Update: Landtagswahlen 2026 – Stand 24.02.2026
Neue Entwicklungen in Rheinland-Pfalz: Während der Fokus auf dem Wahlkampfauftakt in Baden-Württemberg liegt, haben auch andere Parteien ihre Spitzenkandidaten für die Landtagswahlen 2026 nominiert. Die Nominierungen zeigen, dass sich die Parteien frühzeitig auf die kommenden Auseinandersetzungen vorbereiten.
- Grüne Rheinland-Pfalz: Die Grünen haben Katrin Eder mit 94,6 % zur Spitzenkandidatin für die Wahl am 22. März 2026 gewählt. Sie führt damit erstmals eine rein weibliche Spitzengruppe an, zu der auch Pia Schellhammer und Katharina Binz gehören.
- Die Linke Rheinland-Pfalz: Die Linke hat Rebecca Ruppert und Nina Bömelburg als Spitzenduo für die Landesliste nominiert.
- Sachsen-Anhalt: Reiner Haseloff (CDU) trat bereits am 27. Januar 2026 von seinem Amt als Ministerpräsident zurück. Sein Nachfolger und CDU-Spitzenkandidat für die Wahl am 6. September ist Sven Schulze, der am 28. Januar 2026 im Landtag gewählt wurde.
Die Landtagswahlen 2026 sind ein entscheidendes Superwahljahr in Deutschland, da in fünf Bundesländern neue Landesparlamente gewählt werden. Diese Wahlen gelten als wichtiger Stimmungstest für die Bundesregierung und könnten die politische Landschaft erheblich verändern. Den Auftakt macht Baden-Württemberg am 8. März 2026.
Inhaltsverzeichnis
- Was sind die Landtagswahlen 2026?
- Alle Wahltermine der Landtagswahlen 2026
- Landtagswahl Baden-Württemberg 2026: Neues Wahlrecht und Wählen ab 16
- Aktuelle Umfragen für Baden-Württemberg
- Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026: Wer folgt auf Dreyer?
- Die Landtagswahlen 2026 im Osten: Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern
- Was bedeuten die Wahlen für den Bundesrat?
- Häufig gestellte Fragen zu den Landtagswahlen 2026
- Fazit: Landtagswahlen 2026 als Weichenstellung für Deutschland
Was sind die Landtagswahlen 2026?
Die Landtagswahlen 2026 markieren ein politisches Superwahljahr in Deutschland. Denn in gleich fünf Bundesländern wählen die Bürger neue Landesparlamente, weshalb mehr als ein Viertel der deutschen Bevölkerung über neue Regierungen entscheidet. Den Auftakt macht dabei Baden-Württemberg am 8. März 2026, wo wichtige Weichen für das politische Jahr gestellt werden.
Außerdem gelten die anstehenden Wahlen als wichtiger Stimmungstest für die amtierende Bundesregierung. Besonders spannend wird es in Baden-Württemberg, weil Ministerpräsident Winfried Kretschmann nach 15 Jahren nicht mehr antritt. Wer wird sein Nachfolger? Welche Koalitionen sind möglich? Dieser Artikel liefert Ihnen alle wichtigen Fakten zu den Landtagswahlen 2026.
Alle Wahltermine der Landtagswahlen 2026
Die Bundeswahlleiterin hat die offiziellen Termine bekannt gegeben. Folglich finden Sie hier die vollständige Übersicht aller Landtagswahlen 2026, die für die politische Landschaft in Deutschland von großer Bedeutung sind.
| Datum | Bundesland | Wahl | Wahlperiode |
|---|---|---|---|
| 8. März 2026 | Baden-Württemberg | Landtagswahl | 5 Jahre |
| 22. März 2026 | Rheinland-Pfalz | Landtagswahl | 5 Jahre |
| 6. September 2026 | Sachsen-Anhalt | Landtagswahl | 5 Jahre |
| 20. September 2026 | Berlin | Abgeordnetenhauswahl | 5 Jahre |
| 20. September 2026 | Mecklenburg-Vorpommern | Landtagswahl | 5 Jahre |
Landtagswahl Baden-Württemberg 2026: Neues Wahlrecht und Wählen ab 16
Baden-Württemberg eröffnet das Superwahljahr mit einer historischen Neuerung. Erstmals gilt ein reformiertes Wahlrecht mit Erst- und Zweitstimme – analog zum Bundestagswahlrecht. Zusätzlich dürfen Jugendliche ab 16 Jahren erstmals bei einer Landtagswahl teilnehmen, was die Zusammensetzung der Wählerschaft deutlich verändern könnte.
Das neue System funktioniert so: Mit der Erststimme wählen Sie einen Direktkandidaten im Wahlkreis. Im Gegensatz dazu entscheidet die Zweitstimme über die Zusammensetzung des Landtags insgesamt. Durch die Einführung von Landeslisten soll der Landtag repräsentativer werden, da die Stimmen landesweit proportionaler verteilt werden.
Spitzenkandidaten in Baden-Württemberg
Nach dem angekündigten Rückzug von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) stehen die Nachfolger für die anstehenden Landtagswahlen 2026 bereit. Die Aufstellungen zeigen ein klares Bild der politischen Konkurrenz im Südwesten.
| Partei | Spitzenkandidat | Position |
|---|---|---|
| CDU | Manuel Hagel | Landesvorsitzender seit 2023 |
| Grüne | Cem Özdemir | Ehem. Bundesminister (2021-2025) |
| SPD | Andreas Stoch | Landesvorsitzender, MdL seit 2009 |
| FDP | Hans-Ulrich Rülke | Fraktionsvorsitzender |
| AfD | Markus Frohnmaier | Bundestagsabgeordneter |
Aktuelle Umfragen für Baden-Württemberg
Die neuesten Umfragewerte zeigen klare Trends für Baden-Württemberg. Laut einer INSA-Umfrage von Ende Februar 2026 (veröffentlicht am 23.02.2026) liegen die Parteien kurz vor der Wahl wie folgt, wobei sich die Grünen im Aufwind befinden:
- CDU: ca. 28 Prozent – weiterhin stärkste Kraft, aber mit leichten Verlusten.
