Investmentbetrug über Social Media hat in Vorpommern-Rügen zugenommen. Am Montag wurden dem Polizeihauptrevier Stralsund zwei Fälle gemeldet, bei denen Betrüger über soziale Netzwerke potenzielle Anleger ansprachen. Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Masche und rät zur Vorsicht bei vermeintlich lukrativen Angeboten im Internet.

Einsatz-Übersicht
- Datum: 09. Februar 2026
- Ort: Stralsund, Vorpommern-Rügen
- Art des Einsatzes: Aufnahme von Anzeigen wegen Investmentbetrugs
- Beteiligte Kräfte: Polizeihauptrevier Stralsund
- Verletzte/Tote: Keine
- Sachschaden: Unbekannt (wird ermittelt)
- Ermittlungsstand: Ermittlungen laufen
- Zeugenaufruf: Ja, Telefonnummer siehe unten
Chronologie
Da es sich um die Aufnahme von Anzeigen handelt, gibt es keine klassische Chronologie eines Einsatzes.
Was ist bisher bekannt?
Am Montag, dem 09. Februar 2026, gingen beim Polizeihauptrevier Stralsund zwei Anzeigen wegen Investmentbetrugs ein. In beiden Fällen wurden die Opfer über Social-Media-Plattformen auf vermeintliche Investitionsmöglichkeiten aufmerksam. Nach ersten Erkenntnissen versprachen die Täter hohe Gewinne bei geringem Risiko. (Lesen Sie auch: Walldorf Diebstahl Auto: Polizei Sucht Zeugen nach…)
Wie funktioniert Investmentbetrug über Social Media?
Investmentbetrug über Social Media funktioniert oft, indem Betrüger gefälschte Profile erstellen oder bestehende Profile hacken. Sie posten dann Anzeigen oder Nachrichten, die auf den ersten Blick seriös wirken. Oft werden Prominente oder bekannte Unternehmen missbräuchlich erwähnt, um das Vertrauen der Opfer zu gewinnen. Die Betrüger fordern dann eine Vorauszahlung oder den Zugriff auf persönliche Daten.
Die Polizei rät dringend, keine unüberlegten Investitionen zu tätigen und sich vorab gründlich über die Anbieter zu informieren. Misstrauen ist geboten, wenn hohe Gewinne bei geringem Risiko versprochen werden.
Reaktionen
Die Polizei Vorpommern-Rügen hat eine Pressemitteilung herausgegeben, in der sie vor derartigen Betrugsmaschen warnt. „Wir sehen eine Zunahme von Investmentbetrugsfällen, bei denen Social Media als Plattform genutzt wird. Die Täter agieren professionell und sind schwer zu identifizieren“, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Neubrandenburg. Die Polizei arbeitet eng mit den Social-Media-Anbietern zusammen, um betrügerische Profile zu identifizieren und zu sperren. (Lesen Sie auch: Verkehrsunfall Schwallungen: Schwerer Crash auf der B19!)
Zeugenaufruf
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu den aktuellen Fällen oder ähnlichen Betrugsversuchen geben können, sich beim Polizeihauptrevier Stralsund unter der Telefonnummer 03831 / 2600 zu melden. Auch das Aktenzeichen ist relevant: xy20260209.
Was soll ich tun, wenn ich Opfer von Investmentbetrug Social Media geworden bin?
Wenn Sie Opfer von Investmentbetrug geworden sind, erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei. Sichern Sie alle relevanten Beweise, wie z.B. E-Mails, Chatverläufe und Kontoauszüge. Informieren Sie auch Ihre Bank und Social-Media-Plattform über den Betrugsversuch.

Wie kann ich mich vor Investmentbetrug über Social Media schützen?
Seien Sie skeptisch bei unrealistisch hohen Gewinnversprechen. Überprüfen Sie die Seriosität des Anbieters, bevor Sie investieren. Informieren Sie sich über die Risiken von Investments. Geben Sie niemals persönliche Daten oder Kontoinformationen an unbekannte Dritte weiter.
Welche Rolle spielen Social-Media-Plattformen bei der Bekämpfung von Investmentbetrug?
Social-Media-Plattformen sind verpflichtet, betrügerische Inhalte zu entfernen und Nutzer vor Betrug zu schützen. Sie sollten verdächtige Profile und Anzeigen melden. Die Plattformen arbeiten auch mit Strafverfolgungsbehörden zusammen, um Täter zu identifizieren und zu verfolgen. (Lesen Sie auch: Geschäftseinbruch Nürnberg: Polizei Sucht Zeugen nach Einbrüchen)
Gibt es eine zentrale Anlaufstelle für Opfer von Investmentbetrug?
Neben der Polizei können Sie sich auch an Verbraucherzentralen oder spezialisierte Beratungsstellen wenden. Diese bieten Unterstützung und Informationen für Betroffene von Investmentbetrug. Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bietet Informationen zum Thema.
Wie kann ich unseriöse Investmentangebote erkennen?
Achten Sie auf unrealistische Gewinnversprechen, fehlende Informationen über das Unternehmen, Druck zur schnellen Entscheidung und fehlende Regulierung. Seriöse Anbieter sind transparent und geben Ihnen ausreichend Zeit, um sich zu informieren. Die Verbraucherzentrale bietet ebenfalls Informationen dazu.
Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Es wird weiterhin vor derartigen Betrugsmaschen im Bereich Investmentbetrug über Social Media gewarnt.
Dieser Artikel basiert auf einer Meldung von: Presseportal
Original-URL: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/6214085










