Der Urnen Diebstahl in einem Gedenkpark in Malaysia hat eine bizarre Wendung genommen: Der mutmaßliche Täter fordert Lösegeld für die Rückgabe der gestohlenen Urnen. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls, Erpressung und Störung der Totenruhe.

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Urnen Diebstahl: Lösegeldforderung nach dreistem Raub
Nach dem Diebstahl von über 30 Urnen aus einem Kolumbarium in Nilai, südlich von Kuala Lumpur, hat der Täter Kontakt zur Parkverwaltung aufgenommen und eine nicht genannte Summe für die Rückgabe der sterblichen Überreste gefordert. Wie Stern berichtet, wird der Fall seit Ende Februar von der Polizei untersucht.
Einsatz-Übersicht
- Ort: Nilai, Malaysia
- Art des Einsatzes: Urnen Diebstahl, Erpressung
- Ermittlungsstand: Polizei sucht Verdächtigen, Ermittlungen laufen seit Ende Februar
- Delikte: Diebstahl, Erpressung, Störung der Totenruhe
Was ist bisher bekannt?
Bisher ist bekannt, dass ein Unbekannter, der eine ausländische Telefonnummer benutzte, sich bei der Parkverwaltung meldete und behauptete, die gestohlenen Urnen gefunden zu haben. Kurz darauf forderte er jedoch Geld für die Rückgabe. Die Höhe der geforderten Summe wurde nicht bekannt gegeben. (Lesen Sie auch: Block Prozess: Kriminalbeamter Schildert Dramatische Details)
Ähnlicher Fall in Johor
Wenige Tage vor dem Vorfall in Nilai wurde ein ähnlicher Fall aus Kulai im südlichen Bundesstaat Johor bekannt. Dort sollen mehr als 20 Urnen aus einem Kolumbarium entwendet worden sein. Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen gibt, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Die Polizei arbeitet daran, den Verdächtigen in Nilai aufzuspüren und zu verhaften. Die Ermittlungen umfassen Diebstahl, Erpressung und Störung der Totenruhe.
Wie geht die Polizei vor?
Die Polizei hat angekündigt, alle verfügbaren Ressourcen einzusetzen, um den oder die Täter zu fassen und die Urnen an die Angehörigen zurückzugeben. Sie ruft die Bevölkerung zur Mithilfe auf und bittet um Hinweise, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten. Internationale Organisationen wie Interpol unterstützen bei der Bekämpfung von Kulturgutkriminalität, zu der auch der Diebstahl von Urnen gezählt werden kann. (Lesen Sie auch: Marktunsicherheit öl Treibt Ölpreis – DAX-Anleger Zögern)
Häufig gestellte Fragen
Was genau ist ein Kolumbarium?
Ein Kolumbarium ist eine oberirdische Grabstätte, die speziell für die Aufbewahrung von Urnen konzipiert ist. Es besteht in der Regel aus zahlreichen Nischen, in denen die Urnen platziert werden.
Welche Strafe droht dem Täter im Falle einer Verurteilung?
Dem Täter drohen in Malaysia Strafen für Diebstahl, Erpressung und Störung der Totenruhe. Die genaue Höhe der Strafe hängt von den jeweiligen Gesetzen und den Umständen des Falles ab.

Gibt es ähnliche Fälle von Urnendiebstahl in anderen Ländern?
Ja, leider kommt es immer wieder zu Fällen von Urnendiebstahl, sowohl in Malaysia als auch in anderen Ländern. Die Motive der Täter sind unterschiedlich, reichen von reiner Zerstörungswut bis hin zu dem Versuch, Lösegeld zu erpressen. (Lesen Sie auch: Drogenvortest Positiv: Fahrer unter Cannabis & Amphetamin)
Was können Angehörige tun, um sich vor Urnendiebstahl zu schützen?
Angehörige können sich vor Urnendiebstahl schützen, indem sie sich für ein Kolumbarium mit guten Sicherheitsvorkehrungen entscheiden. Auch eine diskrete Kennzeichnung der Urne kann im Fall eines Diebstahls hilfreich sein. Informationen zum Thema Bestattungsvorsorge bieten beispielsweise Verbraucherzentralen.
Wie häufig kommt es zu Störungen der Totenruhe in Malaysia?
Genaue Zahlen zur Häufigkeit von Störungen der Totenruhe in Malaysia liegen nicht vor. Der aktuelle Fall zeigt jedoch, dass es sich um ein Problem handelt, dem die Behörden mit Nachdruck begegnen müssen.









