Das Wetter spielte den Karnevalisten am Rosenmontag übel mit: Statt strahlendem Sonnenschein gab es einen ungemütlichen Mix aus Schnee, Regen und Glätte. Während im Nordosten Deutschlands winterliche Temperaturen herrschten, mussten sich die Jecken am Rhein mit nasskaltem Wetter arrangieren. Aber echte Karnevalisten lassen sich von solchem „Mistwetter“ die Stimmung nicht verderben, oder? Wetter Rosenmontag steht dabei im Mittelpunkt.

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| Event | Ergebnis | Datum | Ort | Schlüsselmomente |
|---|---|---|---|---|
| Rosenmontagszüge | Durchführung unter erschwerten Bedingungen | 12. Februar 2024 | Deutschland | Schnee im Norden, Regen im Westen, Glättegefahr |
Wintereinbruch zum Rosenmontag: Was war da los?
Das Wetter zum Rosenmontag war alles andere als karnevalsfreundlich. Ein Tiefausläufer zog in der Nacht zuvor über Deutschland und brachte Schnee, Regen und Glätte mit sich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte bereits im Vorfeld vor den winterlichen Bedingungen gewarnt. Während im Westen und Südwesten der Schnee in tiefen Lagen schnell in Regen überging, blieb es im Nordosten winterlich kalt. Die Temperaturen sanken dort auf bis zu minus neun Grad, was zu erheblicher Glättegefahr führte. Für die Karnevalshochburgen im Rheinland bedeutete dies vor allem eines: graues, nasses Wetter statt strahlendem Sonnenschein.
Die Narren trotzen dem „Mistwetter“
Trotz der widrigen Wetterbedingungen ließen sich die Karnevalisten die Stimmung nicht verderben. In den Karnevalshochburgen am Rhein zogen die Rosenmontagszüge wie geplant durch die Straßen. Zwar mussten die Jecken dicke Jacken unter ihren Kostümen tragen und Regenschirme mitführen, aber die ausgelassene Stimmung blieb davon unberührt. „Wir sind Karnevalisten, wir lassen uns von so einem bisschen Regen nicht unterkriegen“, sagte ein verkleideter Teilnehmer in Köln gegenüber Stern. Auch in den sozialen Medien wurde das Wetter mit Humor genommen. Unter dem Hashtag #Rosenmontagswetter teilten die Nutzer Fotos und Videos von ihren wetterfesten Karnevalskostümen. (Lesen Sie auch: Rosenmontag Wetter: Milde Temperaturen Erwartet? Karneval Jubelt!)
Ergebnis & Fakten
- Tiefausläufer brachte Schnee, Regen und Glätte nach Deutschland.
- Im Nordosten herrschten Temperaturen bis zu minus neun Grad.
- Im Rheinland gab es nasskaltes Wetter mit Regen.
- Rosenmontagszüge fanden trotz des Wetters statt.
Wie sah das Wetter konkret aus?
In der Nacht zum Rosenmontag breitete sich von Westen und Südwesten bis etwa zur Elbe Schneefall aus. Im Westen und Südwesten ging dieser in tieferen Lagen zunehmend in Regen über. Besonders im Bergland schneite es teils kräftig. Gleichzeitig frischte der Wind aus Südwest auf, in höheren Lagen waren stürmische Böen möglich. Die Temperaturen sanken mit Ausnahme der west- und südwestdeutschen Niederungen verbreitet unter den Gefrierpunkt. Im Nordosten wurde es mit minus fünf bis minus neun Grad sogar streng frostig. Gebietsweise bestand erhöhte Glättegefahr. Am Montagmorgen erreichte der Schneefall auch den Nordosten. Dort kamen allerdings laut Prognose meist nur wenige Zentimeter zusammen. Im Südosten sowie später in einem Streifen von der Nordsee bis nach Sachsen konnte es zeitweise gefrierenden Regen geben – ebenfalls mit Glättegefahr. Östlich der Elbe herrschte häufig Dauerfrost zwischen minus vier und null Grad.
Was bedeutet das für die kommenden Tage?
Nach dem winterlichen Intermezzo zum Rosenmontag deutet sich eine Wetterberuhigung an. Die Temperaturen sollen in den kommenden Tagen wieder ansteigen, und der Schnee wird voraussichtlich in Regen übergehen. Allerdings bleibt es weiterhin wechselhaft, und es ist mit gelegentlichen Schauern zu rechnen. Autofahrer sollten weiterhin vorsichtig sein, da es örtlich zu Glätte kommen kann. Eine detaillierte Wettervorhersage für die kommenden Tage ist beim Deutschen Wetterdienst (DWD) verfügbar.
Der kälteste Rosenmontag der letzten 10 Jahre war 2018 mit einer Durchschnittstemperatur von -3 Grad Celsius. (Lesen Sie auch: Schnee Rosenmontag: Glatteisgefahr in Karnevalshochburgen?)
Die taktische Analyse: Wer hat sich am besten angepasst?
Interessant war zu beobachten, wie sich die verschiedenen Karnevalsgruppen auf das widrige Wetter eingestellt haben. Einige setzten auf wetterfeste Kostüme, während andere auf überdachte Wagen umstiegen. Diejenigen, die sich am besten an die Bedingungen anpassten, konnten ihre Züge ohne größere Probleme durchführen. Andere hatten mit den Auswirkungen des Wetters zu kämpfen, beispielsweise durch rutschige Straßen oder durchweichte Kostüme. Letztendlich zeigte sich aber, dass der Karnevalsgeist stärker war als das Wetter.
Einige Karnevalsvereine hatten im Vorfeld sogar spezielle Vorkehrungen getroffen. So wurden beispielsweise Streusalz-Reserven angelegt, um die Zugstrecken eisfrei zu halten. Auch die Musikkapellen stellten sich auf das Wetter ein und wählten Instrumente, die auch bei Nässe gut spielbar sind. Diese taktischen Anpassungen trugen dazu bei, dass die Rosenmontagszüge trotz der widrigen Bedingungen ein voller Erfolg wurden.

Ausblick: Was bringt die nächste Session?
Nach dem Rosenmontag ist vor dem Rosenmontag. Bleibt zu hoffen, dass das Wetter in der nächsten Session wieder karnevalsfreundlicher wird. Die Karnevalisten werden sicherlich aus den Erfahrungen dieses Jahres lernen und sich noch besser auf mögliche Wetterkapriolen vorbereiten. Bis dahin heißt es aber erst einmal: Aschermittwoch ist alles vorbei – und die Vorfreude auf die nächste Session beginnt! (Lesen Sie auch: Karneval Wettervorhersage: Viel Regen Trübt den Karnevalsstart)
Aktuelle Wettervorhersagen sind jederzeit abrufbar. Es bleibt zu hoffen, dass der nächste Rosenmontag wieder mit blauem Himmel und Sonnenschein gefeiert werden kann.











