Anlagebetrug ältere Menschen ist eine wachsende Gefahr. Eine 83-jährige Frau aus Jena-Ziegenhain wurde am Mittwochnachmittag Opfer eines solchen Betrugs, als sie auf einer unseriösen Webseite landete und 250 Euro verlor. Die Polizei Jena warnt vor solchen betrügerischen Investmentangeboten im Internet.

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| Datum/Uhrzeit | Mittwochnachmittag |
|---|---|
| Ort | Jena-Ziegenhain |
| Art des Einsatzes | Anlagebetrug |
| Beteiligte Kräfte | Landespolizeiinspektion Jena |
| Verletzte/Tote | Keine |
| Sachschaden | 250 Euro |
| Ermittlungsstand | Ermittlungen laufen |
| Zeugenaufruf | Nein |
Was ist bisher bekannt?
Die 83-jährige Frau surfte im Internet und stieß auf eine Webseite, die mit vermeintlich lukrativen Investmentmöglichkeiten warb. Durch falsche Versprechungen wurde sie dazu verleitet, 250 Euro auf ein unbekanntes Konto zu überweisen. Nachdem die Überweisung getätigt war, brach der Kontakt zu den Betrügern ab.
Wie funktioniert Anlagebetrug bei älteren Menschen?
Anlagebetrug gegenüber älteren Menschen funktioniert oft über gefälschte Webseiten oder Anrufe, in denen hohe Gewinne bei geringem Risiko versprochen werden. Die Betrüger nutzen dabei häufig die Gutgläubigkeit und das mangelnde Wissen über Online-Finanztransaktionen ihrer Opfer aus. Oftmals werden kleine Summen gefordert, um das Vertrauen zu gewinnen, bevor größere Beträge verlangt werden. (Lesen Sie auch: Mindestlohn Kontrolle: Zoll prüft Betriebe in München)
Einsatz-Übersicht
- Betrugsfall in Jena-Ziegenhain
- Opfer: 83-jährige Frau
- Schaden: 250 Euro
- Betrugsmasche: Falsche Investmentangebote
Die Maschen der Betrüger
Die Täter agieren meist professionell und nutzen psychologische Tricks, um ihre Opfer zu manipulieren. Sie bauen Druck auf, indem sie beispielsweise behaupten, das Angebot sei nur für kurze Zeit verfügbar. Auch das Vortäuschen von Seriosität durch gefälschte Zertifikate oder Gütesiegel ist eine gängige Methode. Die Polizei rät, bei solchen Angeboten stets misstrauisch zu sein und sich vor einer Überweisung gründlich zu informieren. Wie Presseportal berichtet, laufen die Ermittlungen in diesem Fall.
Wie können sich ältere Menschen vor Anlagebetrug schützen?
Um sich vor Anlagebetrug zu schützen, sollten ältere Menschen niemals unüberlegt Geld überweisen oder persönliche Daten preisgeben. Es ist ratsam, sich von unabhängigen Experten beraten zu lassen und Angebote kritisch zu hinterfragen. Die Verbraucherzentrale bietet hierzu wertvolle Informationen und Unterstützung. Generell gilt: Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das meist auch nicht.
Die Polizei Jena hat die Ermittlungen aufgenommen und rät zur Vorsicht bei unbekannten Investmentangeboten. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 03641-880 entgegen. (Lesen Sie auch: Jva Dresden: Mann nach Kontrolle Direkt überstellt)
Häufig gestellte Fragen
Was ist Anlagebetrug bei älteren Menschen?
Anlagebetrug bei älteren Menschen bezeichnet betrügerische Machenschaften, bei denen ältere Menschen um ihr Erspartes gebracht werden. Die Täter nutzen dabei oft deren Vertrauen und Unerfahrenheit im Umgang mit Finanzprodukten aus. (Lesen Sie auch: Brand Mannheim: Feuerwehreinsatz in Mehrfamilienhaus Schönau)

Wie erkenne ich Anlagebetrug?
Anlagebetrug erkennen Sie an unrealistisch hohen Gewinnversprechen, dem Drängen auf schnelle Entscheidungen und dem Fehlen von transparenten Informationen über das Unternehmen oder die Anlage.
Was kann ich tun, wenn ich Opfer von Anlagebetrug geworden bin?
Wenn Sie Opfer von Anlagebetrug geworden sind, sollten Sie umgehend die Polizei informieren und Anzeige erstatten. Sichern Sie alle relevanten Unterlagen und informieren Sie Ihre Bank.
Wo finde ich Hilfe und Beratung zum Thema Anlagebetrug?
Hilfe und Beratung zum Thema Anlagebetrug finden Sie bei der Verbraucherzentrale, der Polizei und unabhängigen Finanzberatern. Diese Stellen können Ihnen helfen, sich vor Betrug zu schützen und im Schadensfall richtig zu handeln. (Lesen Sie auch: Dossenheim Unfall Aktuell: Zwei PKW Kollidierten am…)
Welche Rolle spielt die Polizei bei Anlagebetrug?
Die Polizei ermittelt bei Verdacht auf Anlagebetrug und versucht, die Täter zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen. Sie ist auch Ansprechpartner für Opfer und gibt Präventionstipps. Weitere Informationen zum Thema Betrug finden Sie auf der Internetwache der Polizei.










