Die Untersuchungshaft von Marius Høiby, dem Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, dauert an. Der Prozess gegen ihn vor dem Bezirksgericht in Oslo wurde jedoch kurzfristig unterbrochen. Grund dafür ist die Erkrankung eines Richters, wie das Gericht mitteilte. Marius Høiby Untersuchungshaft steht dabei im Mittelpunkt.

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Auf einen Blick
- Prozess gegen Marius Borg Høiby kurzfristig unterbrochen.
- Erkrankung eines Richters als Ursache genannt.
- Høiby seit Anfang Februar in Untersuchungshaft.
- Ihm werden mehrfache Vergewaltigung und andere Delikte vorgeworfen.
Prozess gegen Marius Borg Høiby verschoben
Der für Dienstag, den 17. März 2026, angesetzte Verhandlungstag im Prozess gegen Marius Borg Høiby musste kurzfristig verschoben werden. Wie die norwegische Zeitung Aftenposten berichtet, ist ein Richter erkrankt. Das Gericht äußerte die Hoffnung, die Verhandlung am Folgetag fortsetzen und am Donnerstag abschließen zu können. (Lesen Sie auch: Mette-Marit meidet Prozess: Marius Borg Høiby soll…)
Was bedeutet die Verschiebung für den Prozess?
Die Verschiebung des Verhandlungstages fällt in eine entscheidende Phase des Prozesses. Die Beweisaufnahme ist bereits abgeschlossen. Es stehen noch die Schlussplädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung aus. Insbesondere wurde erwartet, dass die Staatsanwaltschaft ihr Plädoyer fortsetzt und möglicherweise das geforderte Strafmaß bekannt gibt. Die Unterbrechung verzögert diesen Schritt nun.
Wie lange dauert die Untersuchungshaft von Marius Høiby schon an?
Marius Borg Høiby sitzt seit Anfang Februar in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft argumentiert, dass weiterhin Flucht- und Verdunkelungsgefahr besteht. Die Verteidigung hingegen fordert die Aufhebung der Untersuchungshaft. (Lesen Sie auch: Mette-Marit Sohn Prozess: Verhandlung Kurzfristig Verschoben)
Schwere Vorwürfe gegen Mette-Marits Sohn
Der Prozess vor dem Bezirksgericht in Oslo umfasst insgesamt 40 Anklagepunkte gegen Marius Borg Høiby. Zu den schwerwiegendsten Vorwürfen zählen mehrfache Vergewaltigung von vier verschiedenen mutmaßlichen Opfern sowie mutmaßliche Körperverletzung und Drogenvergehen. Der 29-Jährige bestreitet einen Großteil der Vorwürfe. Die Staatsanwaltschaft hat umfangreiches Beweismaterial vorgelegt, darunter Zeugenaussagen und forensische Gutachten.
Marius Borg Høiby ist der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit aus einer früheren Beziehung. Er ist kein offizielles Mitglied des norwegischen Königshauses, wuchs aber im königlichen Umfeld auf. (Lesen Sie auch: Marius Borg Høiby Beantragt Freilassung aus Untersuchungshaft)

Auswirkungen auf das norwegische Königshaus
Der Fall um Marius Borg Høiby sorgt in Norwegen für großes Aufsehen und stellt eine Belastung für das Königshaus dar. Obwohl Høiby kein offizielles Mitglied der Königsfamilie ist, steht er als Sohn der Kronprinzessin im öffentlichen Interesse. Das Königshaus hat sich bisher nicht öffentlich zu dem Fall geäußert. Die norwegische Boulevardpresse berichtet jedoch ausführlich über den Prozess und die damit verbundenen Vorwürfe. Wie Gala berichtet, belastet der Prozess die Familie sehr.
Wie geht es weiter?
Informationen zu den Bezirksgerichten in Norwegen bietet die offizielle Webseite der norwegischen Gerichte. Die norwegische Polizei Politiet veröffentlicht regelmäßig Pressemitteilungen zu laufenden Ermittlungen.










