Ein tragischer Vorfall überschattet am 11. März 2026 den Amateurfußball in Nordrhein-Westfalen: Ein Linienrichter stirbt nach dem Landesliga-Spiel zwischen dem FC Marl und dem BV Herne-Süd. Der 55-jährige Schiedsrichterassistent Horst Mattner brach nach der Partie zusammen und verstarb wenig später in einem Krankenhaus.
Der Linienrichter, auch bekannt unter seinem Spitznamen „Hotte“, kollabierte etwa 45 Minuten nach dem Schlusspfiff der Begegnung (Endstand 0:2), als er den Kabinentrakt verlassen wollte. Unmittelbar danach begannen dramatische Rettungsversuche, an denen sich neben Notärzten und Sanitätern auch der Torwart des FC Marl, Florian Kraft, beteiligte. Kraft, der hauptberuflich als Feuerwehrmann tätig ist, leistete sofort Erste Hilfe.
Die Rettungskräfte kämpften rund eine Stunde um das Leben des Mannes aus Hattingen, bevor er in eine Klinik gebracht wurde. Gegen 20 Uhr bestätigte sich die traurige Nachricht seines Todes.
Dramatische Szenen nach dem Abpfiff
Der Zusammenbruch ereignete sich nach der offiziellen Pressekonferenz, zu einem Zeitpunkt, als sich die zuvor erhitzten Gemüter nach einem intensiven Spiel bereits beruhigt hatten. Die Partie musste zwischenzeitlich wegen eines Tumults auf der Tribüne unterbrochen werden, was die Anspannung erhöhte. Der Vorfall traf alle Anwesenden unerwartet und sorgte für große Bestürzung auf der Sportanlage des FC Marl.
Große Trauer in der Landesliga Westfalen
Die Nachricht, dass der Linienrichter stirbt, löste eine Welle der Trauer aus. Klaus Overwien, Staffelleiter der Landesliga Westfalen 3, äußerte sich gegenüber der „Marler Zeitung“: „Wie alle habe ich gehofft, dass die Sache gut ausgeht. Dass es dann anders gekommen ist, hat uns alle sehr getroffen“. Er lobte zudem das fürsorgliche Verhalten des FC Marl in dieser schweren Situation. Der Hauptschiedsrichter und weitere Offizielle harrten im Vereinsheim aus, bis sie rund drei Stunden nach Spielende die Todesnachricht erhielten.
Wer war der verstorbene Linienrichter?
Bei dem Verstorbenen handelt es sich um den 55-jährigen Horst Mattner aus Hattingen. Mattner, von Freunden „Hotte“ genannt, war seit März 2008 als Schiedsrichter aktiv. Er leitete Spiele bis zur Bezirksliga und war als Assistent bis in die Verbandsliga im Einsatz. Der Fußballkreis Bochum beschrieb ihn als leidenschaftlichen, verlässlichen und engagierten Kameraden. In einem Nachruf heißt es: „Wir verlieren mit ihm nicht nur einen erfahrenen und engagierten Schiedsrichter, sondern vor allem einen geschätzten Menschen und Kameraden.“ Seine ruhige Art und faire Spielleitung wurden sehr geschätzt.
Video zum Thema Amateurfußball
Hintergründe zum Spielverlauf
Das Landesliga-Spiel selbst war von hoher Intensität geprägt. Die vorübergehende Unterbrechung wegen Unruhen auf den Rängen zeugt von einer angespannten Atmosphäre. Solche Vorkommnisse sind im Amateurfußball leider keine Seltenheit und stellen für alle Beteiligten, insbesondere für die Schiedsrichtergespanne, eine große Belastung dar. Ob der vorangegangene Stress mit dem medizinischen Notfall in Verbindung steht, ist nicht bekannt. Der tragische Tod von Horst Mattner rückt den Sport jedoch in den Hintergrund und lenkt den Fokus auf die menschliche Seite des Fußballs. Ein ähnlicher Vorfall, bei dem es zu einem Landfriedensbruch in Nürnberg kam, zeigt die Brisanz solcher Situationen. Die Behörden ermitteln oft unter hohem Druck, wie auch im Fall der Roveredo Mafia, wo die Regierung unter Druck geriet.
