Der Free-to-Play-Shooter „Highguard“ des Studios Wildlight Entertainment sieht sich mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert. Nach einem enttäuschenden Start musste das Studio nun einen Teil seiner Belegschaft entlassen. Die Zukunft des Spiels steht damit in den Sternen.

Hintergrund: Was ist ein Raid-Shooter?
Highguard wird als „Raid-Shooter“ bezeichnet. Dieses Subgenre kombiniert Elemente von klassischen Shootern mit denen von Raid-Spielen, die man vor allem aus dem MMO-Bereich kennt. Spieler schließen sich in Teams zusammen, um gemeinsam Missionen zu erfüllen und gegen computergesteuerte Gegner anzutreten. Oftmals gibt es auch eine übergreifende Geschichte, die in Episoden erzählt wird. (Lesen Sie auch: Deanna Stellato Dudek: -: Eiskunstlauf-Sensation mit 42)
Aktuelle Entwicklung: Highguard in der Krise
Die Vorzeichen für „Highguard“ waren von Anfang an ungünstig. Bereits kurz nach dem Launch im Januar gab es Kritik an technischen Mängeln und dem Gameplay. Die Spielerzahlen blieben hinter den Erwartungen zurück, und das Studio Wildlight Entertainment sah sich gezwungen, Konsequenzen zu ziehen. Wie ComputerBase berichtet, wurden in den vergangenen Tagen zahlreiche Mitarbeiter entlassen. In einer offiziellen Stellungnahme bestätigte das Studio lediglich, dass „eine Reihe von Teammitgliedern“ gehen musste. Ehemalige Angestellte sprachen jedoch von einem großen Teil des Teams.
Die geringen Spielerzahlen dürften eine entscheidende Rolle bei der Misere gespielt haben. Aktuell tummeln sich in der Spitze kaum noch 1.500 Nutzer gleichzeitig auf den PC-Servern. Dies deutet darauf hin, dass das Studio über geringe finanzielle Reserven verfügte und sich aufgrund des mangelnden Erfolgs nicht länger halten konnte. (Lesen Sie auch: Sporting – Famalicão: gegen: Ioannidis' Einsatz fraglich)
Kritik an Geoff Keighley und die Game Awards 2025
Ein weiterer Kritikpunkt richtet sich gegen Geoff Keighley, den Moderator und Produzenten der Game Awards. „Highguard“ war bei der Verleihung im Jahr 2025 als große „One more thing“-Enthüllung präsentiert worden. Viele Spieler empfanden diese Präsentation jedoch als wenig spektakulär, zumal der Trailer des Shooters wenig überzeugend war. Wie PLAY3.DE berichtet, äußerten einige Spieler auf X und Reddit den Verdacht, dass Keighley ein persönliches finanzielles Interesse an dem Spiel gehabt haben könnte. Michael Douse, Publishing-Director von Larian, verteidigte Keighley jedoch.
Was bedeutet das für die Zukunft von Highguard?
Die Zukunft von „Highguard“ ist ungewiss. Das Studio Wildlight Entertainment arbeitet zwar weiterhin an Verbesserungen und will den Betrieb aufrechterhalten, doch die Entlassungen und die geringen Spielerzahlen lassen wenig Raum für Optimismus. (Lesen Sie auch: Napoli – Roma: gegen: Remis im umkämpften…)
Die Entwicklung von „Highguard“ verdeutlicht die Risiken und Herausforderungen im Free-to-Play-Markt. Viele Studios setzen auf dieses Modell, um ein breites Publikum anzusprechen. Doch der Erfolg hängt von vielen Faktoren ab, darunter die Qualität des Spiels, das Marketing und die Community-Pflege. Wenn diese Faktoren nicht stimmen, kann ein vielversprechendes Projekt schnell scheitern.
Für Spieler, die auf der Suche nach Alternativen sind, gibt es eine große Auswahl an anderen Shootern auf dem Markt. Von klassischen Ego-Shootern wie Counter-Strike bis hin zu teambasierten Spielen wie Overwatch ist für jeden Geschmack etwas dabei. Eine gute Übersicht über beliebte Shooter bietet beispielsweise die Wikipedia-Seite über Ego-Shooter. (Lesen Sie auch: Frauen Bundesliga: Wolfsburg patzt, Bayern München winkt)

Ausblick auf kommende Shooter-Spiele
Trotz des schwierigen Marktumfelds gibt es auch in Zukunft viele vielversprechende Shooter-Projekte. Zahlreiche Studios arbeiten an neuen Spielen, die mit innovativen Konzepten und beeindruckender Grafik punkten wollen. Es bleibt spannend zu sehen, welche dieser Spiele sich durchsetzen werden und welche neuen Trends im Shooter-Genre entstehen werden.
Häufig gestellte Fragen zu Shooter
Häufig gestellte Fragen zu Shooter
Was genau versteht man unter einem „Shooter“?
Ein Shooter ist ein Videospiel-Genre, bei dem der Spieler hauptsächlich aus der First-Person- oder Third-Person-Perspektive agiert und Waffen einsetzt, um Gegner zu besiegen. Es gibt verschiedene Subgenres wie Ego-Shooter, Taktik-Shooter und Third-Person-Shooter, die sich in Gameplay und Perspektive unterscheiden.
Warum ist der Free-to-Play-Shooter „Highguard“ in der Krise?
„Highguard“ kämpft mit geringen Spielerzahlen und Kritik an technischen Mängeln sowie dem Gameplay. Das Entwicklerstudio Wildlight Entertainment musste daraufhin Mitarbeiter entlassen. Die wenig spektakuläre Präsentation des Spiels bei den Game Awards 2025 trug ebenfalls zur negativen Wahrnehmung bei.
Welche Kritik gibt es an der Präsentation von „Highguard“ bei den Game Awards?
Einige Spieler empfanden die Präsentation von „Highguard“ als „One more thing“-Enthüllung bei den Game Awards 2025 als wenig spektakulär und dem Hype nicht gerecht werdend. Es gab sogar Spekulationen über ein persönliches finanzielles Interesse von Geoff Keighley, dem Moderator der Game Awards.
Was sind die größten Herausforderungen für Free-to-Play-Shooter?
Free-to-Play-Shooter stehen vor der Herausforderung, ein breites Publikum anzusprechen und gleichzeitig ein faires und ausgewogenes Spielerlebnis zu bieten. Monetarisierungsstrategien dürfen nicht zu „Pay-to-Win“-Mechaniken führen. Eine aktive Community-Pflege ist ebenfalls entscheidend für den langfristigen Erfolg.
Welche Alternativen gibt es zu „Highguard“ im Shooter-Genre?
Es gibt eine Vielzahl von Shootern auf dem Markt, darunter klassische Ego-Shooter wie Counter-Strike, teambasierte Spiele wie Overwatch und Battle-Royale-Spiele wie Fortnite. Die Wahl des passenden Spiels hängt von den persönlichen Vorlieben des Spielers ab.







