Die alpinen Ski-Wettbewerbe der Olympischen Spiele in Milano Cortina haben mit einer Überraschung begonnen: Franjo von Allmen sicherte sich sensationell die Goldmedaille in der Herren-Abfahrt. Marco Odermatt, einer der Top-Favoriten, musste sich hingegen mit dem vierten Platz begnügen.

Inhaltsverzeichnis
- Überraschungssieg für Franjo von Allmen
- Marco Odermatt verpasst das Podest
- Die Stelvio als Schlüssel zum Erfolg
- Schweizer Dominanz in der Abfahrt
- Reaktionen und Stimmen
- Marco Odermatt: Was bedeutet das für die weiteren Rennen?
- Ausblick auf die weiteren Wettbewerbe
- Häufig gestellte Fragen zu odermatt marco
- Häufig gestellte Fragen zu odermatt marco
Überraschungssieg für Franjo von Allmen
Der 7. Februar 2026 wird für Franjo von Allmen ein unvergesslicher Tag bleiben. Der 24-Jährige, der als Dritter des „Schweizer Päcklis“ ins Rennen ging, zeigte eine nahezu perfekte Fahrt auf der anspruchsvollen Stelvio-Piste. Mit einer Zeit von 1:51,61 Minuten distanzierte er die Konkurrenz und krönte sich zum Olympiasieger. Silber ging an Giovanni Franzoni aus Italien (+0,20 Sekunden), Bronze sicherte sich Dominik Paris (+0,50 Sekunden). Für von Allmen ist es der erste große Titel seiner Karriere. Swiss-Ski, der Schweizerische Skiverband, jubelte über den unerwarteten Erfolg. (Lesen Sie auch: Rayo Vallecano – Real Oviedo: Spielabsage)
Marco Odermatt verpasst das Podest
Die Erwartungen an Marco Odermatt waren hoch. Der amtierende Weltmeister in der Abfahrt und Gesamtweltcupsieger galt als einer der heißesten Anwärter auf Gold. Doch der Druck schien den 28-Jährigen zu hemmen. Odermatt erwischte keinen optimalen Lauf und musste sich am Ende mit dem enttäuschenden vierten Platz begnügen. „Es ist bitter, so knapp am Podest vorbeizuschrammen“, sagte Odermatt nach dem Rennen. „Ich habe alles gegeben, aber es hat heute einfach nicht gereicht.“
Die Stelvio als Schlüssel zum Erfolg
Die Stelvio-Piste in Bormio, bekannt für ihre anspruchsvollen Passagen und eisigen Verhältnisse, spielte eine entscheidende Rolle im Rennen. Viele Fahrer hatten mit den schwierigen Bedingungen zu kämpfen. Franjo von Allmen meisterte die Herausforderungen jedoch bravourös und zauberte eine „Traumfahrt“ auf den Schnee, wie das Schweizer Fernsehen SRF berichtete. Seine Teamkollegen Alexis Monney und Marco Odermatt hatten hingegen mit einigen Wacklern zu kämpfen. (Lesen Sie auch: Frida Karlsson auf Goldkurs: Skiathlon-Sieg)
Schweizer Dominanz in der Abfahrt
Trotz des verpassten Podests von Marco Odermatt bleibt die Schweiz eine Macht im alpinen Ski-Zirkus. In den letzten 21 Abfahrtsrennen stand wettbewerbsübergreifend immer mindestens ein Swiss-Ski-Athlet auf dem Podium. Zuletzt triumphierten Beat Feuz (Olympiasieger 2022), Odermatt (Weltmeister 2023) und nun von Allmen (Olympiasieger 2026). Die kontinuierliche Erfolgsgeschichte ist das Ergebnis harter Arbeit, einer exzellenten Ausbildung und einer starken Teamchemie. Ein Artikel im Tages-Anzeiger beleuchtet die Vorbereitung von Odermatt auf Olympia und seine Gedanken vor dem Rennen.
