Eine Demo Gegen Gewalt an Frauen forderte in Hamburg mehr Schutz für Betroffene. Mehr als 17.000 Menschen nahmen an der Kundgebung teil, um ein Zeichen gegen Gewalt zu setzen. Schauspielerin Collien Fernandes hielt eine Rede, in der sie über Morddrohungen und die Notwendigkeit sprach, Scham zu überwinden.

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Das ist passiert
- Über 17.000 Menschen demonstrierten in Hamburg gegen Gewalt an Frauen.
- Schauspielerin Collien Fernandes trat als Rednerin auf und sprach über Morddrohungen.
- Die Demo forderte mehr Schutz für Opfer von Gewalt.
- Klimaaktivistin Luisa Neubauer und Kolumnistin Alexandra Zykunov unterstützten die Aktion.
Collien Fernandes‘ Rede bei Demo gegen Gewalt
Collien Fernandes, die ursprünglich ihren Auftritt abgesagt hatte, sprach auf der Kundgebung. „Ich stehe jetzt hier mit einer schusssicheren Weste mit Polizeischutz und mit Security, weil ich Morddrohungen bekomme“, sagte Fernandes. Laut Stern stockte ihre Stimme während der etwa dreieinhalbminütigen Rede mehrfach. (Lesen Sie auch: Deepfakes: Fernandes wirbt für Demonstration gegen sexualisierte…)
Auslöser der Demonstrationen
Die Demonstrationen gegen Gewalt an Frauen fanden in verschiedenen Städten Deutschlands statt. Hintergrund der Debatte sind Vorwürfe von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Partner, den Schauspieler Christian Ulmen, über die zuerst der „Spiegel“ berichtete. Fernandes hat auf Mallorca Anzeige erstattet. Die Unschuldsvermutung gilt für Ulmen. Sein Anwalt kündigte rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung an.
Welche Forderungen wurden bei der Demo gegen Gewalt geäußert?
Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demo gegen Gewalt äußerten Wut und Betroffenheit. Sie kritisierten, dass Gewalt gegen Frauen nach wie vor ein Problem darstellt. Die Demonstranten forderten größere Anstrengungen im Kampf gegen Gewalt gegen Frauen und mehr Schutz für die Opfer. (Lesen Sie auch: Fake-Pornografie im Internet: Tausende demonstrieren gegen digitale…)
Die Debatte um digitale Gewalt ist durch Vorwürfe von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Partner Christian Ulmen neu entfacht worden.
Reaktionen auf die Demo gegen Gewalt
Die Demo gegen Gewalt in Hamburg stieß auf breite Resonanz. Viele unterstützten die Forderungen der Demonstranten. Andere kritisierten die Vorwürfe gegen Christian Ulmen, solange die Unschuldsvermutung gilt. Klimaaktivistin Luisa Neubauer und Kolumnistin Alexandra Zykunov unterstützten die Aktion am Rathausmarkt. (Lesen Sie auch: Collien Fernandes Demo: Ihr Emotionaler Appell in…)
Nachrichtenportale berichteten ausführlich über die Demonstration und die Hintergründe der aktuellen Debatte.
Was war der Hauptgrund für die Demo gegen Gewalt in Hamburg?
Der Hauptgrund war die Forderung nach mehr Schutz für Opfer von Gewalt gegen Frauen und die Kritik an der weiterhin bestehenden Gewaltproblematik.
Warum trat Collien Fernandes bei der Demo gegen Gewalt auf?
Collien Fernandes trat auf, um ihre Unterstützung für die Sache auszudrücken und über ihre persönlichen Erfahrungen mit Morddrohungen und digitaler Gewalt zu sprechen. (Lesen Sie auch: Gewalt gegen Frauen: Hubig fordert Männer zum…)

Welche Unterstützung erhielt die Demo gegen Gewalt?
Die Demo wurde unter anderem von Klimaaktivistin Luisa Neubauer und Kolumnistin Alexandra Zykunov unterstützt. Auch zahlreiche Organisationen und Initiativen beteiligten sich.
Wo finde ich weitere Informationen zum Thema Gewalt gegen Frauen?
Weitere Informationen und Unterstützung finden Sie beispielsweise beim Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen oder bei lokalen Frauenberatungsstellen.






