Ein vertrautes Zuhause, viele Erinnerungen und plötzlich ist alles vorbei. Michael Schanze steht vor einem einschneidenden Neuanfang, denn nach mehr als einem Jahrzehnt muss der Entertainer sein Haus verlassen.
Für Michael Schanze, 79, ist es ein Abschied, der schmerzt. Über 13 Jahre lang war sein Mietshaus in München weit mehr als nur eine Adresse, es war sein Rückzugsort, ein Stück Heimat mit eigenem Garten. Doch damit ist nun Schluss: Der Entertainer hat die Kündigung erhalten und muss bis spätestens Ende des Jahres raus. Der Grund: Das Gebäude soll abgerissen werden. „Die wollen das Haus abreißen. Ich muss umziehen“, erklärt der 79-Jährige betroffen in einem Interview mit dem Magazin „Freizeit Spaß“, veröffentlicht von der „AZ“. Damit setzt der Fernsehstar schweren Herzens einen unfreiwilligen Schlussstrich unter ein langes Kapitel.
Ein Zuhause, das Michael Schanze viel bedeutet hat
Rückblickend spricht Schanze mit großer Dankbarkeit über sein Haus. Auf rund 200 Quadratmetern habe er dort „sehr privilegiert wohnen dürfen“, erinnert er sich. Viel Platz, grüne Idylle und die vertraute Nachbarschaft gehörten zu seinem Alltag. All das ist nun bald Geschichte. Bis Ende des Jahres bleibt dem TV-Urgestein Zeit, eine neue Bleibe zu finden. Ein Unterfangen, das gerade in der bayerischen Landeshauptstadt zur echten Geduldsprobe werden kann. Der Münchner Wohnungsmarkt gilt als gnadenlos – erst recht, wenn man nach über einem Jahrzehnt plötzlich wieder bei Null anfangen muss.
Ist das Altersheim eine Option?
Trotz der schwierigen Lage bleibt Schanze realistisch. Er weiß, dass passende Angebote in München rar gesät sind. Deshalb denkt er bereits über Alternativen nach, die für viele in seinem Alter ein Tabu wären. Sollte die Wohnungssuche scheitern, zieht er sogar den Umzug in eine Seniorenresidenz in Betracht. „Das habe ich im Hinterkopf. Das ist auf alle Fälle eine Option“. Es ist ein ungewisser Neuanfang, den Michael Schanze nun meistern muss. Was ihm aber niemand nehmen kann, sind die Erinnerungen an 13 glückliche Jahre, auch wenn die Zukunft derzeit noch in Umzugskartons steckt.
Verwendete Quellen: t-online, Freizeit Spaß, AZ
Quelle: Gala






