Rathaus Nachrichten aktuell
No Result
View All Result
  • Gesellschaft
    • Wissen
    • Wohnen und Leben
    • Kultur
    • Finanzen
    • Filme und Serien
    • Verbraucher-News
    • Gesundheit
    • Digital
    • Familie
    • Panorama
    • Wirtschaft
    • Klatsch
  • Lokales
    • Umwelt
    • Infrastruktur
  • Das sind wir
    • Gastartikel
  • Brutto-Netto-Rechner
No Result
View All Result
Rathaus Nachrichten aktuell
No Result
View All Result
Home Panorama

Sterbehilfe: Aktive Sterbehilfe für junge Frau spaltet Spanien

by Maik Möhring
26. März 2026
in Panorama
0
wolf angriff hamburg
0
SHARES
7
VIEWS
Share on FacebookShare on Twitter

Das könnte dich auch interessieren

Landtagswahl Rheinland Pfalz: Kopf-An-Kopf-Rennen Erwartet

Unfall in Spanien: Auswärtiges Amt geht bei Zugunglück von totem Deutschen aus

Klimaaktivisten Prozess: Beifall und Eklat im Gerichtssaal

Aktive Sterbehilfe ist in Spanien – anders als in Deutschland – bereits seit 2021 erlaubt. Ein neuer, ganz besonderer Fall sorgt aber im ganzen Land für Aufruhr.

Der bevorstehende Tod einer jungen Frau durch aktive Sterbehilfe sorgt in Spanien für heftige Debatten. Die 25 Jahre alte Noelia Castillo soll am Abend in einem Krankenhaus in Barcelona auf eigenen Wunsch und gegen den Willen ihrer Eltern eine tödliche Spritze erhalten. Die Katalanin hat eine Querschnittlähmung, die auf einen Suizidversuch nach sexuellen Übergriffen im Jahr 2022 zurückgeht.

Castillo ist die jüngste Person, die in Spanien seit der Legalisierung vor knapp fünf Jahren aktive Sterbehilfe in Anspruch nimmt. Dies und auch die Tatsache, dass – anders als bei typischen Sterbehilfe-Fällen – ein psychisches Leiden nach schwerem Trauma eine zentrale Rolle in diesem Fall spielt, löste viel Kritik unter anderem von konservativen Politikern und der katholischen Kirche aus.

„Ich kann nicht mehr mit all dem, was mich in meinem Kopf quält, was ich erlebt habe“, hatte Castillo am Mittwoch in einem Interview des Fernsehsenders „Antena 3“ gesagt. Sie wolle „endlich gehen, aufhören zu leiden“ und sich „endlich ausruhen“, sagte sie mit leiser, aber fester, sicherer Stimme.

Parteisprecherin „total erschüttert“

Wenige Stunden vor dem Vollzug bedauerte die Spanische Bischofskonferenz (CEE), dass „heute in Spanien der Tod als Lösung für Leid dargestellt wird“. Die CEE sprach auf der Plattform X von einer „Wohlstandsgesellschaft“, die „unfähig ist, zu pflegen und zu lieben“. Konferenzpräsident Luis Argüello sagte: „Ein Arzt darf nicht zum ausführenden Arm eines Todesurteils werden, so legal, selbstbestimmt und mitfühlend es auch erscheinen mag.“

Spanien im Überblick

Als „absolutes Drama“ bezeichnete vor Journalisten die Sprecherin der konservativen Volkspartei PP von Oppositionsführer Alberto Núñez Feijóo, Ester Muñoz, den Fall. Sie sei „total erschüttert“. Der Staat habe versagt, fügte sie in einem Beitrag auf X an. Der Fall müsse die Gesellschaft dazu bringen, viele Dinge zu überdenken.

Aktive Sterbehilfe, also eine Tötung auf Verlangen, ist in Spanien für Erwachsene mit unheilbarem oder unerträglichem Leiden seit 2021 erlaubt. Während die Gegner der Anwendung in solchen Fällen vor ethischen Risiken insbesondere bei psychischen Leiden warnen, sehen Befürworter unter anderem in der linksgerichteten Regierung darin eine Bestätigung des Rechts auf Selbstbestimmung.

In Deutschland strafbar

Dem Antrag auf Sterbehilfe war von den zuständigen Behörden der Region Katalonien bereits im Sommer 2024 stattgegeben worden. Der Vater hatte mit Unterstützung des Verbandes Christlicher Anwälte versucht, die Durchführung zu verhindern. Doch alle Instanzen, darunter der Oberste Gerichtshof und das Verfassungsgericht in Spanien sowie zuletzt diese Woche auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR), wiesen seine Beschwerden zurück.