Reaktionen und Stimmen
Der überraschende Sieg von Franjo von Allmen löste in der Ski-Welt Begeisterung aus. „Franjo hat eine unglaubliche Leistung gezeigt“, lobte Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann. „Er hat das Rennen seines Lebens gefahren.“ Auch Marco Odermatt gratulierte seinem Teamkollegen: „Ich freue mich riesig für Franjo. Er hat es verdient.“ Experte Michael Stäuble analysierte die Fahrt von Odermatt im SRF und stellte fest, dass kleine Fehler den Unterschied ausgemacht haben.
Marco Odermatt: Was bedeutet das für die weiteren Rennen?
Der verpasste Podestplatz in der Abfahrt ist für Marco Odermatt sicherlich eine Enttäuschung. Doch der Fokus des Schweizers richtet sich bereits auf die kommenden Rennen. Odermatt wird alles daransetzen, in den Disziplinen Super-G, Riesenslalom und Slalom seine Stärken auszuspielen und um weitere Medaillen zu kämpfen. Seine Vielseitigkeit ist seine große Stärke, und er hat bereits bewiesen, dass er mit Rückschlägen umgehen kann.

Ausblick auf die weiteren Wettbewerbe
Die alpinen Ski-Wettbewerbe der Olympischen Spiele in Milano Cortina sind noch lange nicht entschieden. In den kommenden Tagen stehen weitere spannende Rennen auf dem Programm. Neben Marco Odermatt werden auch andere Schweizer Athleten wie Lara Gut-Behrami, Michelle Gisin und Loïc Meillard um Medaillen kämpfen.Die offizielle Webseite der Olympischen Spiele bietet aktuelle Informationen und Ergebnisse.
Häufig gestellte Fragen zu odermatt marco
Häufig gestellte Fragen zu odermatt marco
Warum konnte Marco Odermatt bei der Olympia Abfahrt keine Medaille gewinnen?
Marco Odermatt, einer der Top-Favoriten, erwischte keinen optimalen Lauf und musste sich mit dem vierten Platz begnügen. Kleine Fehler und die anspruchsvolle Stelvio-Piste trugen zu diesem Ergebnis bei. Trotzdem gratulierte er seinem Teamkollegen Franjo von Allmen zum Sieg.
Wer gewann die Goldmedaille in der Herren-Abfahrt bei den Olympischen Spielen?
Franjo von Allmen sicherte sich überraschend die Goldmedaille in der Herren-Abfahrt bei den Olympischen Spielen in Milano Cortina. Mit einer herausragenden Fahrt auf der Stelvio-Piste distanzierte er die Konkurrenz und feierte seinen ersten großen Titel.
Was bedeutet der vierte Platz für Marco Odermatt für die weiteren olympischen Wettbewerbe?
Obwohl der vierte Platz in der Abfahrt eine Enttäuschung ist, richtet Marco Odermatt seinen Fokus bereits auf die kommenden Rennen. Er wird in den Disziplinen Super-G, Riesenslalom und Slalom um weitere Medaillen kämpfen und seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen.
Wie hat Franjo von Allmen seinen überraschenden Sieg in der Abfahrt kommentiert?
Bisher liegen keine direkten Zitate von Franjo von Allmen vor. Der Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann lobte Allmens Leistung als „unglaublich“ und sprach von einem „Rennen seines Lebens“. Auch Marco Odermatt gratulierte seinem Teamkollegen zum überraschenden Erfolg.
Welche Rolle spielte die Stelvio-Piste bei der Olympia Abfahrt?
Die Stelvio-Piste in Bormio, bekannt für ihre anspruchsvollen Passagen und eisigen Verhältnisse, spielte eine entscheidende Rolle im Rennen. Viele Fahrer hatten mit den schwierigen Bedingungen zu kämpfen, während Franjo von Allmen die Herausforderungen bravourös meisterte.






