Aktuell warnt die Polizei Rostock vor vermehrten Betrugsanrufen, bei denen Täter versuchen, mit Schockanrufen oder dem Enkeltrick an das Vermögen ihrer Opfer zu gelangen. Die Anrufe wurden am Nachmittag des 19.03.2026 im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rostock gemeldet. Betrugsanrufe Rostock steht dabei im Mittelpunkt.

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Was ist bisher bekannt?
Die Polizei Rostock hat am 19.03.2026 mehrere Meldungen über sogenannte Schockanrufe und Enkeltrickanrufe erhalten. Bei diesen Betrugsmaschen geben sich die Täter als Verwandte oder Bekannte in einer Notlage aus, um die Opfer zur Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen zu bewegen. Die Polizei rät zur Vorsicht und warnt davor, persönliche Daten preiszugeben oder Geld an unbekannte Personen zu überweisen. (Lesen Sie auch: POL-DEL: Stadt Delmenhorst: Jugendliche entwenden Kleinkraftrad in…)
Einsatz-Übersicht
- Datum: 19.03.2026
- Ort: Zuständigkeitsbereich Polizeipräsidium Rostock
- Art des Einsatzes: Warnung vor Betrugsanrufen (Schockanrufe, Enkeltrick)
- Beteiligte Kräfte: Polizeipräsidium Rostock
- Ermittlungsstand: laufend
Wie funktionieren Betrugsanrufe in Rostock?
Betrüger nutzen verschiedene Methoden, um an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Bei Schockanrufen geben sie sich oft als Polizisten oder Staatsanwälte aus und behaupten, ein naher Angehöriger habe einen schweren Unfall verursacht und benötige dringend Geld, um eine Haftstrafe abzuwenden. Beim Enkeltrick geben sie sich als Enkel oder andere Verwandte aus und schildern eine finanzielle Notlage, um die Opfer zur Herausgabe von Geld zu bewegen. Die Polizei gibt auf ihrer Webseite Tipps, wie man sich vor solchen Betrugsmaschen schützen kann.
Welche Vorsichtsmaßnahmen sollten getroffen werden?
Die Polizei rät dringend dazu, keine persönlichen Daten am Telefon preiszugeben und niemals Geld an unbekannte Personen zu überweisen oder zu übergeben. Seien Sie misstrauisch, wenn Sie von angeblichen Verwandten oder Bekannten in einer Notlage angerufen werden. Überprüfen Sie die Angaben, indem Sie die Person unter der Ihnen bekannten Nummer zurückrufen oder sich bei anderen Familienmitgliedern erkundigen. Weitere Informationen und Warnhinweise finden Sie auch auf dem Presseportal. (Lesen Sie auch: Mord Raunheim: Was Weiß der Mann mit…)
Seien Sie besonders wachsam, wenn Sie Anrufe von unbekannten Nummern erhalten. Betrüger nutzen oft gefälschte Telefonnummern, um ihre wahre Identität zu verschleiern.
Häufig gestellte Fragen
Was soll ich tun, wenn ich einen verdächtigen Anruf erhalte?
Beenden Sie das Gespräch sofort und notieren Sie sich die Telefonnummer des Anrufers. Informieren Sie die Polizei über den Vorfall und erstatten Sie gegebenenfalls Anzeige. Geben Sie niemals persönliche Daten oder finanzielle Informationen am Telefon preis. (Lesen Sie auch: Werkzeugdiebstahl Wolperode: Polizei Sucht Zeugen nach Einbruch)
Wie kann ich meine älteren Verwandten vor Betrugsanrufen schützen?
Klären Sie Ihre älteren Verwandten über die verschiedenen Betrugsmaschen auf und sensibilisieren Sie sie für die Gefahren. Vereinbaren Sie ein Codewort, das im Notfall verwendet werden kann, um die Echtheit eines Anrufs zu bestätigen. Ermutigen Sie sie, verdächtige Anrufe sofort zu melden.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Opfer eines Betrugsanrufs geworden bin?
Wenden Sie sich umgehend an Ihre Bank, um eventuelle Überweisungen zu stoppen. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei und informieren Sie sich bei Verbraucherberatungsstellen über weitere Schritte. Lassen Sie sich psychologisch beraten, um die erlittenen Traumata zu verarbeiten. (Lesen Sie auch: Schlägerei Wismar: Jugendliche und Mann Prügeln sich…)









