von der Werbe-Ikone zur Charakterdarstellerin
Nach ihrem ersten Fernsehauftritt begann Doris Schretzmayer zunächst ein Studium der Publizistik und Betriebswirtschaft, das sie aber rasch wieder abbrach, um sich auf ihre Medienkarriere zu konzentrieren. 1993 wechselte sie zum ORF und wurde eine der prägenden Stimmen des Radiosenders Ö3, wo sie unter anderem das „Radiodrom“ moderierte. Eine Umfrage kürte sie damals zur „erotischsten Stimme Österreichs“. Parallel startete sie als Programmansagerin im Fernsehen und wechselte bald in die Jugendredaktion zu Formaten wie „X-Large“. Der Wunsch, sich schauspielerisch auszudrücken, wurde jedoch immer stärker. Sie nahm privaten Schauspielunterricht bei Rosmarin Frauendorfer und legte damit den Grundstein für ihren späteren Erfolg. Ihr Kinodebüt gab sie 1996 in Stefan Ruzowitzkys Film „Tempo“.
Die Karriere von Doris Schretzmayer: Film, Fernsehen und Theater
Die Filmografie von Doris Schretzmayer ist lang und vielfältig. Sie umfasst Kinohits wie „Was tun, wenn’s brennt?“ (2001), „Gruber geht“ (2015) und die preisgekrönte Komödie „Die Migrantigen“ (2017). Im Fernsehen war sie in zahlreichen Produktionen zu sehen, darunter Krimi-Reihen wie „Tatort“ und „Der letzte Zeuge“ sowie beliebte Serien wie „Hubert ohne Staller“ und „Die Bergretter“. Ihre erste Serienhauptrolle spielte sie bereits 1997 in „Die Neue – Eine Frau mit Kaliber“.
Vom Film zur Bühne
Obwohl sie lange vor allem vor der Kamera stand, wagte Doris Schretzmayer 2009 den Schritt auf die Theaterbühne. In der Bühnenfassung von „Kottan ermittelt“ im Wiener Rabenhof Theater feierte sie ein erfolgreiches Debüt. Es folgten Engagements an der Neuen Bühne Villach und am Landestheater Niederösterreich. Diese Erfahrungen erweiterten ihr schauspielerisches Repertoire und zeigten ihre Wandlungsfähigkeit. In einem Interview erwähnte sie, dass sie sich lange nicht auf die Bühne traute, aber den Schritt erst wagte, als sie wusste, sie könne die Rollen ausfüllen und tragen.
Neue Serie 2026: Doris Schretzmayer als Tierärztin in „Die Maiwald“
Ein aktuelles Highlight ihrer Karriere ist die Hauptrolle in der neuen ZDF-Serie „Die Maiwald“, deren Pilotfolgen am 26. März und 2. April 2026 ausgestrahlt werden. Schretzmayer spielt Johanna Maiwald, eine engagierte Landtierärztin im Salzburger Land, die sich nicht nur um tierische Patienten, sondern auch um die menschlichen Schicksale dahinter kümmert. Die Serie, die auf dem Sendeplatz von Formaten wie „Der Bergdoktor“ läuft, verbindet emotionale Geschichten mit der beeindruckenden Kulisse des Hochkönigmassivs. Für Schretzmayer, die selbst auf einem Bauernhof aufwuchs, ist diese Rolle eine besondere Herzensangelegenheit, da ihr der Umgang mit Tieren vertraut ist.
„Die attraktive Landschaft von Maria Alm im Salzburger Land ist wie eine Mitspielerin, wie ein zusätzlicher Charakter im Ensemble.“ – Doris Schretzmayer im Interview mit Prisma.
Die Serie thematisiert auch reale Probleme wie den Mangel an Tierärzten in ländlichen Regionen und die Herausforderungen landwirtschaftlicher Betriebe. Schretzmayer betont, wie wichtig es ihr war, ihrer Figur eine klare Haltung zu gesellschaftlichen Themen wie dem Naturschutz zu geben.
