Ein ungewöhnlicher Einsatz in der Wismarer Bucht: Umweltschützer von Greenpeace versuchen, einen verirrrten Buckelwal davon abzuhalten, in zu flache Gewässer zu schwimmen. Die Hoffnung ist groß, dass der Wal seinen Weg zurück in die Nordsee findet. Buckelwal Wismar steht dabei im Mittelpunkt.

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Buckelwal vor Wismar: Was bedeutet das für das Tier?
Die Situation ist kritisch, da der Buckelwal sich in einem für ihn ungeeigneten Lebensraum befindet. Greenpeace versucht, das Tier behutsam in tiefere Gewässer zu lenken, um zu verhindern, dass es sich in der Nähe der Hafeneinfahrt der Insel Poel verirrt. Ziel ist es, dem Wal die Rückkehr in die Nordsee zu ermöglichen, wo er bessere Überlebenschancen hat. (Lesen Sie auch: Wismar Wal: Buckelwal Liegt vor – Hoffnung…)
Greenpeace im Einsatz für den Buckelwal
Mit einem Schlauchboot patrouilliert Greenpeace in der Wismarer Bucht. Laut Meeresbiologe Thilo Maack von Greenpeace besteht Hoffnung, dass der Wal sich entscheidet, im offenen Wasser zu bleiben und in die weitere Ostsee zu schwimmen. Stern berichtet, dass die Umweltschutzorganisation alles daran setzt, dem Tier zu helfen.
Ergebnis & Fakten
- Buckelwal in der Wismarer Bucht gesichtet
- Greenpeace versucht, Wal von Flachwasser fernzuhalten
- Wasserschutzpolizei ist vor Ort
- Hoffnung auf Rückkehr in die Nordsee
Die Rolle der Wasserschutzpolizei
Auch die Wasserschutzpolizei ist mit dem Küstenstreifenboot „Hoben“ vor Ort. Es gilt, den Buckelwal davon abzuhalten, in das flache Fahrwasser der Hafeneinfahrt der Insel Poel zu gelangen. Die Beamten unterstützen die Bemühungen von Greenpeace, das Tier in sicheres Gewässer zu lotsen. (Lesen Sie auch: Wal Wismar: Buckelwal Liegt Weiter Hilflos vor…)
Der lange Weg des Wals
„Er ist ja irgendwann aus der Nordsee gekommen, über die dänischen Gewässer rein in die deutsche Ostsee“, so Maack. Nun hoffen die Umweltschützer, dass der Wal den gleichen Weg zurücknimmt. „Wir hoffen sehr und drücken ihm die Daumen, dass er das jetzt retour macht und er jetzt erstmal aus den deutschen Gewässern raus in die dänischen Gewässer schwimmt und dann in die Nordsee und in den Atlantik, wo er hingehört.“ Eine ähnliche Situation gab es bereits im vergangenen Jahr, als ein Buckelwal vor Rostock gesichtet wurde.
Buckelwale sind eigentlich im Atlantik beheimatet. Nur selten verirren sie sich in die Ostsee. Die Tiere können bis zu 18 Meter lang und 40 Tonnen schwer werden. (Lesen Sie auch: Buckelwal Wismar in Not: Experte warnt vor…)
Was bedeutet das Ergebnis?
Der Einsatz von Greenpeace und der Wasserschutzpolizei zeigt, wie wichtig der Schutz von Meeressäugern auch in ungewöhnlichen Situationen ist. Es bleibt zu hoffen, dass der Buckelwal seinen Weg zurück in die Nordsee findet und dort ein sicheres Leben führen kann. Organisationen wie der WWF setzen sich weltweit für den Schutz der Wale ein.

Die Beobachtungen des Verhaltens des Wales werden fortgesetzt, um sicherzustellen, dass er den bestmöglichen Weg aus der Ostsee findet. Die Verantwortlichen appellieren an die Bevölkerung, Abstand zu halten und die Tiere nicht zu stören. (Lesen Sie auch: Buckelwal Ostsee Wieder Frei: Hoffnung vor Wismar…)









