Collien Fernandes erscheint trotz großer Sicherheitsbedenken bei der Demonstration gegen digitale Gewalt in Hamburg. Ihre Message ist deutlich!
Seitdem sich Collien Fernandes, 44, gegen digitale Gewalt einsetzt, erhält die Moderatorin nicht nur viel Zuspruch im Netz, auch im realen Leben stehen die Menschen an ihrer Seite.
Collien Fernandes: Rückmeldungen auf ihre Bemühungen sind riesig
Vor wenigen Tagen hatte Collien Fernandes in einem Bericht des „Spiegel“ über digitale Gewalt gesprochen, der eine Welle an Bestürzung und Solidarität ausgelöst hat. Bereits kurz nach der Veröffentlichung hatten sich viele Menschen, darunter zahlreiche prominente Persönlichkeiten, zu Wort gemeldet und Solidarität signalisiert. Auch in den Kommentaren zum neuesten Beitrag zeigen Followerinnen und Follower sowie Prominente Unterstützung.
„Wahnsinn. Volle Solidarität!“, schreibt etwa der Schauspieler Marcus Mittermeier zu dem Beitrag Fernandes‘. Auch der Sänger Oli P. unterstützt die Moderatorin: „Halt durch!“. Ihr Moderatorenkollege Chris Wackert schreibt: „Das ist alles so unglaublich. Du wirst gesehen [und] gehört.“ Die Schauspielerin Katy Karrenbauer zeigt ebenso Unterstützung: „Ich verstehe dich absolut!!!! Halte den Kopf oben! Unzählige Menschen stehen hinter dir und danken dir!!!!!! Ich sende dir ganz viel Kraft, Zuversicht und Liebe.“ Die Moderatorin Susann Atwell pflichtet bei: „Volle Solidarität! Danke, dass du das machst. Halt durch.“
Mehrere Demonstrationen seit ihren Schilderungen
In Solidarität mit Fernandes und den vielen weiteren Betroffenen sexualisierter und digitaler Gewalt wurden bereits mehrere Demonstrationen initiiert – darunter am heutigen Donnerstag, den 26. März, in Hamburg. Am vergangenen Sonntag waren in Berlin laut eines neu gegründeten Bündnisses namens „Feminist Fight Club“ rund 13.000 Menschen auf die Straße gegangen. Die Polizei sprach laut Medienberichten von etwa 6.700 Teilnehmenden.
Am 25. März hatte Fernandes bei Instagram mitgeteilt, der Demo in Hamburg fernzubleiben, obwohl sie erst teilnehmen wollte. Die Moderatorin habe zuletzt Morddrohungen erhalten. „Eigentlich plante ich dort hinzugehen, dort zu sprechen“, schrieb Fernandes. „Mittlerweile gibt es aber ernsthafte Sicherheitsbedenken, aufgrund von Morddrohungen gegen mich.“ Sie fragte: „Wie sollen denn Frauen künftig den Mut haben, aufzubegehren, wenn das Eure Antwort ist, man so mundtot gemacht wird?“
Trotz Risiko: Collien zeigt sich in Hamburg
Trotz der großen Sicherheitsbedenken erscheint Collien Fernandes nach ihrer Ankündigung, der Demonstration fernbleiben zu wollen, doch auf der Demo in Hamburg, um sich auf der Bühne für die Bekämpfung digitaler Gewalt starkzumachen. „Ich stehe hier mit schusssicherer Weste unter Polizeischutz, weil Männer mich killen wollen“, zitiert der NDR Fernandes. Und weiter: „Lasst uns alle zusammen die Mauern des Schweigens einreißen.“ Rund 22.000 Menschen sollen zur Demonstration in Hamburg erschienen sein.
Quelle: Gala






