Wer mit einem E-Scooter unter Drogeneinfluss unterwegs ist, riskiert nicht nur seine eigene Sicherheit, sondern auch die anderer Verkehrsteilnehmer. Zudem drohen hohe Bußgelder und der Verlust des Versicherungsschutzes.

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Verkehrs-Info
- Fahren unter Drogeneinfluss ist eine Straftat.
- E-Scooter benötigen eine gültige Haftpflichtversicherung.
- Bei Fahrten ohne Versicherungsschutz drohen hohe Strafen.
- Die Promillegrenzen gelten auch für E-Scooter-Fahrer.
E-Scooter unter Drogeneinfluss: Was droht?
Am 10. März kontrollierten Beamte der Polizei Bad Gandersheim einen 20-Jährigen aus dem Raum Göttingen, der mit einem E-Scooter unterwegs war. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und zudem keinen gültigen Versicherungsschutz für seinen E-Scooter vorweisen konnte. Der junge Mann muss nun mit einem Strafverfahren rechnen.
| Verkehrsrecht | Regel/Zeichen | Bußgeld | Punkte in Flensburg | Fahrverbot |
|---|---|---|---|---|
| E-Scooter unter Drogeneinfluss | Fahren unter Einfluss von Betäubungsmitteln | 500 – 1500 Euro | 2-3 | Ja, möglich |
| Fahren ohne Versicherungsschutz | Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz | Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr | – | – |
Was bedeutet das für E-Scooter-Fahrer?
Der Fall aus Bad Gandersheim zeigt deutlich, dass die Regeln für Autofahrer auch für E-Scooter-Fahrer gelten. Wer unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Zudem ist das Fahren ohne gültigen Versicherungsschutz eine Straftat, die teuer werden kann. E-Scooter sind zwar klein und wendig, aber dennoch Fahrzeuge, die im Straßenverkehr Gefahren bergen können. Daher ist es wichtig, sich an die geltenden Regeln zu halten.
Welche Konsequenzen hat das Fahren unter Drogeneinfluss?
Wer mit einem E-Scooter unter Drogeneinfluss erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von mindestens 500 Euro rechnen. Hinzu kommen zwei Punkte in Flensburg. Bei wiederholten Verstößen oder einer besonders hohen Konzentration von Betäubungsmitteln im Blut kann das Bußgeld auf bis zu 1500 Euro steigen. Auch ein Fahrverbot ist möglich. Zudem kann die Fahrerlaubnis entzogen werden, wenn der Fahrer als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen eingestuft wird. (Lesen Sie auch: Drogenfahrt E Scooter: Cannabis-Fahrt in Ilmenau ohne…)
Die Promillegrenzen gelten auch für E-Scooter-Fahrer. Ab 0,5 Promille drohen Bußgelder und Punkte in Flensburg. Ab 1,1 Promille gilt man als fahruntüchtig und begeht eine Straftat.
Wie kann man sich vor Strafen schützen?
Der beste Schutz vor Strafen ist, sich an die Regeln zu halten. Das bedeutet, vor der Fahrt auf Drogen und Alkohol zu verzichten und sicherzustellen, dass der E-Scooter über einen gültigen Versicherungsschutz verfügt. Die Kosten für eine Haftpflichtversicherung für E-Scooter sind überschaubar und schützen im Schadensfall vor hohen finanziellen Belastungen. Der ADAC bietet umfassende Informationen zum Thema E-Scooter und Versicherung.
Prävention: Was kann man tun?
Um sicherzustellen, dass man nicht versehentlich unter Drogeneinfluss fährt, sollte man sich vor der Fahrt über die Wirkung von Medikamenten und anderen Substanzen informieren. Auch ein Drogentest kann Klarheit verschaffen. Wer sich unsicher ist, sollte lieber auf die Fahrt verzichten und auf öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi umsteigen. Die Polizei bietet auf ihrer Website weitere Informationen zu diesem Thema.
Praxis-Tipp: Kontrollieren Sie regelmäßig den Gültigkeitszeitraum Ihrer E-Scooter-Versicherung. Eine abgelaufene Versicherung kann im Schadensfall teuer werden. (Lesen Sie auch: E Scooter Unter Drogeneinfluss: Welche Strafen Drohen…)
Ursprünglich berichtet von: Presseportal
Häufig gestellte Fragen
Welche Strafe droht bei Fahren ohne Versicherungsschutz mit einem E-Scooter?
Das Fahren ohne Versicherungsschutz mit einem E-Scooter stellt eine Straftat dar und kann mit einer Geldstrafe oder sogar einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr geahndet werden. Zudem haftet man im Schadensfall persönlich für alle entstandenen Kosten. (Lesen Sie auch: Salzgitter Bad E Scooter: 19-Jähriger unter Drogen…)
Gilt die Promillegrenze auch für E-Scooter-Fahrer?
Kann mir der Führerschein entzogen werden, wenn ich mit einem E-Scooter unter Drogeneinfluss fahre?
Ja, der Führerschein kann entzogen werden, wenn man mit einem E-Scooter unter Drogeneinfluss fährt und als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen eingestuft wird. Dies ist insbesondere bei wiederholten Verstößen oder einer besonders hohen Konzentration von Betäubungsmitteln im Blut der Fall.
Wo kann ich eine Versicherung für meinen E-Scooter abschließen?
Eine Versicherung für E-Scooter kann man bei verschiedenen Versicherungsgesellschaften abschließen. Es empfiehlt sich, die Angebote zu vergleichen, um die passende Versicherung zu finden. Check24 bietet einen Vergleich verschiedener E-Scooter-Versicherungen.
Was passiert, wenn ich einen Unfall mit einem E-Scooter unter Drogeneinfluss verursache?
Verursacht man einen Unfall mit einem E-Scooter unter Drogeneinfluss, muss man mit erheblichen Konsequenzen rechnen. Neben den strafrechtlichen Folgen drohen zivilrechtliche Ansprüche der Geschädigten. Die Versicherung kann die Leistungen kürzen oder verweigern, sodass man im schlimmsten Fall für den gesamten Schaden selbst aufkommen muss.
Der aktuelle Fall verdeutlicht die Notwendigkeit, sich der Verantwortung als E-Scooter-Fahrer bewusst zu sein und sich an die geltenden Verkehrsregeln zu halten. **E Scooter unter Drogeneinfluss** sind eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und ziehen empfindliche Strafen nach sich. (Lesen Sie auch: Heidekreis Unfall Aktuell: E-Scooter unter Drogen &…)











