Glitzer, Glamour und große Roben: All das macht die berühmte TV-Tanzshow „Let’s Dance“ aus. GALA hat mit der Frau gesprochen, die für genau diesen Glamour-Faktor verantwortlich ist: Die Stylistin Krissi van der Viven.
Aktuell erobern wieder 14 prominente Kandidaten das wöchentliche Fernseh-Tanzparkett und kämpfen gemeinsam mit Profitänzer:innen an ihrer Seite um den Titel „Dancing Star 2026“. Aber auch in der 19. Staffel von „Show: Let’s Dance“ class=“taxonomy-entity product“>Let’s Dance“ sind es nicht nur die fantastischen Show-Tänze, sondern auch die ikonischen Looks der Promis, die uns jede Woche aufs Neue in den Bann ziehen.
GALA hat mit der Frau gesprochen, die genau hinter diesen Looks steckt: Krissi van der Viven, 51. Krissi ist eine der berühmtesten Hair- and Make-up Artists in Deutschland und ist aktuell jeden Freitag dafür verantwortlich, das Beste aus den „Let’s Dance“-Kandidat:innen herauszuholen. Im Interview verrät sie nun die Geheimnisse hinter den Kulissen der Show.
Krissi van der Viven: Sie sorgt für das Styling bei „Let’s Dance“
GALA: Wie entstehen die Hair- and Make-up-Looks für die jeweilige Show?
Krissi van der Viven: Ich bekomme als finale Person das Moodboard. Dort sind Skizzen von den Kostümen, die Musik, der Tanz, die Inszenierung und so weiter hinterlegt. Dann überlege ich mir passend zu Tanz, Kostüm, Person und Hintergrund den passenden Look. Ich schaue mir alles in Ruhe an, höre mir die Musiken parallel auf dem Telefon ab und schaue online, welche Moods passend dazu wären. Ich gehe wirklich jede Woche neu ran, es gibt kein Archiv, worauf ich zurückgreife. Sonst würden ja alle noch aussehen wie vor 16 Jahren. (lacht)
Wie viel haben die Promis bei den Looks mitzureden?
Nachdem ich alles entwickelt habe, wird es von unseren Executive Producern abgenommen und die Promis erfahren freitags direkt, was sie bekommen. Wenn jetzt jemand sagt: „Oh ne, das mag ich gar nicht!“, finden wir da immer eine Lösung. Aber ich muss sagen, eigentlich haben sie immer alle Bock und machen alles mit. Und ganz ehrlich: Wo kann man sich auch sonst mal so zeigen, wenn nicht bei „Let’s Dance“?
Bei wem macht das Styling denn am meisten Spaß?
Bei allen, die Lust haben, die mitmachen und die auch mal aus der eigenen Komfortzone treten. Wenn jemand sich traut, seinen eigenen „Signature-Look“ mal aufzugeben und etwas Neues zu wagen, macht es richtig Freude!
„Das ist vor der Kamera wirklich unverzichtbar“
Gibt es einen Look, der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?
Tatsächlich Rebecca Mir damals mit Massimo (in der fünften Staffel „Let’s Dance“ in 2012). Da haben wir bei Rebecca einen sehr hohen Pony Tail gemacht. Dazu hatte sie noch Strass im Gesicht, um die Augen geklebt, das sah echt cool aus.
© BREUEL-BILD
Welches Beauty-Geheimnis ist in der Show essenziell?
Auf jeden Fall Body Glow. Der Körper sieht ohne Body Make-up nicht gut aus, das ist vor der Kamera wirklich unverzichtbar. Generell würde ich sagen, ist es am Wichtigsten, dass die Haut schön strahlt und gut aussieht. Die größte Styling-Challenge bei „Let’s Dance“ ist die Haltbarkeit. Das wird vor allem bei den Haaren oft schwierig, wir verwenden super viele Haarteile, damit die Frisur auch beim Tanzen hält und trotzdem locker und natürlich aussieht. Aber jede Frisur, die gut gemacht ist, übersteht eine durchgetanzte Nacht.
Und wie hält das Make-up am Besten lange?
Die Kunst ist es, alles so „dünn“ wie möglich zu schminken, also mehrere dünne Schichten gut einzuarbeiten. Dann hält das Make-up die ganze Nacht, ohne extra Abpudern oder Fixing Spray. Wer gut eingearbeitet hat, der braucht solche Produkte eigentlich gar nicht.
Quelle: Gala




