Die „Cap San Diego“ verlässt Hamburg! Ein trauriger Anblick für alle Fans des historischen Museumsschiffs. Doch keine Panik, es ist nur ein Boxenstopp. Bevor die „Weiße Lady“ wieder die Elbe unsicher macht, steht ein wichtiger Termin in der Werft an. In Bremerhaven wird sie für rund zwei Millionen Euro auf Herz und Nieren geprüft. Was genau geplant ist und warum dieser Check so wichtig ist, erfahrt ihr hier!

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| Event | Details |
|---|---|
| Cap San Diego Werftaufenthalt | Überprüfung und Reparatur |
| Ort | Bremerhaven |
| Dauer | Bis 30. März |
| Kosten | Rund 2 Millionen Euro |
Warum muss die „Cap San Diego“ in die Werft?
Die „Cap San Diego“ ist nicht nur ein Museumsstück, sondern auch ein lebendiges Schiff, das regelmäßig auf der Elbe unterwegs ist. Damit das so bleibt und die Sicherheit der Passagiere gewährleistet ist, muss sie alle fünf Jahre zur sogenannten Klassenerneuerung in die Werft. Das ist wie beim Auto der TÜV – nur eben für Schiffe. Es geht darum, sicherzustellen, dass alles einwandfrei funktioniert und den aktuellen Sicherheitsstandards entspricht. Konkret bedeutet das: ein neuer Anstrich, technische Instandhaltungsmaßnahmen, die Reinigung und Konservierung von Tanks sowie die Überprüfung der Rettungsboote und Gangways.
Ergebnis & Fakten
- Die „Cap San Diego“ ist ein ehemaliges Frachtschiff, das 1961/1962 gebaut wurde.
- Sie transportierte 20 Jahre lang Waren und Passagiere zwischen Europa und Südamerika.
- Die Klassenerneuerung in der Werft kostet rund 2 Millionen Euro.
- Die Stadt Hamburg steuert 250.000 Euro aus dem Sanierungsfonds „Hamburg 2030“ bei.
Was wird in der Cap San Diego Werft gemacht?
Die Arbeiten in der Werft sind umfangreich. Es geht nicht nur um Schönheitsreparaturen, sondern um die Substanz des Schiffes. Die Tanks werden gereinigt und von Schlamm befreit, um Korrosion vorzubeugen. Die Rettungsboote werden auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft, damit im Notfall alles reibungslos abläuft. Auch die Gangways, die den Zugang zum Schiff ermöglichen, werden genau unter die Lupe genommen. Und natürlich bekommt die „Cap San Diego“ einen neuen Anstrich, damit sie auch weiterhin in strahlendem Weiß auf der Elbe unterwegs ist. (Lesen Sie auch: Raketeneinschlag Schule im Iran? Us-Militär unter Beschuss)
Die „Cap San Diego“ wurde 1961/1962 auf einer Werft in Hamburg-Finkenwerder für die Reederei Hamburg Süd gebaut. Sie war ein wichtiger Bestandteil der Handelsflotte und transportierte Güter wie Tee, Tabak und Fleisch zwischen Europa und Südamerika.
Wer bezahlt die Cap San Diego Werft?
Die Klassenerneuerung ist ein teures Unterfangen. Rund zwei Millionen Euro kostet die Überprüfung und Instandsetzung. Den Großteil der Kosten trägt die Stiftung Hamburger Admiralität, die Eigentümerin des Schiffes ist. Aber auch die Stadt Hamburg beteiligt sich an den Kosten. Wie Stern berichtet, steuert sie 250.000 Euro aus dem Sanierungsfonds „Hamburg 2030“ bei. Kurz vor Beginn der Arbeiten bewilligte auch der Bund weitere 500.000 Euro, sodass zusätzliche Maßnahmen umgesetzt werden können. Ein entsprechender Beschluss wurde im Haushaltsausschuss des Bundestages getroffen, wie der Hamburger SPD-Abgeordnete Falko Droßmann mitteilte. Diese Gelder sind entscheidend, um den Erhalt des historischen Frachters zu sichern.
Wie lange wird die „Cap San Diego“ in der Werft bleiben?
Der Aufenthalt in der Werft ist bis zum 30. März geplant. Bis dahin soll die „Cap San Diego“ gründlich untersucht und instand gesetzt sein. Die Zeit in der Werft ist straff durchgeplant, damit das Schiff pünktlich wieder in Hamburg eintreffen kann. Nach der Werftzeit wird die „Cap San Diego“ wieder für Fahrten auf der Elbe zur Verfügung stehen. Bis dahin müssen sich die Fans des Schiffes gedulden. (Lesen Sie auch: Tier Hybriden: Was Passiert, wenn Arten sich…)
Die Lebensdauer des Frachters war ursprünglich auf circa 60 Jahre ausgelegt. Dank guter Instandhaltung kann das Schiff jedoch noch viele Jahrzehnte – möglicherweise sogar dauerhaft – erhalten bleiben, sagte die Pressesprecherin der Betriebsgesellschaft.
Was bedeutet das für die Zukunft der „Cap San Diego“?
Der Werftaufenthalt ist ein wichtiger Schritt, um die Zukunft der „Cap San Diego“ zu sichern. Die Klassenerneuerung garantiert, dass das Schiff auch weiterhin fahrtüchtig bleibt und die Sicherheit der Passagiere gewährleistet ist. Die „Cap San Diego“ ist ein wichtiger Teil der Hamburger Geschichte und ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und Einheimische. Dank der Investitionen in die Instandhaltung kann das Schiff noch viele Jahre auf der Elbe unterwegs sein und seine Geschichte erzählen. Es ist ein Zeichen dafür, dass Tradition und Moderne in Hamburg Hand in Hand gehen können. Die Stadt Hamburg engagiert sich stark für den Erhalt ihrer maritimen Geschichte.
Die „Cap San Diego“ ist ein schwimmendes Museum, das die Geschichte der Seefahrt lebendig werden lässt. Sie erinnert an die Zeit, als Hamburg ein wichtiges Handelszentrum war und Schiffe wie die „Cap San Diego“ Waren und Menschen über die Weltmeere transportierten. Der Erhalt dieses Schiffes ist daher von großer Bedeutung für die Stadt und ihre Bürger. Die „Cap San Diego“ ist mehr als nur ein Schiff – sie ist ein Symbol für Hamburg und seine maritime Tradition. (Lesen Sie auch: Rihanna Villa unter Beschuss: Frau in Los…)

Der anstehende Werftaufenthalt der „Cap San Diego“ in Bremerhaven ist also kein Grund zur Sorge, sondern ein notwendiger Schritt, um die „Weiße Lady“ fit für die Zukunft zu machen. Mit der finanziellen Unterstützung der Stiftung Hamburger Admiralität, der Stadt Hamburg und des Bundes kann die Stiftung Hamburger Admiralität sicherstellen, dass dieses einzigartige Museumsschiff auch weiterhin ein Highlight auf der Elbe bleibt. Nach dem 30. März wird die „Cap San Diego“ dann hoffentlich wieder in voller Pracht erstrahlen und ihre Fahrten auf der Elbe fortsetzen.
Ursprünglich berichtet von: Stern











