Ein erneuter bankschließfächer einbruch erschüttert Niedersachsen. Unbekannte Täter brachen in eine Volksbank-Filiale in Stuhr bei Bremen ein und öffneten gewaltsam mehrere Schließfächer. Die Höhe des entstandenen Schadens ist noch unklar, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Täter sind flüchtig.

Das ist passiert
- Einbruch in eine Volksbank-Filiale in Stuhr bei Bremen.
- Mehrere Bankschließfächer wurden aufgebrochen.
- Unbekannte Flüssigkeit im Keller versprüht, Mitarbeiter klagten über Übelkeit.
- Polizei und Feuerwehr im Einsatz.
| Datum/Uhrzeit | Freitag, Zeitpunkt unklar (Entdeckung in der Mittagspause) |
|---|---|
| Ort (genau) | Volksbank-Filiale in Stuhr bei Bremen, genaue Adresse wird aus ermittlungstaktischen Gründen nicht genannt |
| Art des Einsatzes | Bankschließfächer Einbruch, Gefahrgut-Erkundung |
| Beteiligte Kräfte | Polizei Diepholz, Gemeindefeuerwehr Stuhr, ABC-Zug |
| Verletzte/Tote | Zwei Bankmitarbeiter wurden vorsorglich vom Rettungsdienst versorgt, keine Verletzten |
| Sachschaden | Höhe noch unklar, Ermittlungen laufen |
| Ermittlungsstand | Ermittlungen laufen, Täter flüchtig |
| Zeugenaufruf | Ja, die Polizei Diepholz bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 05441/9710. |
Chronologie des Einsatzes
Bankmitarbeiter bemerken Unwohlsein und Übelkeit, nachdem eine unbekannte Flüssigkeit im Keller versprüht wurde.
Der Rettungsdienst wird alarmiert, die Bankfiliale wird evakuiert.
Die Gemeindefeuerwehr Stuhr und ein ABC-Zug rücken an. Die Polizei beginnt mit den Ermittlungen.
Die Feuerwehr stellt keine erhöhten Messwerte fest. Die Polizei sichert Spuren und befragt Zeugen. (Lesen Sie auch: Schließfächer Aufgebrochen: Bankeinbruch in Stuhr – Was…)
Was ist bisher bekannt?
Bislang ist bekannt, dass die Täter am Freitag in der Mittagspause der Bank über einen Lichtschacht in den Keller der Volksbank-Filiale in Stuhr eingedrungen sind. Dort brachen sie mehrere Türen auf, um zu den Schließfächern zu gelangen. Eine unbekannte Flüssigkeit wurde im Keller versprüht, was bei Mitarbeitern zu Unwohlsein und Übelkeit führte. Die Polizei Diepholz ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.
Wie gelangten die Täter in die Bank?
Die Einbrecher nutzten offenbar die Mittagszeit, um unbemerkt in die Bank einzudringen. Laut Polizei gelangten sie über einen Lichtschacht in den Keller der Filiale. Anschließend brachen sie mehrere Türen auf, um zu den Bankschließfächern zu gelangen. Die genaue Vorgehensweise wird derzeit von den Ermittlern rekonstruiert.
Die Polizei hat eine Sonderkommission eingerichtet, um den Fall aufzuklären. Spuren werden gesichert und ausgewertet. Zeugen werden befragt, um Hinweise auf die Täter zu erhalten.
Unbekannte Flüssigkeit löste Übelkeit aus
Besonders brisant ist der Einsatz einer unbekannten Flüssigkeit durch die Täter. Mitarbeiter der Bank klagten plötzlich über Unwohlsein und Übelkeit. Die Flüssigkeit befand sich unter anderem auf Türklinken. Worum es sich dabei handelt und welchen Zweck die Täter damit verfolgten, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Die Feuerwehr führte Messungen durch, konnte aber keine erhöhten Schadstoffwerte feststellen. Zwei Mitarbeiter wurden vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht, waren aber nicht verletzt.
