Die Sieben Weltwunder der Antike faszinieren bis heute, auch wenn von den meisten nur noch Ruinen oder Beschreibungen existieren. Welche Bauwerke zählten dazu und warum sind sie so besonders?

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Verkehrs-Info
- Einziges erhaltenes Weltwunder: Cheops-Pyramide in Gizeh.
- Liste der Weltwunder geht auf den Dichter Antipatros von Sidon zurück (2. Jh. v. Chr.).
- Auswahl beschränkte sich auf den Mittelmeerraum und Vorderen Orient.
Was bedeutet das für Autofahrer?
Auch wenn die sieben Weltwunder der Antike keine direkte Relevanz für Autofahrer haben, so zeigen sie doch die beeindruckende Ingenieurskunst vergangener Zeiten. Moderne Bauwerke wie Brücken und Tunnel, die für den Straßenverkehr unerlässlich sind, stehen in dieser Tradition.
Welche Bauwerke zählen zu den sieben Weltwundern?
Die Liste der sieben Weltwunder der Antike geht auf den griechischen Dichter Antipatros von Sidon zurück, der im 2. Jahrhundert vor Christus die seinerzeit beeindruckendsten Bauwerke der bekannten Welt zusammenstellte. Diese Auswahl beschränkte sich auf den Mittelmeerraum und den Vorderen Orient. (Lesen Sie auch: BPOL-HH: Einsatz der Bundespolizei im bahnpolizeilichen Bereich…)
Die sieben Weltwunder im Überblick
Zu den sieben Weltwundern der Antike zählen:
- Die Cheops-Pyramide von Gizeh: Als ältestes und einziges noch erhaltenes Weltwunder ist sie ein beeindruckendes Zeugnis altägyptischer Baukunst.
- Die Hängenden Gärten der Semiramis in Babylon: Ihre Existenz ist umstritten, doch die Vorstellung einer grünen Oase inmitten der Wüste fasziniert bis heute.
- Die Statue des Zeus in Olympia: Die riesige Statue des Göttervaters war ein Meisterwerk der Bildhauerkunst.
- Der Tempel der Artemis in Ephesos: Er galt als einer der größten und schönsten Tempel der Antike.
- Das Mausoleum von Halikarnassos: Das prunkvolle Grabmal war so beeindruckend, dass es zum Namensgeber für alle Mausoleen wurde.
- Der Koloss von Rhodos: Die riesige Bronzestatue des Sonnengottes Helios stand am Hafen von Rhodos.
- Der Leuchtturm von Alexandria: Er wies Schiffen den Weg in den Hafen von Alexandria und galt als eines der höchsten Bauwerke seiner Zeit.
Warum gerade diese Bauwerke?
Die Auswahl der sieben Weltwunder spiegelte den damaligen Horizont der gebildeten Griechen wider. Die Bauwerke beeindruckten durch ihre Größe, ihre kunstvolle Gestaltung oder ihre technische Meisterleistung. Fünf der Bauten sind griechisch-hellenistisch geprägt. Sie waren Ausdruck von Macht, Reichtum und kultureller Blüte.
Wer sich für die sieben Weltwunder der Antike interessiert, findet in zahlreichen Museen und Ausstellungen weitere Informationen und Modelle. (Lesen Sie auch: Eintrag in die Geschichtsbücher – Diesen Rekord…)
Die „Neuen“ sieben Weltwunder
Im Jahr 2007 wurden im Rahmen einer weltweiten Internetabstimmung die „Neuen sieben Weltwunder“ gekürt. Zur Auswahl standen 21 Kandidaten. Millionen Menschen beteiligten sich an der Abstimmung. Auf die Liste schafften es:
- Die Felsenstadt Petra in Jordanien
- Die Chinesische Mauer
- Die Stufenpyramide Chichén Itzá in Mexiko
- Die Statue Cristo Redentor in Rio de Janeiro
- Das Kolosseum in Rom
- Die Inkastadt Machu Picchu in Peru
- Das Taj Mahal in Indien
Wie Stern berichtet, stammen die ursprünglichen Weltwunder aus einer Zeit, in der die Welt noch eine andere war.

Häufig gestellte Fragen
Welches der sieben Weltwunder der Antike existiert noch?
Von den sieben Weltwundern der Antike ist nur noch die Cheops-Pyramide von Gizeh erhalten. Sie ist das älteste und zugleich einzige erhaltene Weltwunder und zeugt von der beeindruckenden Baukunst der alten Ägypter. (Lesen Sie auch: Erinnerungsstücke Behalten: Warum fällt es deutschen so…)
Warum sind die Weltwunder der Antike nur im Mittelmeerraum und Vorderen Orient zu finden?
Die Auswahl der Bauwerke für die Liste der sieben Weltwunder der Antike erfolgte durch gebildete Griechen, deren „bewohnte Welt“ sich hauptsächlich auf den Mittelmeerraum und den Vorderen Orient beschränkte. Daher stammen alle Weltwunder aus dieser Region.
Was sind die „Neuen sieben Weltwunder“?
Die „Neuen sieben Weltwunder“ wurden im Jahr 2007 durch eine weltweite Internetabstimmung ermittelt. Sie repräsentieren eine Auswahl von beeindruckenden Bauwerken aus verschiedenen Epochen und Kulturen der Welt.