- Grüne: ca. 22 Prozent – verringern den Abstand zur CDU deutlich.
- AfD: ca. 20 Prozent – stabil auf hohem Niveau.
- SPD: ca. 10 Prozent – stagniert im unteren Bereich.
- Die Linke: ca. 7 Prozent – könnte den Einzug in den Landtag schaffen.
- FDP: ca. 6 Prozent – überspringt die Fünf-Prozent-Hürde knapp.
Obwohl die CDU mit Spitzenkandidat Manuel Hagel weiterhin die besten Chancen hat, die Regierungszentrale zu übernehmen, wird der Wahlausgang knapper als erwartet. Eine schwarz-grüne Koalition bleibt rechnerisch eine wahrscheinliche Option, aber auch andere Bündnisse sind denkbar.
Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026: Wer folgt auf Dreyer?
Am 22. März 2026 wählt Rheinland-Pfalz einen neuen Landtag. Nachdem die bisherige Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) bereits 2024 zurückgetreten ist, führt ihr Nachfolger Alexander Schweitzer die SPD in den Wahlkampf für die Landtagswahlen 2026. Er wurde mit 100 Prozent der Stimmen zum Spitzenkandidaten gewählt.
Die Wahlterminübersicht des Deutschen Bundestags listet Rheinland-Pfalz als zweite Landtagswahl des Jahres. Früher fanden die Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz oft am selben Tag statt – 2026 ist dies jedoch erstmals anders, da die Wahl in Baden-Württemberg zwei Wochen früher stattfindet.
Die Landtagswahlen 2026 im Osten: Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern
Im Herbst 2026 folgen drei weitere wichtige Wahlen, welche das politische Kräfteverhältnis in Deutschland maßgeblich beeinflussen werden. Insbesondere die Ergebnisse im Osten werden mit großer Spannung erwartet.
Sachsen-Anhalt (6. September 2026)
Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) ist nicht mehr angetreten. Stattdessen führt sein Nachfolger Sven Schulze die CDU als Spitzenkandidat in die Landtagswahlen 2026. Die SPD hat bereits im Sommer 2025 Armin Willingmann einstimmig als Spitzenkandidaten nominiert. Für die AfD, die in Umfragen führt, tritt Ulrich Siegmund als Spitzenkandidat an, was die Regierungsbildung als besonders schwierig gestalten dürfte.
Berlin und Mecklenburg-Vorpommern (20. September 2026)
Berlin und Mecklenburg-Vorpommern wählen am selben Tag, dem 20. September 2026. Während in Mecklenburg-Vorpommern Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ihre rot-rote Koalition verteidigen muss, steht in Berlin die Regierung von Kai Wegner (CDU) auf dem Prüfstand. In beiden Ländern wird ein starkes Ergebnis für die AfD erwartet, was die politischen Mehrheiten verändern könnte.
Was bedeuten die Wahlen für den Bundesrat?
Die Landtagswahlen 2026 haben direkte Auswirkungen auf die Zusammensetzung des Bundesrates. Jede Veränderung in einer Landesregierung kann die Mehrheitsverhältnisse in der Länderkammer verschieben. Dies ist besonders relevant, da viele Bundesgesetze der Zustimmung des Bundesrates bedürfen. Neue Regierungskoalitionen in den fünf Ländern könnten daher die Gesetzgebung der Bundesregierung erschweren oder erleichtern.
Häufig gestellte Fragen zu den Landtagswahlen 2026
Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die anstehenden Wahlen.
In welchen Bundesländern finden 2026 Landtagswahlen statt?
Im Jahr 2026 wird in fünf Bundesländern gewählt: Baden-Württemberg (8. März), Rheinland-Pfalz (22. März), Sachsen-Anhalt (6. September) sowie Berlin und Mecklenburg-Vorpommern (beide am 20. September).
Was ist neu bei der Wahl in Baden-Württemberg?
Es gibt zwei wesentliche Neuerungen: Erstmals dürfen Jugendliche ab 16 Jahren wählen. Zudem wird ein neues Wahlsystem mit Erst- und Zweitstimme eingeführt, ähnlich wie bei der Bundestagswahl.
Warum gelten die Wahlen als „Superwahljahr“?
Da in fünf Bundesländern gewählt wird, ist mehr als ein Viertel der deutschen Bevölkerung wahlberechtigt. Die Ergebnisse werden als wichtiger politischer Stimmungstest für die Bundesebene gewertet und können die Machtverhältnisse im Bundesrat verändern.
Fazit: Landtagswahlen 2026 als Weichenstellung für Deutschland
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Landtagswahlen 2026 von herausragender politischer Bedeutung sind. Die Ergebnisse in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern werden nicht nur die Landespolitik prägen, sondern auch als wichtiger Indikator für die politische Stimmung in ganz Deutschland dienen. Mit neuen Kandidaten, veränderten Wahlregeln und einer angespannten politischen Großwetterlage verspricht dieses Superwahljahr erhebliche Dynamik und mögliche Machtverschiebungen.







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