Die Lawinengefahr in der Schweiz ist derzeit erheblich, insbesondere vom Oberwallis bis nach Graubünden. Der Bund warnt vor einer Stufe 3 auf der fünfteiligen Gefahrenskala. In den betroffenen Regionen sind spontane Lawinen möglich, und auch die Auslösung von Schneebrettlawinen durch einzelne Wintersportler ist wahrscheinlich. Lawinengefahr Schweiz steht dabei im Mittelpunkt.

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Wo genau gilt die Lawinenwarnung?
Die grösste Lawinengefahr herrscht aktuell in den Regionen Oberwallis und Graubünden. Betroffen sind aber auch andere Gebiete der Schweizer Alpen. Die genaue Ausdehnung der Gefahrengebiete sowie die aktuelle Gefahrenstufe sind den detaillierten Lawinenbulletins des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF zu entnehmen. Wintersportler sollten sich vorab informieren. (Lesen Sie auch: Lawinengefahr Schweiz: Warum wird das Risiko Unterschätzt?)
Die wichtigsten Fakten
- Erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3) in grossen Teilen der Schweizer Alpen.
- Besonders betroffen: Oberwallis und Graubünden.
- Neuschnee und stürmischer Wind erhöhen das Risiko.
- Spontane Lawinenabgänge sind möglich.
Wie entsteht die Lawinengefahr in der Schweiz aktuell?
Die aktuelle Lawinengefahr wird durch mehrere Faktoren begünstigt. Zum einen fiel in den letzten Tagen viel Neuschnee, der sich noch nicht ausreichend mit der Altschneedecke verbunden hat. Zum anderen wehte stürmischer Wind den Schnee zu grossen Triebschneeansammlungen zusammen. Diese Triebschneeablagerungen sind besonders anfällig für Lawinenauslösungen.
Abseits gesicherter Pisten ist grosse Vorsicht geboten. Informieren Sie sich vor jeder Tour über die aktuelle Lawinensituation und planen Sie Ihre Route entsprechend. (Lesen Sie auch: Skiunfälle Schweiz: Ursachen und Risiken auf den…)
Was bedeutet die Lawinenwarnstufe 3 konkret?
Die Lawinengefahr wird auf einer fünfteiligen Skala angegeben, wobei 1 für geringe und 5 für sehr hohe Gefahr steht. Stufe 3 bedeutet „erhebliche“ Lawinengefahr. Das bedeutet, dass Lawinen bereits durch geringe Zusatzbelastung, zum Beispiel durch einzelne Skifahrer oder Snowboarder, ausgelöst werden können. Auch spontane Lawinenabgänge sind möglich. Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF veröffentlicht täglich ein Lawinenbulletin mit detaillierten Informationen zur aktuellen Situation.
Wie geht es weiter?
Laut SRF wird in der Nacht zu weiteren Schneefällen erwartet. Dies dürfte die Situation in den betroffenen Gebieten weiter verschärfen. Die Behörden appellieren an Wintersportler, sich unbedingt an die Warnhinweise zu halten und keine unnötigen Risiken einzugehen. Die Kantonspolizei rät, auf Touren abseits der gesicherten Pisten zu verzichten. Informationen zur aktuellen Wetterlage bietet MeteoSchweiz. (Lesen Sie auch: Lawinengefahr Alpen: Stufe 4! Was Bedeutet das…)

Die aktuelle Situation zeigt, wie wichtig eine sorgfältige Planung und Vorbereitung bei winterlichen Aktivitäten in den Bergen ist. Die Naturkräfte sind unberechenbar, und nur wer sich informiert und umsichtig handelt, kann das Risiko minimieren.










