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Home Finanzen

ETF Crash: Droht ein Börsencrash durch Passive Anlagen?

by Maik
21. Februar 2026
in Finanzen
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etf crash
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⏱️ Lesezeit: 8 Min.
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📅 Aktualisiert: 21. Februar 2026
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✅ Geprüft

Kann die wachsende Beliebtheit von Exchange Traded Funds (ETFs) einen etf crash auslösen? Experten warnen, dass die zunehmende Konzentration passiver Investitionen in bestimmte Aktien, insbesondere im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI), eine Blase erzeugen und das Risiko eines plötzlichen Kurssturzes erhöhen könnte. Die passive Natur dieser Anlagen verstärkt bestehende Markttrends, was zu einer übermäßigen Bewertung bestimmter Sektoren führen kann.

Symbolbild zum Thema ETF Crash
Symbolbild: ETF Crash (Bild: Picsum)
📑 Inhaltsverzeichnis
+
  • Die ETF-Dominanz und ihre potenziellen Gefahren
  • Wie funktioniert die Verstärkung von Marktbewegungen durch ETFs?
  • Was bedeutet das für Anleger?
  • Branchenvergleich: Wie entwickeln sich Konkurrenten?
  • Welche Rolle spielen Regulierungsbehörden?
  • Fazit
  • Häufig gestellte Fragen

Kurz-Analyse

  • Passives Investieren verstärkt Marktbewegungen.
  • Konzentration auf KI-Aktien birgt Absturzrisiko.
  • Experten warnen vor einer möglichen Blasenbildung.
  • Anleger sollten Diversifizierung in Betracht ziehen.
AKTIEN: Aktueller Kurs, Veränderung (%), 52-Wochen-Hoch/Tief, Marktkapitalisierung, KGV, Dividende
KRYPTO: Aktueller Kurs, Veränderung 24h/7d/30d, Marktkapitalisierung, Handelsvolumen
→ ALLE Zahlen mit Datum: ‚Stand: Datum‘

Die ETF-Dominanz und ihre potenziellen Gefahren

ETFs haben sich in den letzten Jahren zu einer beliebten Anlageform entwickelt, insbesondere bei Privatanlegern. Ihre Einfachheit, Transparenz und geringen Kosten machen sie attraktiv. Ein ETF bildet einen bestimmten Index ab, beispielsweise den DAX oder den S&P 500, und ermöglicht es Anlegern, mit einem einzigen Kauf in einen ganzen Korb von Aktien zu investieren. Diese passive Anlagestrategie hat jedoch auch ihre Schattenseiten. Wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet, verstärkt die zunehmende Dominanz von ETFs bestehende Markttrends, was zu einer übermäßigen Konzentration in bestimmten Sektoren führen kann. Dies könnte im Falle negativer Nachrichten einen etf crash auslösen.

Ein Beispiel hierfür ist der Technologiesektor, insbesondere KI-Aktien. Da viele ETFs Technologieindizes abbilden, fließt ein Großteil des Kapitals passiver Investoren automatisch in diese Aktien. Dies führt zu einer steigenden Nachfrage und treibt die Kurse nach oben, unabhängig von der tatsächlichen wirtschaftlichen Leistung der Unternehmen. Es entsteht eine Art „selbsterfüllende Prophezeiung“, bei der die Kurse steigen, weil sie steigen, und nicht aufgrund fundamentaler Gründe.

Die Deutsche Bank schätzt, dass passive Anlagen mittlerweile einen Anteil von über 50 Prozent am gesamten Aktienmarkt haben. Dieser hohe Anteil passiver Investitionen reduziert die Preisfindung durch aktive Marktteilnehmer und kann zu Fehlbewertungen führen. Wenn Anleger blindlings Indizes kaufen, ohne die einzelnen Aktien zu analysieren, kann dies zu einer Blase führen, die platzen kann.

Wie funktioniert die Verstärkung von Marktbewegungen durch ETFs?