Quellen wie der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) bieten Informationen und Unterstützung für Schiedsrichter und Vereine. Die genaue Todesursache wurde nicht öffentlich gemacht. Weitere Informationen werden von den zuständigen Behörden, wie der Polizei NRW, nach Abschluss der Untersuchungen erwartet.
Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit, die Sicherheit und Gesundheit aller Akteure im Sport zu gewährleisten. Er zeigt auch, wie schnell der Sport zur Nebensache werden kann, wenn ein Menschleben auf dem Spiel steht.
Das Wichtigste in Kürze
- Tragödie in Marl: Ein 55-jähriger Linienrichter stirbt nach einem Landesliga-Spiel.
- Kollaps nach Abpfiff: Horst Mattner brach ca. 45 Minuten nach dem Spiel FC Marl vs. BV Herne-Süd im Kabinentrakt zusammen.
- Rettungsversuche: Notärzte, Sanitäter und Marls Torwart Florian Kraft kämpften vergeblich um sein Leben.
- Todesnachricht: Gegen 20 Uhr kam die Bestätigung aus dem Krankenhaus, dass der Linienrichter verstorben ist.
- Große Trauer: Der Fußballkreis und die Landesliga trauern um einen geschätzten und erfahrenen Schiedsrichterkameraden.
- Hitziges Spiel: Die Partie war zuvor wegen Tumulten auf der Tribüne unterbrochen worden.
- Identität: Der Verstorbene ist Horst „Hotte“ Mattner aus Hattingen, seit 2008 Schiedsrichter.
| Uhrzeit (ca.) | Ereignis | Quelle |
|---|---|---|
| Nachmittag | Landesliga-Spiel: FC Marl vs. BV Herne-Süd (0:2) | Marler Zeitung |
| 18:15 Uhr | Kollaps von Linienrichter Horst Mattner im Kabinentrakt | FOCUS online |
| 18:15 – 19:15 Uhr | Reanimationsversuche durch Rettungskräfte und Helfer | Kölner Stadt-Anzeiger |
| 20:00 Uhr | Todesnachricht aus dem Krankenhaus | Radio Vest |
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Was ist nach dem Landesliga-Spiel in Marl passiert?
Nach dem Landesliga-Spiel zwischen dem FC Marl und BV Herne-Süd ist der 55-jährige Linienrichter Horst Mattner im Kabinentrakt zusammengebrochen und später im Krankenhaus verstorben.
Wer war der verstorbene Linienrichter?
Der verstorbene Linienrichter war Horst „Hotte“ Mattner, 55 Jahre alt, aus Hattingen. Er war seit 2008 als Schiedsrichter und Assistent im Fußballverband Westfalen aktiv.
Wann ereignete sich der Vorfall?
Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, dem 8. März 2026, etwa 45 Minuten nach dem Abpfiff des Spiels.
Gab es Helfer vor Ort?
Ja, sofort nach dem Zusammenbruch eilten Helfer herbei. Auch der Torwart des FC Marl, Florian Kraft, der von Beruf Feuerwehrmann ist, leistete Erste Hilfe, bevor die Notärzte und Sanitäter eintrafen.
Gab es im Vorfeld des Spiels besondere Vorkommnisse?
Ja, das Spiel wurde als hitzig beschrieben und musste zwischenzeitlich wegen eines Tumults auf der Tribüne unterbrochen werden.
Fazit
Der tragische Fall, bei dem ein Linienrichter stirbt, ist eine schmerzhafte Erinnerung daran, dass der Fußball weit mehr ist als nur ein Spiel. Der plötzliche Tod von Horst Mattner hat eine tiefe Lücke in der Schiedsrichtergemeinschaft und im Amateurfußball von Westfalen hinterlassen. Die Anteilnahme gilt seiner Familie und seinen Freunden. Der Vorfall mahnt, den Respekt und die Fürsorge für alle Beteiligten im Sport stets in den Vordergrund zu stellen.





