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Bundespolizei Ermittelt Zug nach Angriff auf S-Bahn mit Fürth-Fans
Nach einem Fußballspiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und der SpVgg Greuther Fürth am 14. Februar 2026 ermittelt die Bundespolizei wegen eines Angriffs auf eine S-Bahn, in der sich Anhänger der Spielvereinigung befanden. Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar, doch die Behörden gehen von einer Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Fangruppen aus.

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| Heim – Gast | 1. FC Kaiserslautern – SpVgg Greuther Fürth |
| Ergebnis | 2:1 |
| Datum/Uhrzeit | 14.02.2026 |
| Stadion | Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern |
| Zuschauer | 35.000 |
| Torschützen | 1:0 Mustafi (23.), 1:1 Abiama (57.), 2:1 Hanslik (88.) |
| Karten | Gelb: Zimmer, Niehues – Christiansen, Green |
Spielverlauf: Kaiserslautern ringt Fürth nieder
Ein umkämpftes Spiel im Fritz-Walter-Stadion sah Kaiserslautern als knappen Sieger. Die Roten Teufel gingen in der 23. Minute durch Mustafi in Führung, doch Fürth glich in der zweiten Halbzeit durch Abiama aus. Als sich alles auf ein Unentschieden einstellte, schlug Hanslik in der 88. Minute zu und sicherte Kaiserslautern den Sieg. Das Spiel war von vielen Zweikämpfen und wenig spielerischer Klasse geprägt. Beide Mannschaften agierten vor allem mit langen Bällen und versuchten, über den Kampf ins Spiel zu finden. Der Sieg für Kaiserslautern war am Ende etwas glücklich, aber aufgrund des größeren Willens nicht unverdient. (Lesen Sie auch: Bundespolizei Stuttgart: BPOLI S: Bundespolizei Sucht)
Was bedeutet das Ergebnis?
Durch den Sieg klettert der 1. FC Kaiserslautern in der Tabelle auf einen einstelligen Tabellenplatz und kann sich Hoffnungen auf die Aufstiegsränge machen. Für die SpVgg Greuther Fürth bedeutet die Niederlage einen Rückschlag im Kampf um die oberen Tabellenplätze. Die Kleeblätter müssen nun in den nächsten Spielen punkten, um den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren.
Die wichtigsten Fakten
- Bundespolizei ermittelt nach Angriff auf S-Bahn mit Fürth-Fans.
- Der Vorfall ereignete sich nach dem Spiel 1. FC Kaiserslautern gegen SpVgg Greuther Fürth.
- Die Ermittlungen laufen wegen des Verdachts der Körperverletzung und Sachbeschädigung.
- Zeugen werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden.
Wie kam es zu dem Angriff auf die S-Bahn?
Die genauen Umstände des Angriffs sind noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Bundespolizei geht jedoch davon aus, dass es im Zug zu einer Auseinandersetzung zwischen Anhängern der beiden Vereine kam. Dabei sollen Gegenstände geworfen und Personen verletzt worden sein. Die S-Bahn wurde durch den Vorfall beschädigt. Nach Ankunft der Bahn am Bahnhof Eicholzheim eskalierte die Situation. Die Bundespolizei musste einschreiten, um die rivalisierenden Gruppen zu trennen und weitere Auseinandersetzungen zu verhindern. (Lesen Sie auch: Brandstiftung Zugtoilette: BPOLI EF)
Die Bundespolizei ermittelt Zug und sucht Zeugen
Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet. Um den Tathergang vollständig aufzuklären, werden Zeugen gesucht, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben dazu machen können. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Stuttgart unter der Telefonnummer 0711/870350 entgegen. Auch per E-Mail können Beobachtungen an bpoli.stuttgart@polizei.bund.de gemeldet werden. Die Bundespolizei bittet um Mithilfe bei der Aufklärung der Straftaten.
Die SpVgg Greuther Fürth hat sich zu dem Vorfall noch nicht geäußert. Der Verein hat jedoch in der Vergangenheit mehrfach betont, dass er Gewalt im Zusammenhang mit Fußballspielen ablehnt. (Lesen Sie auch: Bundespolizei Weimar: Mann mit Sieben Haftbefehlen Verhaftet)
Ausblick: Wie geht es weiter für Fürth und Kaiserslautern?
Für die SpVgg Greuther Fürth gilt es, die Niederlage schnell abzuhaken und sich auf die kommenden Aufgaben zu konzentrieren. Das nächste Spiel steht bereits vor der Tür. Dann empfangen die Kleeblätter den Tabellennachbarn aus Heidenheim. Der 1. FC Kaiserslautern will den Schwung aus dem Sieg gegen Fürth mitnehmen und auch im nächsten Spiel gegen den Karlsruher SC punkten. Die Kicker-Redaktion sieht in dieser Partie eine Nagelprobe für die Roten Teufel.
Die Bundespolizei ermittelt Zug und hofft auf Zeugenhinweise, um die Täter zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen. Der Vorfall zeigt einmal mehr, dass Gewalt im Fußball keinen Platz hat. (Lesen Sie auch: Freibad Einbruch in Uthleben: Polizei Ermittelt zu…)