Nachdem die Bankmitarbeiter über Übelkeit klagten, alarmierten Kollegen sofort den Rettungsdienst und evakuierten das Gebäude. Wie Stern berichtet, zeigte sich der Grund für das Unwohlsein erst später. (Lesen Sie auch: Lawinentote Alpen: Tragödie fordert Fünf Menschenleben)
Reaktionen auf den Einbruch
Der Einbruch hat in Stuhr und Umgebung für Aufsehen gesorgt. Viele Kunden der Volksbank sind verunsichert und fragen sich, wie sicher ihre Wertsachen in den Schließfächern sind. Die Bank hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert. Die Polizei hat ihre Präsenz in der Region verstärkt und appelliert an die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen zu melden.
Bankschließfächer Einbrüche sind kein neues Phänomen. Immer wieder gelingt es Kriminellen, in Bankfilialen einzudringen und Schließfächer aufzubrechen. Besonders spektakulär war ein Fall Ende Dezember in Gelsenkirchen, wo Einbrecher mehr als 3.000 Schließfächer ausräumten und mit Beute in Millionenhöhe flohen.
Parallelen zum Einbruch in Gelsenkirchen
Der aktuelle Fall in Stuhr erinnert an einen ähnlichen Vorfall Ende Dezember in Gelsenkirchen. Dort waren Einbrecher durch ein Bohrloch in den Tresorraum einer Sparkasse gelangt und hatten mehr als 3.000 Schließfächer aufgebrochen. Sie erbeuteten Gold, Bargeld und andere Wertsachen in Millionenhöhe. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern noch an. Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Einbrüchen gibt, ist derzeit unklar. Die Polizei prüft mögliche Verbindungen.
Die Täter in Gelsenkirchen erbeuteten Wertsachen in Millionenhöhe, wie das Handelsblatt berichtete.

Zeugenaufruf der Polizei
Die Polizei Diepholz bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung des Bankschließfächer Einbruchs in Stuhr. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05441/9710 zu melden. Insbesondere werden Personen gesucht, die am Freitag in der Mittagszeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Volksbank-Filiale in Stuhr gesehen haben. (Lesen Sie auch: Brandkatastrophe Wallis: Mütter Fordern Gerechtigkeit!)
Die Polizei Niedersachsen hat ihre Ermittlungen aufgenommen und arbeitet mit Hochdruck an der Aufklärung des Falls.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Schließfächer wurden bei dem Bankschließfächer Einbruch aufgebrochen?
Die genaue Anzahl der aufgebrochenen Schließfächer ist noch unklar. Die Polizei hat dazu noch keine abschließenden Angaben gemacht, da die Inventur und Schadensaufnahme noch andauern. Die Ermittler sind derzeit dabei, die betroffenen Schließfachinhaber zu kontaktieren.
Welche Art von Flüssigkeit wurde von den Tätern versprüht?
Die Art der versprühten Flüssigkeit ist noch unbekannt. Die Feuerwehr hat Messungen durchgeführt, aber keine erhöhten Schadstoffwerte festgestellt. Die Polizei untersucht die Flüssigkeit, um ihre Zusammensetzung und mögliche Gefahren zu ermitteln. Die Ergebnisse stehen noch aus.
Gibt es bereits Verdächtige im Fall des Bankschließfächer Einbruchs?
Bislang gibt es keine konkreten Verdächtigen. Die Polizei hat eine Sonderkommission eingerichtet und ermittelt in alle Richtungen. Spuren werden gesichert und ausgewertet, Zeugen werden befragt. Die Ermittler hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung. (Lesen Sie auch: Karneval Rio startet: Schlüsselübergabe an König Momo!)
Wie können sich Bankkunden vor Bankschließfächer Einbrüchen schützen?
Bankkunden können ihre Wertsachen durch eine Hausratversicherung schützen, die auch Schäden durch Einbruchdiebstahl in Bankschließfächern abdeckt. Es ist ratsam, die Versicherungspolice regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Zudem sollten Kunden verdächtige Beobachtungen der Polizei melden.
Wie hoch ist der entstandene Schaden durch den Bankschließfächer Einbruch in Stuhr?
Die Höhe des entstandenen Schadens ist derzeit noch unklar. Da die Inventur und Schadensaufnahme noch laufen, können noch keine konkreten Angaben gemacht werden. Die Polizei geht davon aus, dass der Schaden erheblich ist, da mehrere Schließfächer aufgebrochen wurden.










