Deutschland befindet sich derzeit in einer extremen Wetterlage mit drastischen regionalen Unterschieden: Während im Nordosten sibirische Kälte mit Temperaturen bis zu minus zehn Grad herrscht, droht im Westen und Südwesten eine gefährliche Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen. Diese meteorologische Teilung des Landes stellt Autofahrer, Fußgänger und Rettungsdienste vor erhebliche Herausforderungen und macht regional sogar Unwetterwarnungen erforderlich.

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- Glatteisgefahr Deutschland: Westen besonders betroffen
- Regionale Wetterentwicklung und Temperaturverteilung
- Windverhältnisse und Niederschlagsentwicklung
- Berlin und Nordosten: Anhaltende Frostperiode
- Verkehrssituation und Sicherheitsmaßnahmen
- Ausblick und weitere Wetterentwicklung
- Weiterführende Informationen
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Das Wichtigste in Kürze
- Extreme Temperaturgegensätze zwischen Nordosten (bis -7°C) und Südwesten (bis +11°C)
- Akute Glatteisgefahr Deutschland durch gefrierenden Regen in Baden-Württemberg, Hessen und Bayern
- Unwetterpotential im westlichen Bergland und Münsterland durch Eisregen
- Anhaltende Frostperiode in Berlin und Nordostdeutschland ohne absehbares Ende
Glatteisgefahr Deutschland: Westen besonders betroffen
Die aktuelle Wetterlage zeigt Deutschland von seiner gefährlichsten Seite. Während der Deutsche Wetterdienst für große Teile Baden-Württembergs, Hessens und Südbayerns bereits vormittags vor Glättegefahr warnt, verschärft sich die Situation zur Wochenmitte dramatisch. Die Glatteisgefahr Deutschland betrifft besonders die westlichen Regionen, wo warme Luftmassen auf gefrorene Böden treffen und gefährliche Eisschichten bilden.
Der gefürchtete gefrierender Regen entsteht, wenn Niederschlag in warmen Luftschichten als Regen fällt, aber beim Auftreffen auf die kalte Erdoberfläche sofort gefriert. Diese meteorologische Konstellation macht die Glatteisgefahr Deutschland zu einem besonders heimtückischen Wetterphänomen, da sich innerhalb weniger Minuten spieglatte Straßen und Gehwege bilden können.
Gefrierender Regen ist deutlich gefährlicher als normaler Frost, da sich eine zusammenhängende, extrem glatte Eisschicht bildet. Bereits bei geringen Mengen wird jede Bewegung im Freien zum Risiko. (Lesen Sie auch: Wetter: Bibbern im Nordosten – milde Temperaturen…)
Regionale Wetterentwicklung und Temperaturverteilung
Die extremen Temperaturgegensätze prägen derzeit das Wetterbild in ganz Deutschland. Während die Nordosthälfte mit Temperaturen zwischen minus sieben und null Grad in einer sibirischen Kältewelle gefangen ist, herrschen am Oberrhein und Alpenrand frühlingshafte Temperaturen von bis zu elf Grad. Diese ungewöhnliche Verteilung verstärkt die Glatteisgefahr Deutschland zusätzlich, da die Luftmassengrenzen für instabile Niederschlagsverhältnisse sorgen.
Besonders kritisch wird die Lage im westlichen Bergland sowie vom Münsterland bis in den Nordwesten. Hier prognostizieren Meteorologen tagsüber Glatteis durch gefrierenden Regen, regional sogar mit Unwetterpotential. Die Glatteisgefahr Deutschland erreicht in diesen Gebieten Warnstufe Orange, was bedeutet, dass Autofahrten nur noch in Notfällen unternommen werden sollten.
Windverhältnisse und Niederschlagsentwicklung
Die Windverhältnisse verstärken die komplexe Wetterlage zusätzlich. Während im Süden nur schwacher Wind erwartet wird, kann es an den Küsten und in Hochlagen stürmisch werden. Im Rest des Landes weht mäßiger bis stark böiger Ostwind, der die gefühlten Temperaturen zusätzlich sinken lässt und die Glatteisgefahr Deutschland durch Windchill-Effekte verschärft.
Die Niederschläge ziehen laut Deutschem Wetterdienst langsam nach Norden und erreichen bis Mittwoch weite Teile des Landes. Gebietsweise besteht vom Nordwesten bis in die östliche Mitte erhöhte Glatteisgefahr, wie DWD-Meteorologe Marcel Schmid bestätigt. Diese Entwicklung macht deutlich, dass die Glatteisgefahr Deutschland nicht nur regional begrenzt ist, sondern sich auf immer größere Gebiete ausdehnt. (Lesen Sie auch: Eiseskälte im Nordosten, über zehn Grad am…)
| Region | Temperatur | Gefahrenstufe |
|---|---|---|
| Nordosten | -7°C bis 0°C | Dauerfrost ⚠️⚠️ |
| Westliches Bergland | 0°C bis +5°C | Glatteis ⚠️⚠️⚠️ |
| Baden-Württemberg | +2°C bis +8°C | Eisregen ⚠️⚠️⚠️ |
| Oberrhein/Alpenrand | +5°C bis +11°C | Gering ⚠️ |
Berlin und Nordosten: Anhaltende Frostperiode
Besonders dramatisch stellt sich die Situation in Berlin und dem gesamten Nordosten dar. Die Hauptstadt ist seit Tagen von eisiger Kälte geprägt, viele Gehwege sind dauerhaft vereist und ein Ende der Frostperiode ist nicht absehbar. Die Glatteisgefahr Deutschland manifestiert sich hier in Form von anhaltenden Minusgraden, die normale Aktivitäten im Freien zur Herausforderung machen.
