📖 Lesezeit: 5 Minuten | Zuletzt aktualisiert: 14.01.2026
Streik in Hamburg heute – Am Mittwoch, 14. Januar 2026, legen tausende Beschäftigte im öffentlichen Dienst die Arbeit nieder. Ver.di ruft Mitarbeiter von Bezirksämtern, Schulen, Feuerwehr und weiteren Behörden zum Warnstreik auf. Die Kundgebung findet um 11 Uhr am Bahnhof Bergedorf statt. Hintergrund ist die festgefahrene Tarifrunde der Länder.
Streik in Hamburg heute: Die Gewerkschaft ver.di hat für den heutigen Mittwoch, 14. Januar 2026, Beschäftigte der Freien und Hansestadt Hamburg zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Es ist bereits der zweite Arbeitskampf in der laufenden Tarifrunde zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Bürgerinnen und Bürger müssen sich auf erhebliche Einschränkungen bei Behördengängen einstellen.
Die Arbeitgeber waren in der ersten Verhandlungsrunde Anfang Dezember ohne konkretes Angebot erschienen – ein Affront für die Beschäftigten. „Es ist an der Zeit im neuen Jahr den Druck aus den Betrieben hochzufahren“, erklärt Ole Borgard, stellvertretender Landesbezirksleiter von ver.di Hamburg. Der Warnstreik soll den Druck auf die zweite Verhandlungsrunde erhöhen, die am 15. und 16. Januar in Potsdam stattfindet. Ähnlich wie bei wichtigen Fristen bei Behördengängen sollten Hamburger ihre Termine im Blick behalten.
Inhaltsverzeichnis
- Welche Bereiche sind vom Streik in Hamburg betroffen?
- Streik-Kundgebung in Hamburg: Zeit und Ort
- Das fordert ver.di in der Tarifrunde
- Warum wird gestreikt? Der Hintergrund
- Auswirkungen für Hamburger Bürger
- Wie geht es weiter? Die nächsten Verhandlungen
- Häufig gestellte Fragen zum Streik in Hamburg
- Fazit: Streik in Hamburg erhöht den Druck
Welche Bereiche sind vom Streik in Hamburg betroffen?
Der Warnstreik trifft zahlreiche öffentliche Einrichtungen. Laut ver.di Hamburg sind folgende Betriebe und Behörden zum Streik aufgerufen:
| Bereich | Betroffene Einrichtungen |
|---|---|
| Bürgerservice | Bezirksämter, Hamburg Service vor Ort |
| Verwaltung | Landes- und Fachbehörden, Landesbetriebe |
| Bildung | Schulen (Sozialpädagogen, pädagogisches Personal) |
| Sicherheit | Feuerwehr |
| Politik | Senatskanzlei, Personalamt, Bürgerschaft |
| Soziales | jobcenter.team.arbeit Hamburg, ASD |
| Sonstige | Rechnungshof, Datenschutz und Informationsfreiheit |
✅ Nicht betroffen: Kindertagesstätten sind in Hamburg vom Streik ausgenommen. Auch Beamte dürfen während ihrer Arbeitszeit nicht streiken.

Streik-Kundgebung in Hamburg: Zeit und Ort
Die zentrale Streikkundgebung findet heute statt:
| Detail | Information |
|---|---|
| Datum | Mittwoch, 14. Januar 2026 |
| Uhrzeit | 11:00 Uhr |
| Ort | Bergedorfer Bahnhofsvorplatz |
| Dauer | Ganztägiger Warnstreik |
Das fordert ver.di in der Tarifrunde
Die Gewerkschaft ver.di verhandelt gemeinsam mit GEW, GdP und IG BAU für rund 2,2 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder. In Hamburg betrifft dies etwa 40.000 Tarifbeschäftigte, 5.000 Auszubildende und studentische Mitarbeiter sowie 43.000 Beamte. Die konkreten Forderungen:
| Forderung | Details |
|---|---|
| Gehaltserhöhung | 7 Prozent mehr, mindestens 300 Euro |
| Nachwuchskräfte | 200 Euro mehr pro Monat |
| Auszubildende | Unbefristete Übernahme nach Ausbildung |
| Studierende | Tariflich garantiertes Mindeststundenentgelt |
| Zeitzuschläge | Erhöhung um 20 Prozentpunkte |
Warum wird gestreikt? Der Hintergrund
Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder starteten am 3. Dezember 2025 in Berlin. Die erste Runde endete ergebnislos – die Arbeitgeber der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) legten kein Angebot vor. Für viele Beschäftigte ein Schlag ins Gesicht.
„Viele von ihnen können sich ein Leben in der Stadt, für die sie arbeiten, kaum noch leisten“, heißt es in der Pressemitteilung von ver.di Hamburg. Wer mit leeren Händen komme, dürfe nicht erwarten, dass die Beschäftigten die Füße stillhalten.
