Ein Falscher Bombenalarm am Frankfurter Flughafen sorgte für Aufregung. Ein Reisender hatte im Scherz behauptet, eine Bombe im Gepäck zu haben. Die vermeintliche Drohung zog polizeiliche Ermittlungen nach sich, mit denen der Mann nun rechnen muss.

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Wie kam es zu dem falschen Bombenalarm am Frankfurter Flughafen?
Der Reisende machte die fragwürdige Bemerkung während der Sicherheitskontrolle. Beamte nahmen den Hinweis ernst und leiteten umgehend Maßnahmen ein. Nach derzeitigem Kenntnisstand handelte es sich glücklicherweise um einen Fehlalarm, der durch einen unbedachten Scherz ausgelöst wurde. Die Bundespolizei hat Ermittlungen aufgenommen. (Lesen Sie auch: Ali Larijani Tot: Israel Tötet Schlüsselfigur im…)
Die Folgen des Scherzes
Auch wenn die Äußerung als Witz gemeint war, zieht sie nun rechtliche Konsequenzen nach sich. Solche Scherze können schnell Panik auslösen und einen großen Einsatz verursachen. Die Kosten für diesen Einsatz könnten dem Verursacher in Rechnung gestellt werden.
Das ist passiert
- Reisender äußerte sich scherzhaft über eine Bombe im Gepäck.
- Bundespolizei leitete sofort Ermittlungen ein.
- Der angebliche Sprengstofffund entpuppte sich als Fehlalarm.
- Dem Mann droht nun eine Anzeige.
Strafrechtliche Konsequenzen bei einem Fehlalarm
Ein falscher Bombenalarm ist kein Kavaliersdelikt. Je nach den genauen Umständen kann er als Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten oder sogar als Vortäuschen einer Straftat gewertet werden. Die Strafen reichen von Geldstrafen bis hin zu Freiheitsstrafen. Das deutsche Strafgesetzbuch (StGB) sieht hierfür unterschiedliche Strafrahmen vor. (Lesen Sie auch: Michael Schanze: Schwere Entscheidung! Michael Schanze steht…)
Warum reagieren Sicherheitsbehörden so sensibel auf Drohungen?
Flughäfen sind sensible Orte, an denen täglich tausende Menschen ein- und ausgehen. Die Sicherheitsvorkehrungen sind entsprechend hoch. Nach den Terroranschlägen der letzten Jahrzehnte sind die Behörden sensibilisiert und müssen jede Drohung ernst nehmen, um die Sicherheit der Reisenden zu gewährleisten.
Falsche Bombenalarme oder andere Scherze, die zu unnötigen Einsätzen von Polizei oder Rettungskräften führen, können teuer werden. Neben den strafrechtlichen Konsequenzen drohen auch zivilrechtliche Forderungen. (Lesen Sie auch: Betty Taube Kinderheim: "Let's Dance"-Star Fand Hier…)

Wie geht es weiter?
Die Bundespolizei wird den Fall nun der Staatsanwaltschaft übergeben. Diese wird entscheiden, ob Anklage erhoben wird. Der Reisende muss mit einer Strafanzeige und möglicherweise auch mit einer zivilrechtlichen Klage rechnen. Wie Bild berichtet, hat sich der Mann noch nicht zu dem Vorfall geäußert. Die Ermittlungen dauern an.
Informationen zur Gefahrenabwehr sind auf der Seite des Bundesministeriums des Innern zu finden. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, auf Scherze dieser Art zu verzichten, da sie unnötig Ressourcen binden und Angst verbreiten. Auch die Hessenschau berichtete über den Vorfall.