Doris Schretzmayer privat: Zwischen Familie und Beruf
Neben ihrer erfolgreichen Karriere ist Doris Schretzmayer auch Mutter. Ihr Sohn kam Ende Juli 2006 zur Welt. 2010 heiratete sie den Musiker Florian Horwath, mit dem sie zuvor bereits zehn Jahre liiert war. Das Familienleben in Wien bildet einen wichtigen Ankerpunkt für die Schauspielerin. In Interviews spricht sie offen über die Herausforderungen, als berufstätige Mutter in einer Branche zu arbeiten, die viel Flexibilität erfordert. Sie beschreibt, wie die Geburt ihres Sohnes ihre Prioritäten verschoben hat und wie sie eine neue Balance zwischen ihrem Privatleben und der Öffentlichkeit finden musste.
Auszeichnungen und Anerkennungen
Die schauspielerische Leistung von Doris Schretzmayer wurde mehrfach gewürdigt. Zu ihren wichtigsten Auszeichnungen zählen:
- 2015: Romy als beliebteste Schauspielerin für ihre Rolle in „Gruber geht“.
- 2017: Max Ophüls Publikumspreis für den Film „Die Migrantigen“.
- 2018: Österreichischer Filmpreis für „Die Migrantigen“ als Bester Film.
Diese Preise unterstreichen ihre Anerkennung bei Publikum und Kritik gleichermaßen und belegen ihre bedeutende Stellung im österreichischen Filmschaffen. Weitere Informationen zu ihrer Arbeit finden sich auf ihrer Agenturseite und in Filmdatenbanken wie IMDb.
Tabelle: Ausgewählte Filmografie von Doris Schretzmayer
| Jahr | Titel | Rolle |
|---|---|---|
| 1996 | Tempo | – |
| 1998 | Die Neue – Eine Frau mit Kaliber (Serie) | Lisa Engel |
| 2001 | Was tun, wenn’s brennt? | Maiks Freundin |
| 2012 | Braunschlag (Serie) | Silke |
| 2015 | Gruber geht | Kathi |
| 2017 | Die Migrantigen | Marlene Weizenhuber |
| 2022 | Tatort: Alles was Recht ist | Adele Neuhauser |
| 2026 | Die Maiwald (Serie) | Johanna Maiwald |
Häufig gestellte Fragen
Wann wurde Doris Schretzmayer geboren?
Doris Schretzmayer wurde am 31. Mai 1972 in Tulln an der Donau, Österreich, geboren.
In welcher neuen Serie ist Doris Schretzmayer ab dem 26.03.2026 zu sehen?
Ab dem 26.03.2026 ist Doris Schretzmayer in der Hauptrolle der neuen ZDF-Serie „Die Maiwald“ zu sehen. Sie spielt die Tierärztin Johanna Maiwald im Salzburger Land.
Ist Doris Schretzmayer verheiratet?
Ja, Doris Schretzmayer heiratete 2010 den Musiker Florian Horwath. Gemeinsam haben sie einen Sohn, der 2006 geboren wurde.
Welche bekannten Auszeichnungen hat Doris Schretzmayer erhalten?
Doris Schretzmayer hat mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter 2015 die Romy als beliebteste Schauspielerin für „Gruber geht“ und 2017 den Max Ophüls Publikumspreis für „Die Migrantigen“.
Fazit
Das Fazit zur Karriere von Doris Schretzmayer am 26.03.2026 fällt durchweg positiv aus. Sie hat den Wandel von einer jungen Medienpersönlichkeit zu einer ernsthaften und preisgekrönten Charakterdarstellerin eindrucksvoll gemeistert. Ihre Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden und sowohl in komödiantischen als auch in dramatischen Rollen zu überzeugen, zeichnet sie aus. Mit der neuen Serie „Die Maiwald“ beweist sie einmal mehr ihre Relevanz und ihre Anziehungskraft auf das Publikum. Doris Schretzmayer bleibt eine feste und wichtige Größe in der deutschsprachigen Schauspielszene, deren weiterer Weg mit Spannung zu verfolgen ist. Ihre Karriere ist ein Beleg für Talent, Ausdauer und die kluge Wahl von vielfältigen und herausfordernden Rollen, wie auch ihre umfangreiche Wikipedia-Seite belegt.






