Im Rahmen einer bpol pasewalk kontrolle fiel Bundespolizisten ein Alfa Romeo Stelvio auf der A11 auf. Der Fahrer steht im Verdacht, das Fahrzeug gestohlen, gefälschte Kennzeichen angebracht und es anschließend weiterverkauft zu haben. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls, der Hehlerei sowie der Urkundenfälschung.

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| Datum/Uhrzeit | Gestern Morgen |
|---|---|
| Ort | Bundesautobahn 11, im Bereich der Bundespolizeiinspektion Pasewalk |
| Art des Einsatzes | Kontrolle eines PKW, Verdacht auf Diebstahl, Hehlerei und Urkundenfälschung |
| Beteiligte Kräfte | Bundespolizisten der mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt, Gemeinsame deutsch-polnische Dienststelle Pomellen |
| Verletzte/Tote | Keine |
| Sachschaden | Wird ermittelt |
| Ermittlungsstand | Ermittlungen laufen |
| Zeugenaufruf | Nein |
Was ist bei der bpol pasewalk kontrolle genau passiert?
Im Zuge einer Kontrolle auf der A11 stießen Beamte der Bundespolizeiinspektion Pasewalk auf einen Alfa Romeo Stelvio mit deutschen Kennzeichen. Bei der Überprüfung des Fahrzeugs und des Fahrers ergaben sich Unstimmigkeiten. Es besteht der Verdacht, dass das Fahrzeug gestohlen wurde und die angebrachten Kennzeichen gefälscht sind. Zudem wird dem Fahrer Hehlerei vorgeworfen, da er das Fahrzeug mutmaßlich weiterverkaufen wollte. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Chronologie des Vorfalls
Was ist bisher bekannt?
Die Bundespolizei geht derzeit davon aus, dass der Alfa Romeo Stelvio gestohlen wurde. Die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen sind vermutlich gefälscht. Der Fahrer steht im Verdacht, das Fahrzeug in der Absicht der Bereicherung weiterveräußern zu wollen. Die genaue Schadenshöhe und der Wert des Fahrzeugs werden noch ermittelt. Die Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Pasewalk, unterstützt durch die Gemeinsame deutsch-polnische Dienststelle Pomellen, dauern an. Wie Presseportal berichtet, konzentrieren sich die nächsten Schritte auf die Sicherung von Beweismitteln und die Vernehmung des Beschuldigten. (Lesen Sie auch: Bpol Pasewalk Dieselschmuggel: Aufgeflogen! Was Bedeutet das?)
Das ist passiert
- Alfa Romeo Stelvio fiel Bundespolizei auf der A11 auf.
- Verdacht auf Diebstahl des Fahrzeugs.
- Gefälschte Kennzeichen am Fahrzeug angebracht.
- Fahrer steht im Verdacht der Hehlerei.
Welche Konsequenzen drohen dem Beschuldigten?
Dem Beschuldigten drohen nun Strafverfahren wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls, der Hehlerei sowie der Urkundenfälschung. Die Strafen für diese Delikte können je nach Schwere des Falls variieren. Im Falle eines besonders schweren Diebstahls drohen Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren. Auch für Hehlerei und Urkundenfälschung sind empfindliche Strafen vorgesehen. Die genaue Strafzumessung wird jedoch erst im Rahmen eines Gerichtsverfahrens erfolgen.
Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an. Es werden derzeit Zeugen befragt und Beweismittel gesichert. Die Ergebnisse der Ermittlungen werden der Staatsanwaltschaft übergeben, die dann über die Anklageerhebung entscheidet.
Was bedeutet der Begriff „besonders schwerer Fall des Diebstahls“?
Ein besonders schwerer Fall des Diebstahls liegt vor, wenn bestimmte Umstände hinzukommen, die die Tat besonders verwerflich erscheinen lassen. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn der Täter gewerbsmäßig handelt oder eine Sache von bedeutendem Wert entwendet.
Welche Strafe droht bei Hehlerei?
Hehlerei wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Die gesetzliche Grundlage hierfür bildet § 259 des Strafgesetzbuches (StGB). (Lesen Sie auch: LKW Kontrolle A1: 15 Fahrten bei Wildeshausen…)

Was versteht man unter Urkundenfälschung?
Urkundenfälschung liegt vor, wenn eine unechte Urkunde hergestellt, eine echte Urkunde verfälscht oder eine unechte oder verfälschte Urkunde gebraucht wird, um im Rechtsverkehr zu täuschen. Auch hier drohen empfindliche Strafen.
Wie kann man sich vor Autodiebstahl schützen?
Es gibt verschiedene Maßnahmen, um sich vor Autodiebstahl zu schützen, wie beispielsweise den Einbau von Alarmanlagen, GPS-Trackern oder mechanischen Sicherungssystemen. Auch das Abstellen des Fahrzeugs an gut beleuchteten und frequentierten Orten kann das Risiko verringern. Weitere Informationen bietet beispielsweise die Polizeiliche Kriminalprävention.
Wo kann man sich bei Verdachtsfällen melden?
Bei Verdachtsfällen oder Beobachtungen, die auf Straftaten hindeuten könnten, sollte man sich umgehend an die Polizei wenden. Die Kontaktdaten der örtlichen Polizeidienststelle sind in der Regel online oder über die Telefonauskunft erhältlich. (Lesen Sie auch: Unfall Verden: Schwerer Radunfall und Einbruchsserie Gemeldet)