Die Verkehrssenatorin hatte bereits reagiert und den Einsatz von Streusalz auf Gehwegen wieder erlaubt, nachdem ursprünglich aus Umweltschutzgründen darauf verzichtet werden sollte. Die Stadtreinigung bietet mittlerweile auch für Privatpersonen Streumittel an, da die anhaltende Glatteisgefahr Deutschland besonders in urbanen Gebieten zu einem Sicherheitsrisiko geworden ist.
Durch den scharfen Ostwind fühlen sich die ohnehin niedrigen Temperaturen noch kälter an. In Berlin kann die gefühlte Temperatur bis zu fünf Grad unter der tatsächlich gemessenen Temperatur liegen.
Verkehrssituation und Sicherheitsmaßnahmen
Die extreme Wetterlage mit ihrer regionalen Glatteisgefahr Deutschland stellt den Verkehr vor enorme Herausforderungen. Autofahrer müssen sich auf deutlich längere Fahrzeiten einstellen und ihre Fahrweise den gefährlichen Straßenverhältnissen anpassen. Besonders kritisch sind Brücken, Unterführungen und schattige Straßenabschnitte, wo sich Eisglätte besonders hartnäckig hält.

Die Autobahnpolizei empfiehlt dringend, nur noch zwingend notwendige Fahrten zu unternehmen und dabei Winterausrüstung sowie warme Kleidung mitzuführen. Bei der aktuellen Glatteisgefahr Deutschland können auch kurze Strecken zum Risiko werden, wenn Fahrzeuge durch Eisglätte von der Fahrbahn abkommen oder in Unfälle verwickelt werden.
Ausblick und weitere Wetterentwicklung
Die meteorologischen Modelle zeigen für die kommenden Tage keine schnelle Entspannung der Lage. Die Glatteisgefahr Deutschland wird voraussichtlich noch mehrere Tage anhalten, da sich die Großwetterlage nur langsam ändert. Besonders in den westlichen Regionen müssen Bewohner mit weiteren Episoden von gefrierendem Regen rechnen, während der Nordosten in der Frostfalle gefangen bleibt.
Experten warnen vor einer möglichen Verschärfung der Situation, sollten weitere Kaltluftvorstöße aus Osteuropa auf die milderen Luftmassen im Westen treffen. Diese Konstellation könnte die Glatteisgefahr Deutschland sogar noch verstärken und zu weiteren Unwetterwarnungen führen.
Weiterführende Informationen
Für weitere Informationen zu diesem Thema empfehlen wir folgende vertrauenswürdige Quellen:
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie lange dauert die aktuelle Glatteisgefahr in Deutschland an?
Die Glatteisgefahr Deutschland wird voraussichtlich noch mindestens bis zur Wochenmitte anhalten. In einigen Regionen, besonders im Nordosten, kann sich die Frostperiode sogar bis zum Wochenende erstrecken. Eine genaue Prognose ist aufgrund der komplexen Wetterlage schwierig.
Welche Regionen sind besonders von Glatteis betroffen?
Besonders betroffen sind Baden-Württemberg, Hessen, Südbayern sowie das westliche Bergland und das Münsterland. Hier droht durch gefrierenden Regen besonders gefährliche Glatteisbildung mit Unwetterpotential.
Wie unterscheidet sich gefrierender Regen von normalem Frost?
Gefrierender Regen ist deutlich gefährlicher als normaler Frost, da er eine zusammenhängende, extrem glatte Eisschicht bildet. Während normaler Frost meist nur eine dünne Reifschicht erzeugt, entstehen beim gefrierenden Regen millimeterdicke Eispanzer auf allen Oberflächen.
Welche Sicherheitsmaßnahmen sollten bei Glatteisgefahr beachtet werden?
Bei akuter Glatteisgefahr sollten nur notwendige Fahrten unternommen werden. Autofahrer sollten Winterausrüstung dabei haben, langsam fahren und größere Abstände einhalten. Fußgänger sollten rutschfeste Schuhe tragen und besonders vorsichtig gehen.
Warum sind die Temperaturunterschiede in Deutschland so extrem?
Die extremen Temperaturunterschiede entstehen durch eine stationäre Wetterlage, bei der kalte Luftmassen aus Osteuropa auf mildere atlantische Luft treffen. Diese meteorologische Konstellation führt zu einer regelrechten Teilung Deutschlands in unterschiedliche Klimazonen.
Die aktuelle Wetterlage mit ihrer ausgeprägten Glatteisgefahr Deutschland erfordert von allen Bürgern erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Während sich die meteorologischen Bedingungen regional stark unterscheiden, bleibt das Risiko durch Eisglätte ein verbindendes Element, das besondere Schutzmaßnahmen erforderlich macht. Nur durch umsichtiges Verhalten und die Beachtung aller Warnungen lassen sich die Gefahren dieser außergewöhnlichen Wetterlage erfolgreich meistern.











