📖 Lesezeit: 4 Minuten | Stand: 27.01.2026, 19:30 Uhr
Notlandung Hamburg: Bange Stunden für 103 Passagiere am Hamburger Flughafen! Eine Maschine der portugiesischen Airline TAP musste am Montagnachmittag wegen technischer Probleme nach Hamburg zurückkehren. Kurz nach dem Start Richtung Lissabon brach der Pilot den Steigflug ab – das Flugzeug kreiste fast drei Stunden über Norddeutschland. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an.
Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste in Kürze
- Vorfall: TAP-Flug nach Lissabon meldet technische Probleme
- Passagiere: 103 Menschen an Bord
- Flugzeug: Embraer E190LR
- Dauer: Fast 3 Stunden Kreisen über Norddeutschland
- Ausgang: Sichere Landung, keine Verletzten
- Feuerwehr: Großaufgebot auf dem Rollfeld
Die Notlandung Hamburg ereignete sich am Montagnachmittag und sorgte für dramatische Szenen am Airport. Eine Maschine der portugiesischen Fluggesellschaft TAP Air Portugal war um 13:42 Uhr mit Ziel Lissabon gestartet. Doch bereits fünf Minuten später begann das Bangen für die Passagiere.
Fünf Minuten nach dem Start: Pilot bricht Steigflug ab
Auf der Plattform Flightradar24 war live zu verfolgen, wie die Embraer E190LR plötzlich ihren Steigflug abbrach. Statt wie geplant Richtung Portugal zu fliegen, verlor das Flugzeug an Höhe und begann, über Norddeutschland zu kreisen.
Der Flug mit der Kennung TAP56DT verließ das Hamburger Fluggebiet nie. Stattdessen zog die Maschine in etwa 1.000 Metern Höhe ihre Kreise – fast drei Stunden lang.
⚠️ Grund für das Kreisen: Die Maschine musste Treibstoff verbrennen, bevor sie sicher landen konnte. Bei einer Notlandung mit vollem Tank besteht erhöhte Brandgefahr.
Feuerwehr rückt mit Großaufgebot an
Während das Flugzeug seine Runden drehte, bereitete sich der Hamburger Flughafen auf alle Eventualitäten vor. Die Feuerwehr positionierte mehrere Rettungsfahrzeuge auf dem Rollfeld, um im Ernstfall sofort eingreifen zu können.
Zwei Stunden nach Beginn der Probleme ging der Pilot noch einmal auf etwa 1.040 Meter Höhe hinunter. Nach einer weiteren Runde steuerte die Embraer schließlich den Flughafen an.
| Zeitpunkt | Ereignis |
|---|---|
| 13:42 Uhr | Start in Hamburg Richtung Lissabon |
| 13:47 Uhr | Steigflug abgebrochen, technische Probleme gemeldet |
| 13:47 – 16:30 Uhr | Maschine kreist über Norddeutschland |
| 16:30 Uhr | Sichere Landung in Hamburg |
Erleichterung: Landung verläuft problemlos
Um 16:30 Uhr – nach insgesamt zwei Stunden und 48 Minuten – hatte das Bangen ein Ende. Die Embraer setzte wieder in Hamburg auf. Trotz der dramatischen Umstände verlief die Landung völlig normal.
Der Jet rollte eigenständig zum Gate, wo die 103 Passagiere aussteigen konnten. Laut Feuerwehr wurde niemand verletzt. Die Rettungskräfte mussten nicht eingreifen.
Flughafensprecherin zu t-online: „Die Landung verlief ganz normal. Der Jet ist ans Gate gerollt, wo die Passagiere aussteigen konnten.“
Ursache der technischen Probleme unklar
Welche technischen Probleme genau auftraten, konnte die Flughafensprecherin nicht sagen. TAP Air Portugal hat sich bislang nicht zu dem Vorfall geäußert.
Die Maschine vom Typ Embraer E190LR ist ein Regionaljet, der auf der Strecke Hamburg–Lissabon regelmäßig eingesetzt wird. Der Flug dauert normalerweise etwa 3,5 Stunden.
| Flugdaten | Details |
|---|---|
| Flugnummer | TAP56DT (TP561) |
| Airline | TAP Air Portugal |
| Flugzeugtyp | Embraer E190LR |
| Passagiere | 103 |
| Strecke | Hamburg (HAM) → Lissabon (LIS) |
| Datum | 27. Januar 2026 |
Was passiert jetzt mit den Passagieren?
Über die weitere Betreuung der 103 Passagiere ist bislang nichts bekannt. In der Regel organisieren Airlines bei technischen Problemen einen Ersatzflug oder buchen die Reisenden auf spätere Verbindungen um.
Passagiere, deren Flug aufgrund technischer Probleme annulliert wird oder sich erheblich verspätet, haben nach EU-Fluggastrechteverordnung Anspruch auf Entschädigung. Bei der Strecke Hamburg–Lissabon (über 1.500 km) können bis zu 400 Euro geltend gemacht werden.

Häufige Fragen zur Notlandung Hamburg
Fazit: Glimpflicher Ausgang nach bangen Stunden
Die Notlandung Hamburg endete glimpflich – dank der professionellen Reaktion von Pilot und Flughafenpersonal. Fast drei Stunden lang bangten 103 Passagiere an Bord, während die Maschine über Norddeutschland kreiste. Am Ende landete der Jet sicher, niemand wurde verletzt.
Die genaue Ursache der technischen Probleme bleibt vorerst ungeklärt. Für die betroffenen Passagiere dürfte der Schrecken aber noch lange nachwirken – auch wenn der Urlaub in Portugal nun mit Verspätung beginnen kann.
Über den Autor
Die Redaktion von Rathausnachrichten berichtet über aktuelle Nachrichten aus Deutschland. Dieser Artikel wird bei neuen Entwicklungen aktualisiert.







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