ETFs funktionieren, indem sie die Gewichtung der Aktien im abgebildeten Index replizieren. Wenn beispielsweise eine Aktie im Index um 10 Prozent steigt, muss der ETF ebenfalls Aktien dieser Firma kaufen, um die gleiche Gewichtung beizubehalten. Dies führt zu einer zusätzlichen Nachfrage nach der bereits gestiegenen Aktie und verstärkt den Aufwärtstrend. Umgekehrt müssen ETFs Aktien verkaufen, wenn eine Aktie im Index fällt, was den Abwärtstrend zusätzlich beschleunigt. Dieser Mechanismus kann zu übertriebenen Marktbewegungen führen, insbesondere in Zeiten von Unsicherheit oder Panik. (Lesen Sie auch: Bitcoin fällt: Droht Jetzt ein Crash auf…)

📊 Zahlen & Fakten

Laut einer Studie von Bloomberg kontrollieren die größten ETF-Anbieter, wie BlackRock, Vanguard und State Street, einen immer größeren Anteil des globalen Vermögens. Allein BlackRock verwaltet ein Vermögen von über 9 Billionen US-Dollar (Stand: 2024).

Ein weiterer Faktor, der die Problematik verstärkt, ist die zunehmende Verwendung von algorithmischem Handel. Viele Hedgefonds und institutionelle Anleger nutzen Algorithmen, um ETF-Bewegungen zu verfolgen und entsprechend zu handeln. Dies kann zu einer Kettenreaktion führen, bei der Algorithmen automatisch Kauf- oder Verkaufsaufträge auslösen, sobald bestimmte Kursniveaus erreicht werden. Diese Art des Handels kann die Volatilität erhöhen und das Risiko eines etf crash verstärken.

Zuletzt war der DAX im März 2022 auf einem ähnlichen Niveau wie aktuell. Die Volatilität der Märkte hat sich seitdem jedoch deutlich erhöht, was die Gefahr eines plötzlichen Kurssturzes zusätzlich erhöht.

Was bedeutet das für Anleger?

Experten sehen die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Anlagestrategie. Eine breite Diversifizierung über verschiedene Anlageklassen und Regionen hinweg kann das Risiko eines etf crash reduzieren. Analysten empfehlen, nicht ausschließlich auf passive Investments zu setzen, sondern auch aktive Strategien in Betracht zu ziehen, bei denen Fondsmanager die Aktienauswahl selbst treffen und auf fundamentale Analysen setzen. Laut einer Analyse von Morningstar schneiden aktiv verwaltete Fonds in bestimmten Marktphasen besser ab als passive ETFs.

Es ist ratsam, die Zusammensetzung der ETFs, in die man investiert, genau zu prüfen und sich nicht blind auf den Namen des Index zu verlassen. Anleger sollten sich bewusst sein, dass viele ETFs stark in bestimmte Sektoren oder einzelne Aktien investiert sind. Ein Beispiel hierfür sind Technologie-ETFs, die oft einen hohen Anteil an Aktien wie Apple, Microsoft und Amazon halten. Finanzen.net warnt, dass eine zu starke Konzentration in einzelnen Werten das Risiko erhöht. (Lesen Sie auch: Dividenden Aktien 2024: Jetzt Attraktive Renditen Sichern?)

Anleger sollten sich zudem bewusst sein, dass ETFs in Zeiten von Marktstress illiquide werden können. Wenn viele Anleger gleichzeitig ihre ETF-Anteile verkaufen wollen, kann es zu Engpässen kommen, bei denen die ETFs nicht mehr zum fairen Wert gehandelt werden können. Dies kann zu zusätzlichen Verlusten führen.

📌 Hintergrund

Ein Vergleich mit anderen Anlageformen zeigt, dass ETFs zwar kostengünstig sind, aber auch Nachteile gegenüber aktiv verwalteten Fonds haben. Während ETFs blind dem Index folgen, können Fondsmanager flexibel auf Marktveränderungen reagieren und beispielsweise in unterbewertete Aktien investieren.

Branchenvergleich: Wie entwickeln sich Konkurrenten?

Im Vergleich zu aktiv verwalteten Fonds haben ETFs in den letzten Jahren einen deutlichen Vorteil bei den Kosten gehabt. Die Verwaltungsgebühren von ETFs sind in der Regel deutlich niedriger als die von aktiv verwalteten Fonds. Dies hat dazu geführt, dass viele Anleger von aktiv verwalteten Fonds zu ETFs gewechselt sind. Allerdings gibt es auch aktiv verwaltete Fonds, die in bestimmten Marktphasen eine bessere Performance erzielen als ETFs. Insbesondere in volatilen Märkten können Fondsmanager durch aktives Management einen Mehrwert schaffen.