💡 Gut zu wissen: Der Warnstreik ist Teil einer bundesweiten Aktion. Am 14. Januar streiken Beschäftigte in sieben Bundesländern: Hamburg, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Bremen.
Auswirkungen für Hamburger Bürger
Wer heute einen Termin bei einer städtischen Behörde hat, muss mit Einschränkungen rechnen. Besonders betroffen sind:
- Bezirksämter: Anträge für Personalausweis, Reisepass oder Anmeldungen können möglicherweise nicht bearbeitet werden
- Hamburg Service vor Ort: Wartezeiten oder geschlossene Standorte möglich
- Jobcenter: Termine können ausfallen oder verschoben werden
- Schulen: Einschränkungen bei pädagogischem Personal und Sozialarbeitern
Die Feuerwehr ist zwar zum Streik aufgerufen, der Notfallbetrieb wird jedoch aufrechterhalten. Laut hamburg.de sollten Bürger vor geplanten Behördengängen prüfen, ob ihr Termin stattfindet.
Wie geht es weiter? Die nächsten Verhandlungen
Am Donnerstag und Freitag, 15. und 16. Januar 2026, findet in Potsdam die zweite Verhandlungsrunde statt. Ver.di erwartet, dass die Arbeitgeber dort endlich ein verhandelbares Angebot vorlegen. Sollte keine Einigung erzielt werden, drohen weitere Warnstreiks – möglicherweise mit noch größerer Beteiligung.
| Termin | Ereignis |
|---|---|
| 14.01.2026 | Warnstreik in Hamburg und 6 weiteren Bundesländern |
| 15./16.01.2026 | 2. Verhandlungsrunde in Potsdam |
| Offen | Ggf. weitere Warnstreiks bei Scheitern |
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Häufig gestellte Fragen zum Streik in Hamburg
Wann findet der Streik in Hamburg statt?
Der Warnstreik findet am Mittwoch, 14. Januar 2026, ganztägig statt. Die zentrale Kundgebung beginnt um 11 Uhr auf dem Bergedorfer Bahnhofsvorplatz.
Welche Behörden sind vom Streik betroffen?
Betroffen sind unter anderem die Bezirksämter, Hamburg Service vor Ort, Landes- und Fachbehörden, Schulen, Feuerwehr, Landesbetriebe, Senatskanzlei, Personalamt, Bürgerschaft, Rechnungshof und das Jobcenter.
Sind Kitas vom Streik betroffen?
Nein, Kindertagesstätten sind in Hamburg vom Streik ausgenommen. Der Kitabetrieb läuft normal weiter.
Was fordert ver.di in der Tarifrunde?
Ver.di fordert 7 Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 300 Euro. Nachwuchskräfte sollen 200 Euro mehr erhalten, Auszubildende unbefristet übernommen werden. Außerdem sollen alle Zeitzuschläge um 20 Prozentpunkte erhöht werden.
Wann finden die nächsten Tarifverhandlungen statt?
Die zweite Verhandlungsrunde findet am 15. und 16. Januar 2026 in Potsdam statt. Ver.di erwartet, dass die Arbeitgeber dort ein verhandelbares Angebot vorlegen.

Fazit: Streik in Hamburg erhöht den Druck
Der Streik in Hamburg heute ist Teil einer bundesweiten Aktion im öffentlichen Dienst der Länder. Tausende Beschäftigte aus Bezirksämtern, Schulen, der Feuerwehr und anderen Behörden legen die Arbeit nieder. Bürgerinnen und Bürger sollten geplante Behördentermine verschieben oder vorher prüfen, ob ihre Anlaufstelle geöffnet ist. Die Gewerkschaft ver.di fordert spürbar höhere Gehälter und bessere Bedingungen für die rund 2,2 Millionen Beschäftigten. Ob die Arbeitgeber bei den Verhandlungen am 15. und 16.
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🚨 Streik in Hamburg HEUTE! Bezirksämter, Schulen, Feuerwehr – ver.di ruft zum Warnstreik auf. Kundgebung 11 Uhr am Bahnhof Bergedorf. Behördentermine ggf. verschieben! #Streik #Hamburg #verdi
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Warnstreik in Hamburg: Tausende Beschäftigte im öffentlichen Dienst legen heute die Arbeit nieder. Betroffen sind Bezirksämter, Schulen und die Feuerwehr. Ver.di fordert 7 Prozent mehr Gehalt. Alle Infos hier 👉
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Tarifrunde im öffentlichen Dienst: Ver.di weitet Warnstreiks auf sieben Bundesländer aus. In Hamburg sind heute Bezirksämter, Schulen und Feuerwehr betroffen. Die zweite Verhandlungsrunde beginnt morgen in Potsdam. #Tarifverhandlung #ÖffentlicherDienst