Aktive Sterbehilfe ist in Deutschland strafbar. Erlaubt ist aber der Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen, wenn das dem Willen des Patienten entspricht. Gleiches gilt für indirekte Sterbehilfe. Davon wird gesprochen, wenn es um die Schmerzlinderung geht und Patienten infolge der Medikamente früher sterben. Auch die Beihilfe zur Selbsttötung ist straffrei – sie kann in der Beschaffung oder Bereitstellung eines tödlichen Mittels bestehen, das der Patient allerdings selbst einnimmt.

Hintergründe zu Spanien

Quelle: Stern

Maik Möhring
Autor dieses Beitrags

Maik Möhring

Chefredakteur & Gründer

Maik Möhring ist Gründer und Chefredakteur von Rathausnachrichten.de. Mit langjähriger Erfahrung in Lokaljournalismus und digitalen Medien berichtet er über kommunale Politik, Stadtentwicklung und gesellschaftliche Themen.

LokalpolitikStadtentwicklungSEO & DigitalmedienKommunalverwaltung
Alle Artikel →Vollständiges Profil →
Tags: Aktive SterbehilfeBarcelonaEuthanasieNoelia CastilloQuerschnittlähmungSpanienSterbehilfeSterbehilfe Gesetzsterbehilfe spanien
Previous Post

WM Qualifikation 2026: WM- 2026: Türkei und Rumänien

Next Post

Ausländische Häftlinge: Sporrer über Betonbetten im Knast

Related Posts

wolf hamburg
Panorama

Karyna Shuliak Wer: Erbin von Epsteins Millionen

by Michelle
3. März 2026
4
wolf hamburg
Panorama

Wetter Mittwoch: Frühlingsgefühle und 20 Grad schon Diese Woche?

by Maik
22. Februar 2026
2
wolfsangriff hamburg
Panorama

Rattenplage Paris: Politikum im Wahlkampf der Millionen?

by Rathaus Nachrichten
7. März 2026
3
Unfreiwillige Attraktion
Panorama

Unfreiwillige Attraktion: Pkw im Eismantel – geplatzte Wasserleitung friert Auto komplett ein

by Maik
16. Februar 2026
0
windsurfer wal
Panorama

Ratschings Lawine: Zwei Tote bei Lawinenunglück in Südtirol

by Maik
21. März 2026
2
Next Post
gehaltsliste orf

Ausländische Häftlinge: Sporrer über Betonbetten im Knast

Amazon Shopping

Unsere Empfehlungen

Beliebte Produkte · Von der Redaktion ausgewählt

🔗 Hinweis: Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Keine Mehrkosten für dich.
📰 Aktuelle Nachrichten
Demirovic VFB: Stürmerstar Erobert Stuttgart im Sturm Er trieb in der Isar - Sohn von Schauspielerin Lara Joy Körner tot VW Zwickau China: Bauen Bald Hier Chinesische Autos? Köln gegen Heidenheim: Pfiffe nach Kölner Heimpleite ärzte Fordern Alkoholverbot: Revolution im Supermarkt? Collien Fernandes - „Gerade sehe ich wenig Licht“ Jugendliche Vermisst Bahnhofsviertel: Polizei Sucht in Frankfurt Demirovic VFB: Stürmerstar Erobert Stuttgart im Sturm Er trieb in der Isar - Sohn von Schauspielerin Lara Joy Körner tot VW Zwickau China: Bauen Bald Hier Chinesische Autos? Köln gegen Heidenheim: Pfiffe nach Kölner Heimpleite ärzte Fordern Alkoholverbot: Revolution im Supermarkt? Collien Fernandes - „Gerade sehe ich wenig Licht“ Jugendliche Vermisst Bahnhofsviertel: Polizei Sucht in Frankfurt
Alle Nachrichten →

Wetter

ADVERTISEMENT

Über den Autor

Maik Möhring
Maik Möhring Chefredakteur & Gründer

Maik Möhring ist Gründer und Chefredakteur von Rathausnachrichten.de. Mit langjähriger Erfahrung in Lokaljournalismus und digitalen Medien berichtet er über kommunale Politik, Stadtentwicklung und gesellschaftliche Themen.

Lokalpolitik Stadtentwicklung SEO & Digitalmedien Kommunalverwaltung
3211 Artikel
→ Vollständiges Profil Alle Artikel von Maik Möhring
  • Impressum
  • Das sind wir
  • Gastartikel buchen

© 2025 Rathausnachrichten.de. All Rights Reserved.

No Result
View All Result
  • Gesellschaft
    • Wissen
    • Wohnen und Leben
    • Kultur
    • Finanzen
    • Filme und Serien
    • Verbraucher-News
    • Gesundheit
    • Digital
    • Familie
    • Panorama
    • Wirtschaft
    • Klatsch
  • Lokales
    • Umwelt
    • Infrastruktur
  • Das sind wir
    • Gastartikel
  • Brutto-Netto-Rechner

© 2025 Rathausnachrichten.de. All Rights Reserved.