Ein weiterer Konkurrent von ETFs sind Einzelaktien. Anleger, die sich für einzelne Aktien entscheiden, haben die Möglichkeit, gezielt in Unternehmen zu investieren, von denen sie überzeugt sind. Allerdings ist die Anlage in Einzelaktien auch mit einem höheren Risiko verbunden, da die Performance einer einzelnen Aktie stark von der Entwicklung des jeweiligen Unternehmens abhängt. Im Vergleich dazu bieten ETFs eine breitere Diversifizierung und reduzieren das Risiko, durch die Fehlentscheidung bei einer einzelnen Aktie Verluste zu erleiden.

Welche Rolle spielen Regulierungsbehörden?

Regulierungsbehörden weltweit beobachten die Entwicklung des ETF-Marktes genau. Sie sind sich der potenziellen Risiken bewusst, die mit der zunehmenden Dominanz passiver Investitionen verbunden sind. Es gibt Bestrebungen, die Transparenz und Stabilität des ETF-Marktes zu erhöhen. Beispielsweise könnten strengere Regeln für die Zusammensetzung von ETFs oder für den Handel mit ETF-Anteilen eingeführt werden. Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat bereits mehrfach auf die Risiken von ETFs hingewiesen und Maßnahmen zur Verbesserung der Anlegersicherheit gefordert. Es ist wichtig, dass die Regulierungsbehörden die Entwicklung des ETF-Marktes weiterhin aufmerksam verfolgen und bei Bedarf rechtzeitig eingreifen, um einen etf crash zu verhindern. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet regelmäßig über regulatorische Entwicklungen im Finanzsektor. (Lesen Sie auch: 8 Steuererklärung Tipps für mehr Geld)

Detailansicht: ETF Crash
Symbolbild: ETF Crash (Bild: Picsum)

Fazit

Die zunehmende Beliebtheit von ETFs birgt sowohl Chancen als auch Risiken. Während ETFs eine einfache und kostengünstige Möglichkeit bieten, in eine breite Palette von Aktien zu investieren, verstärken sie auch Marktbewegungen und können zu einer übermäßigen Konzentration in bestimmten Sektoren führen. Anleger sollten sich der potenziellen Gefahren bewusst sein und ihre Anlagestrategie entsprechend anpassen. Eine breite Diversifizierung, die Berücksichtigung aktiver Strategien und die genaue Prüfung der ETF-Zusammensetzung können dazu beitragen, das Risiko eines etf crash zu reduzieren.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist ein ETF und wie funktioniert er?

Ein Exchange Traded Fund (ETF) ist ein börsengehandelter Fonds, der einen Index, eine Branche, Rohstoffe oder andere Vermögenswerte abbildet. Er funktioniert, indem er die Zusammensetzung des abgebildeten Index repliziert und Anlegern so ermöglicht, mit einem einzigen Kauf in einen Korb von Aktien zu investieren.

Welche Risiken sind mit der Anlage in ETFs verbunden?

Zu den Risiken gehören Marktrisiko, Liquiditätsrisiko und das Risiko einer übermäßigen Konzentration in bestimmten Sektoren oder Einzelaktien. ETFs können auch illiquide werden, wenn viele Anleger gleichzeitig verkaufen wollen, was zu Verlusten führen kann. (Lesen Sie auch: 8 Spartipps Alltag: Geld clever sparen)

Wie kann man das Risiko eines etf crash reduzieren?

Durch eine breite Diversifizierung über verschiedene Anlageklassen und Regionen, die Berücksichtigung aktiver Anlagestrategien und die genaue Prüfung der Zusammensetzung der ETFs kann das Risiko eines plötzlichen Kurssturzes minimiert werden.

Sind ETFs besser als aktiv verwaltete Fonds?

ETFs sind in der Regel kostengünstiger als aktiv verwaltete Fonds, aber aktiv verwaltete Fonds können in bestimmten Marktphasen eine bessere Performance erzielen. Die Wahl zwischen ETFs und aktiv verwalteten Fonds hängt von den individuellen Anlagezielen und der Risikobereitschaft des Anlegers ab.

Welche Rolle spielen Regulierungsbehörden bei der Überwachung von ETFs?

Regulierungsbehörden beobachten die Entwicklung des ETF-Marktes genau und setzen sich für eine Erhöhung der Transparenz und Stabilität ein. Sie könnten strengere Regeln für die Zusammensetzung von ETFs oder den Handel mit ETF-Anteilen einführen, um die Anlegersicherheit zu verbessern.

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar.

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Illustration zu ETF Crash
Symbolbild: ETF Crash (Bild: Picsum)
Tags: AbsturzgefahrBörsencrash RisikoETF Blaseetf crashETF GefahrenKI AktienMarktmanipulationPassive InvestmentsÜberbewertung
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